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Unternehmen helfen

Die Möglichkeiten Kurzarbeitergeld zu beantragen sind deutlich erleichtert und vereinfacht worden.

Oberbürgermeister Melf Grantz hat heute (18. März 2020) gemeinsam mit Bürgermeister Torsten Neuhoff den Chef der Agentur für Arbeit Bremen und Bremerhaven Joachim Ossmann sowie den Geschäftsführer der Bremerhavener Wirtschaftsförderung BIS Nils Schnorrenberger und den Leiter des Referats für Wirtschaft Dr. Ralf Meyer eingeladen, um Möglichkeiten zu erörtern, wie Unternehmen geholfen werden kann, die durch die Corona-Virus-Krise gefährdet werden.

Wie Joachim Ossmann erklärte, sind die Möglichkeiten, Kurzarbeitergeld zu beantragen für die betroffenen Unternehmen deutlich erleichtert und vereinfacht worden. Es sei klar, dass mit der jetzt ausgebrochenen Krise sich Unternehmen mit Fragen beschäftigen müssten, die ihnen bislang völlig fremd seien. Es werde von der Agentur für Arbeit Bremen und Bremerhaven alles darauf konzentriert, die nun auftauchenden Fragen möglichst schnell zu beantworten. Oberstes Ziel sei es, den Unternehmen zu helfen, dass sie keine Entlassungen aussprechen müssten. Die Kontaktaufnahme sollte am sinnvollsten per E-Mail erfolgen. Oberbürgermeister Grantz appellierte an die Unternehmen, das Instrument Kurzarbeit voll auszuschöpfen. Zugleich wies er darauf hin, dass bei der BIS, der Bremerhavener Wirtschaftsförderung, eine Taskforce gebildet wurde, die für die Beratung von Unternehmen bereitstehe. Die von Bund und Land in Aussicht gestellten Darlehn hält Grantz zwar für wichtig, doch fordert er, dass viele der nun vorgesehenen Darlehn nach Möglichkeit in Zuschüsse umgewandelt werden müssten: „Unternehmen, die jetzt in Not sind, werden sich nicht verschulden wollen, auch wenn die Kredite zinslos sein sollten. Jetzt helfen hier wohl doch handfeste Zuschüsse. Dafür setze ich mich auf Landesebene ein“, versichert der OB. Die städtischen Gesellschaften, die auch als Vermieter für Unternehmen fungierten, hat er gebeten, zumindest ein Aussetzen oder eine Stundung der Miet- und Pachtzahlungen von Unternehmen zu prüfen. „Wir müssen aufpassen, dass durch die Corona-Virus-Krise nicht unsere Wirtschaft schwer geschädigt wird.“

Informationen für Unternehmen sind auf der Sonderseite der Bremerhaven.de zusammengestellt, sie sind hier zu finden: bremerhaven.de - Hilfen für Unternehmen

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