Fairtrade-Stadt

Bremerhaven ist seit 2014 zertifizierte Fairtrade-Stadt und wurde 2022 erneut ausgezeichnet.

Fairer Handel oder Fair-Trade bedeutet, dass den Produzenten – dazu gehören viele kleine bäuerliche, selbständige Betriebe und deren Arbeiter/innen — ein fairer Mindestlohn gezahlt wird. So wird auch ein fairer Mindestpreis für ihre Produkte bezahlt. Das betrifft Produkte, die es bei uns nicht aus regionalem Anbau oder Herstellung gibt, wie z.B. Kaffee, Tee, Bananen, Kakao, aber auch Baumwolle für Kleidung, Spielzeug oder technische Geräte.

Das Nord-Süd-Forum befasst sich seit vielen Jahren mit dem Fairen Handel. Im Rahmen der Bewerbung zur Fairtrade-Stadt im Jahre 2014 wurde der Arbeitskreis zum Fairen Handel gegründet und führt seitdem verschiedene Aktivitäten(PDF 3,3 MB)Logo der Creative Commons Lizenz »Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0« (CC BY-NC-ND 3.0) zum Fairen Handel durch. 

 

Bremerhaven ist seit 2014 zertifizierte Fairtrade-Stadt

Für die Zertifizierung mussten fünf Kriterien erfüllt werden:

  1. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss am 25. April 2013 einstimmig, für Bremerhaven den Titel “Fairtrade-Stadt” anzustreben. Oberbürgermeister Melf Grantz erklärte sich bereit, die Schirmherrschaft über die “Fairtrade-Stadt” zu übernehmen. In seinem Büro wird nach einem Magistratsbeschluss vom Dezember 2013 jetzt nur noch fair gehandelter Kaffee und Tee angeboten.
  2. Eine lokale Steuerungsgruppe wurde gebildet und Sprecher gewählt: Eberhard Pfleiderer und Jochen Hertrampf.
  3. In mindestens 21 lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus dem Fairen Handel (mind. zwei Produkte) angeboten. In 11 Cafès/Restaurants werden zwei faire Produkte ausgeschenkt.
  4. In vielen öffentlichen Bereichen wie Schulen und Kirchen werden Fair-Trade-Produkte angeboten und es werden verschiedene Bildungsaktivitäten zum “Fairen Handel” durchgeführt.
  5. Die örtlichen Medien (Nordsee-Zeitung und Sonntagsjournal) berichten über die Aktivitäten auf dem Weg zur “Fairtrade-Stadt”.