Veranstaltungen
Das neue Programm "Historische Stadtrundgänge 2023(PDF 2,8 MB) " ist online!
Auch dieses Jahr veranstaltet das Stadtarchiv Bremerhaven wieder Historische Stadtrundgänge, kostenfrei und bei hoffentlich gutem Wetter! Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich die Bremerhavener Geschichte mit uns zusammen zu „erlaufen“. Dieses Mal ist der Bremerhavener Norden Thema von drei ganz unterschiedlich gelagerten Rundgängen im September.
Ein Hinweis: wir bemühen uns, die Rundgänge so barrierearm wie möglich zu gestalten, sie sind aber nicht barrierefrei. Im Einzelfall bieten wir mehrere Optionen an.
Gerne informieren wir Sie über unsere Aktivitäten. Sie können die Einladungen zu den Veranstaltungen per E-Mail oder per Post erhalten.
Dazu bitten wir Sie, uns Ihre E-Mail-Adresse oder Ihre Post-Adresse zu schicken:
stadtarchiv@magistrat.bremerhaven.de
Postadresse:
Stadtarchiv Bremerhaven
Postfach 21 03 60
27524 Bremerhaven
Zu unserem Veranstaltungsprogramm gehören wissenschaftliche Vorträge, Historische Stadtrundgänge, Schreib- und Lesekurse für historische Schriften, Workshops, Interessengruppen und Exkursionen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und Ihr Interesse!
Gerne machen wir Sie auf folgende Veranstaltung aufmerksam und würden uns über Ihre Teilnahme freuen!
Öffentlicher Vortrag und Gespräch:
Koloniale Vermächtnisse in europäischen Städten
mit Dr. Noa K. Ha
am Freitag, 1.9.2023, 14.00 – 15.30 Uhr
im Deutschen Auswandererhaus, Columbusstraße 65, 27568 Bremerhaven
Wo finden sich koloniale Vermächtnisse in einer Stadt und seinen Vierteln? Darf man berühmte Staatsmänner kritisieren? Und welche Abwehrreaktionen erzeugt die Auseinandersetzung mit kritischer Stadtgeschichte?
Auf eine Spurensuche zur Kartografie von De/Kolonialität in europäischen Städten nimmt uns die renommierte Stadt-, Migrations- und Rassismusforscherin und wissenschaftliche Geschäftsführerin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) Dr. Noa K. Ha mit.
Die Wissenschaftlerin zeigt anhand unterschiedlicher Beispiele, welcher Umgang in europäischen Hafenstädten, Institutionen und aus der Zivilgesellschaft heraus in den letzten Jahren zum kolonialen Erbe Europas und seinen (Dis-)Kontinuitäten entstanden ist.
Wie kann ein Startpunkt einer Auseinandersetzung aussehen, der nicht Rassismen reproduziert? Und welche Akteure müssen mit am Tisch sitzen? Zu welchen Personen und Ereignissen der Stadtgeschichte wird Wissen überliefert? Und welche auch transnationalen Widerstandgeschichte(n) sind vergessen?
Eine Veranstaltung des Magistrats/Kulturamts der Stadt Bremerhaven, der Landeszentrale für politische Bildung Bremen, dem Deutschen Auswandererhaus, dem Historischen Museum Bremerhaven und dem Stadtarchiv Bremerhaven.
Dr. Noa K. Ha ist wissenschaftliche Geschäftsführerin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Sie leitete von 2018 bis 2020 an der Technischen Universität Dresden als Geschäftsführerin und Nachwuchsforschungsgruppenleiterin das Zentrum für Integrationsstudien.
Sie ist von Haus aus Stadtforscherin und lehrte zuletzt als Gastdozentin an der Weißensee Kunsthochschule Berlin. Zuvor forschte sie am Center for Metropolitan Studies (CMS) an der Technischen Universität Berlin. Sie ist Mitglied in zahlreichen städtischen Beiräten und berät Forschungsprojekte im Feld der postkolonialen Erinnerungsarbeit und Gedenkpolitik, der Integrationsforschung und Rassismuskritik sowie der Migrationsgeschichte in Ostdeutschland.
Sie verknüpft somit Managements- und Forschungserfahrung in Ost und West und publiziert international in Sammelbänden, Journals und Katalogen. Zusammen mit Giovanni Picker hat sie 2022 u.a. den Band „European cities: Modernity, race and colonialism“ herausgegeben, erschienen in der Manchester University Press.
Bitte melden Sie sich per E-Mail oder telefonisch an:
info@dah-bremerhaven.de oder 0471 – 90 220 00
Eine Veranstaltung des Magistrats/Kulturamt Bremerhaven, Landeszentrale für politische Bildung Bremen, Deutsches Auswandererhaus, Historisches Museum Bremerhaven, Stadtarchiv Bremerhaven.