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Wohnen in Nachbarschaften (WiN)

„Wohnen in Nachbarschaften“ (WiN) – Zweite Vergaberunde erfolgreich beendet.

Die Bremerhavener Stadtteile sollen lebendiger und l(i)ebenswerter werden. Dafür hat die Stadt Bremerhaven das Programm „Wohnen in Nachbarschaften“ (WiN) ins Leben gerufen, das nach positiver Beschlussfassung nun auch weitere Jahre fortgesetzt wird. Das Projekt steht unter der Federführung des Amtes für kommunale Arbeitsmarktpolitik beim Magistrat der Seestadt Bremerhaven.

Ziel von WiN ist es, das Leben und Arbeiten in den Stadtteilen zu verbessern und den sozialen Zusammenhalt der Bewohnerinnen und Bewohner zu stärken. Dies soll durch Projekte in den Bereichen von Stadtentwicklung, Arbeitsmarkt und Soziales, Jugend, Kultur, Umweltschutz und Sport geschehen.

Antragsberechtigt sind u.a. lokale Initiativen, Gesellschaften des privaten Rechts ohne städtische Beteiligung, Vereine, Arbeits- oder Interessensgemeinschaften, Selbsthilfegruppen oder Netzwerke. Die Stadt ist in zwei WiN-Bezirke eingeteilt (Nord und Süd).

Nachdem Ende April 2021 die erste Vergaberunde mit 68 geförderten Projekten beendet wurde, können sich nun nochmals 59 Projekte über eine Zuwendung aus der 2. Vergaberunde freuen. In 2021 wurden damit insgesamt Zuwendungen in Höhe von rund 346.000 Euro bewilligt.

Wohnen in Nachbarschaften (WiN) 2021 – Umsetzung unter Corona-Bedingungen

Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbunden Einschränkungen muss die Vergabe der WiN-Mittel in diesem Jahr angepasst werden. Es finden daher keine Bürgerversammlungen und keine Wahlen zur Mitgliedschaft in den Vergabeausschüssen statt. Ebenfalls verzichtet wird auf eine persönliche Antragstellung vor den Ausschüssen. Stattdessen werden Bürgerinnen und Bürger aus den Stadtteilen sowie Vertreter aus den Bereichen Kinder/Jugend, Seniorinnen und Senioren und Migrantinnen und Migranten zur Mitarbeit in den Vergabeausschüssen gebeten.

Durch die Mitwirkung der Stadtteilkonferenzen Geestemünde, Grünhöfe, Lehe, Leherheide und Wulsdorf, der Quartiersmeistereien „Alte Bürger“ und Lehe, des Bürgervereins Weddewarden, der Werbegemeinschaft Geestemünde, des Stadtjugendrings, des Rates ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger (RaM) und des Seniorenbeirates konnte auf die hohe Resonanz der Antragsteller mit einer schnellen Entscheidung reagiert werden.

Nähere Informationen zu den in der Vergangenheit bewilligten Projekten finden Sie weiter unten auf dieser Seite unter Downloads.

(Interessierte ) Antragstellende können sich wenden an

Magistrat der Stadt Bremerhaven
Amt für kommunale Arbeitsmarktpolitik
Katja Gente
Hinrich-Schmalfeldt-Str. 42
27576 Bremerhaven

 win@magistrat.bremerhaven.de
 0471 590 2706