Bremerhaven-Karte

Langzeitarbeitslose, Sozialhilfeempfänger und andere Bedürftige können künftig mit der Bremerhaven-Karte mehrere Freizeit- und Kultureinrichtungen in der Seestadt besuchen. Mit der Zahlung einer Monatsgebühr für die Chipkarte haben sie freien Eintritt im Stadttheater, den Bädern, dem Zoo am Meer und anderen städtischen Attraktionen.

Wer die Bremerhaven-Karte beantragt, kann sie im Bürgerbüro Nord für jeweils 30 Tage in drei Preiskategorien erhalten:

• zu 22,50 Euro für eine Person,

• zu 27,50 Euro für zwei Personen sowie

• zu 32,50 Euro für drei und mehr Personen.

Familienmitglieder unter sechs Jahren brauchen keine eigene Bremerhaven-Karte. Mit dem Zeitlimit von 30 Tagen, das in den Bürgerbüros auf den Kartenchip geladen wird, können Bedürftige folgende Einrichtungen nutzen (teilweise nur zu bestimmten Zeiten):

• Stadttheater,

• Historisches Museum,

• Deutsches Schiffahrtsmuseum,

• die Bäder der Bädergesellschaft,

• Zoo am Meer,

• Eisarena (öffentlicher Eislauf).

Als weiteres Angebot räumt die Bremerhavener Beschäftigungsgesellschaft Unterweser mbH (BBU) den Karteninhabern 50 Prozent Rabatt auf die Verkaufspreise für Kleidung, Elektroartikel und Haushaltswaren im Second-Hand-Shop „Fundus“ in der Georgstraße ein.

Voraussetzungen

Anspruch auf die Vergünstigung haben Bremerhavenerinnen und Bremerhavener, die Hartz-IV-Leistungen des Jobcenters, Leistungen des Sozialamts sowie des Amts für Jugend, Familie und Frauen, Leistungen als Asylbewerber oder Kinderzuschlag erhalten oder als Erziehungsberechtigte von den Kita-Gebühren befreit sind.

Sie benötigen einen Berechtigtennachweis von dem für Sie zuständigen Amt oder der Institution (Jobcenter, Amt für Jugend, Familie und Frauen, Sozialamt), um die Bremerhaven-Karte zu erhalten.

Was muss ich noch wissen?

Die Bremerhaven-Karte wird nur in Verbindung mit einem gültigen Personalausweis, Pass, Schülerausweis oder mit einem Dokument der Ausländerbehörde oder des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (bei Bezieher/innen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz) anerkannt.

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