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"Geestemünde geht zum Wasser"

Ziel des Rahmenkonzeptes „Geestemünde geht zum Wasser“ ist die Erschließung und Gestaltung der wassernahen Freiflächen vom Holzhafen bis zur Doppelschleuse. Seit 2011 wurden von öffentlicher Seite mit Förderung aus dem EFRE-Programm und Städtebauförderungsmitteln bereits umfangreiche Maßnahmen realisiert:

  • Freifläche zwischen Holzhafen und Elbinger Platz
  • Freifläche am Hauptkanal/Yachthafen
  • Platzgestaltung Kreuzung Ulmenstraße/Kaistraße
  •  Maritime Forschungsmeile
  • Sanierung der Kaje, Herrichtung Uferpromenade Handelshafen

Neben den öffentlichen Maßnahmen sind auch abgestimmte Investitionen von Instituten und privaten Unternehmen Teil der Umsetzung des Rahmenkonzeptes „Geestemünde geht zum Wasser“. So hat die AOK rund 9 Mio. Euro (Quelle: www.aok.de) in ihren Neubau am Yachthafen investiert und die Freiflächengestaltung konsequent mit den städtischen Planungen abgestimmt. Auf Höhe des Querkanals hat die AOK auf eigene Kosten und auf eigenem Grundstück einen öffentlichen Fußweg als Teil der öffentlichen Fußwegeachse angelegt. Mit dem Neubauprojekt „Wohnen am Handelshafen“ wurde durch Dr.-Ing. Voßhans eine umfangreiche private Investition in den Stadtteil getätigt. Aktuell werden auf zwei weiteren Grundstücken am Handelshafen/Geestevorhafen Wohnbauprojekte umgesetzt.

Das Alfred Wegener Institut (AWI) beabsichtigt in 2018 mit dem Neubau des Technikums auf dem ehemaligen NORDSEE-Gelände an der Klußmannstraße für eine geplante Gesamtinvestitionssumme von rund 12,5 Mio. Euro zu beginnen. Bereits im Wettbewerbsverfahren wurden die Lage des Gebäudes und die Verkehrsführung auf die übergeordnete Planung „Geestemünde geht zum Wasser“ abgestimmt.

„Geestemünde geht zum Wasser“ zeichnet sich durch ein hohes Maß an Kooperation und Zusammenarbeit zwischen Stadtteilakteuren, Bürgerinnen und Bürgern, Projektträgern und verschiedenen Ämtern des Magistrats aus. Insgesamt wurden so seit 2011 geschätzt rund 40 Mio. Euro im Sinne einer ganzheitlichen Stadtteilentwicklung im Stadtteil gebunden.

Umbau der Kaistraße

Die Kaistraße ist das zentrale Verbindungsstück zwischen den bereits realisierten Maßnahmen und die Hauptwegeführung aus der Forschungsmeile zum Stadtteilzentrum Geestemünde und zum Hauptbahnhof. Der Neugestaltung der Kaistraße kommt eine zentrale Bedeutung in der Umsetzung des Rahmenplans „Geestemünde geht zum Wasser“ zu.

Im heutigen Zustand besteht die Straßenoberfläche der Kaistraße aus einer Materialvielfalt, die infolge von Rückbau der Straßenbahnschienen, Kanalbauarbeiten und Reparaturarbeiten entstanden ist. An der Wasserseite befinden sich Pkw-Stellplätze, Fußgänger werden auf dem Gehweg an der Häuserseite geführt. Die Geländer zum Ufer sind marode, in der Uferböschung sind Gehölze aufgewachsen, behindern die Reinigung und Pflege sowie die Sicht auf das Wasser.

Der Bau- und Umweltausschuss vom 23.08.2018 hat eine Vorlage zum Umbau beschlossen. Diese Vorlage, sowie als Anlagen dazu die Vorzugsvariante, der Erläuterungsbericht und die geplante Ufergestaltung können im Sitzungsdienst Bremerhaven eingesehen werden.

Bürgerinformation

Für die Eigentümer, Anwohner und Anlieger findet am 17.09.2018 eine Informationsveranstaltung statt, in welcher der Planungsstand erläutert wird und Hinweise und Anregungen aufgenommen werden. Das Stadtplanungsamt hat dazu Einladungen verschickt.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an:

- Frau Neiden (Tel. 590-2762)  Claudia.Neiden@magistrat.bremerhaven.de
- Herrn Rößler (Tel. 590-3226)  stefan.roessler@magistrat.bremerhaven.de