Werftquartier

Das Gebiet rund um die ehemalige Seebeckwerft im Fischereihafen soll zu einem lebendigen Quartier weiterentwickelt werden. Die Stadt Bremerhaven verfügt als See- und Küstenstadt über eine sehr lange Wasserkante. Durch die historisch gewachsene Nutzung der Uferzonen für die maritime Wirtschaft wird jedoch die Erlebbarkeit von Wesermündung und südlicher Nordsee auf den Bereich der Innenstadt zwischen Geestemündung und Kaiserschleuse beschränkt. Der partielle Rückzug der maritimen Wirtschaft aus Teilbereichen der Hafenareale eröffnet die Chance, Teile der alten Hafenquartiere für die Stadtentwicklung zu nutzen und sie neuen, nachgefragten Nutzungen zuzuführen. „Nun bietet sich die einmalige Chance, die Industriebrache der alten Schichau-Seebeck-Werft zu einem urbanen, mischgenutzten Quartier auszubauen, in dem für unterschiedliche Zielgruppen Wohn-, Arbeits- und öffentlicher Freiraum entwickelt wird und mit dem eine Scharnierfunktion zwischen den südlichen Stadtteilen und der Innenstadt geschaffen werden soll,“ so Oberbürgermeister Grantz. 

Zur Zeit wird mit dem Büro Cobe eine Rahmenplanung erarbeitet. Die Rahmenplanung wird im Frühjahr vorliegen. Auf dieser Grundlage werden dann die bereits teilweise schon beschlossenen Aufstellungsbeschlüsse zur Flächennutzungs- und Bebauungsplanänderung bearbeitet. Parallel dazu finden natürlich Gespräche mit den Eigentümern und potenziellen Investoren statt. Das Werftquartier entwickelt sich schon heute weiter: das AWI baut ein neues Technikum, die ehemaligen Eiswerke werden zu einem hochmodernen Kletterpark durch einen privaten Investor auf eigene Rechnung ausgebaut, das Forum Fischbahnhof wird saniert, es wird ein neues Polizeirevier im nächsten Jahr gebaut, etc

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