Anzeige einer Geburt

Sie haben ein Kind bekommen und benötigen eine Geburtsurkunde.

Die Geburt Ihres Kindes wird beim Standesamt des Geburtsbezirks beurkundet. Zuständig ist also nicht das Standesamt Ihres Wohnsitzes, sondern entscheidend ist der Ort der Geburt.

Ist das Kind in einem Krankenhaus oder Geburtshaus geboren, so zeigen diese Einrichtungen die Geburt schriftlich bei den Standesämtern an. Bei Hausgeburten stellen Hebammen, Geburtshelferinnen/Geburtshelfer oder Ärztinnen/Ärzte die Geburtsbescheinigungen aus. Diese müssen Sie persönlich dem zuständigen Standesamt innerhalb einer Woche nach der Geburt Ihres Kindes vorlegen.

Voraussetzungen

Alle Urkunden, Unterlagen und Personaldokumente müssen im Original im Standesamt vorgelegt werden. Erforderlich sind auch die Vorlage des Personalausweises oder des Reisepasses bzw. des Nationalpasses und des elektronischen Aufenthaltstitels (eAT) der Eltern.

Die Übersetzung ausländischer Urkunden muss durch einen vereidigten Übersetzer/eine vereidigte Übersetzerin erfolgen und zusammen mit der Urkunde im Original vorgelegt werden.

Hinweis: Vielfach sind ausländische Urkunden mit einer Überbeglaubigung (z.B. Apostille) zu versehen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig vor dem Geburtstermin beim Standesamt, ob dies in Ihrem Fall erforderlich ist. Die Aufzählung ist nicht abschließend. Weitere Unterlagen können im Einzelfall erforderlich sein.

Die Unterlagen für die Geburtsbeurkundung werden in Ihrem Standesamt in Empfang genommen. Sie erhalten bei der Abgabe der Unterlagen einen Nachweis über die erfolgte Beantragung der Urkunden. Bei fehlenden Unterlagen nimmt das Standesamt umgehend Kontakt mit Ihnen auf. Die Geburtsurkunden werden Ihnen zusammen mit den abgegebenen Urkunden im Standesamt bei der persönlichen Vorsprache ausgehändigt. 

Was muss ich noch wissen?

Bitte bringen Sie - sofern erforderlich - bei Ihrem Besuch im Standesamt einen Dolmetscher oder eine Dolmetscherin mit, um Verständigungsprobleme bei der Entgegennahme Ihrer Anliegen zu vermeiden.