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Die Entstehung des Kaiserhafens geht auf das Jahr 1872 zurück, als der Bremer Senat den Bau eines dritten Hafenbeckens in Bremerhaven (nach dem Alten Hafen und Neuen Hafen) beschloss. Dieses Bassin, konzipiert vom damaligen Bremerhavener Hafenbaudirektor Carl Friedrich Hanckes (1829-1891) wurde 1875 fertig und besaß seit 1876 zur Weser hin eine eigene Schleuse, die 1937 zugeschüttet wurde.

Diese Erweiterung genügte den ständig steigenden Ansprüchen des Norddeutschen Lloyd (1857 gegründet), der mit Abstand größten Reederei am Ort, schon bald nicht mehr. 1881 wurde das existierende Hafenbecken (heute Kaiserhafen I) geringfügig vergrößert , doch erst die bedeutende Erweiterung des Kaiserhafens in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg sorgte für zunächst ausreichende Kapazität. Ab 1892 liefen die entsprechenden Erweiterungsarbeiten und standen unter der Leitung der Bremerhavener Hafenbaudirektoren Rudolf Rudloff (1851-1922) und Federico Claussen (1865-1940). Der Kaiserhafen II entstand 1906 bis 1908 und wurde 1925 bis 1927 verlängert. Weiter wurden angelegt: der Kaiserhafen III (1907 bis 1909) und der Verbindungshafen (1908 bis 1915). Zu den groß angelegten Baumaßnahmen zählte auch die 1897 in Betrieb gegangene Kaiserschleuse (nutzbare Länge: 223,2 Meter), damals das größte Schleusenbauwerk der Welt. Es konnte die damals größten Lloyddampfer aufnehmen und durchschleusen.

Der Lloyd hatte wegen beengter Verhältnisse in Bremerhaven seinen Abfertigungsbetrieb 1890 nach Nordenham auf die andere Weserseite gelegt, konnte aber 1897 wegen der inzwischen durchgeführten Baumaßnahmen wieder nach Bremerhaven zurückkehren.

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