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Wasserstandsanzeiger

Der Wasserstandsanzeiger am Weserdeich wurde von der Geestemünder Eisengießerei und Maschinenfabrik Möhlen & Seebeck 1903 installiert und in seiner eigentlichen Funktion, Öffentlichkeit und Schifffahrt über die Gezeitenstände zu informieren, bis 1973 betrieben. Das Gerät besteht aus einem Gittermast mit Rahe und Stange und zeigte in Tages- und Nachtsignalen die gezeitenabhängigen Strömungsrichtungen, die Wasserstände in Metern (1 Meter= 1 Ball) und 20-Zentimeterstufen (20 cm= 1 Kegel) an. Ein dazugehöriges Aufenthalts- und Dienstgebäude, 1942 erweitert und 1952 neu errichtet, dient in den Sommermonaten als Kiosk.


Wegen der Einführung modernerer elektronischer Mess- und Meldeverfahren wurde der Anzeiger 1973 außer Dienst genommen, 1976 aber renoviert und zeigte bis 1990 Schifffahrtsbehinderungen und Fahrwassersperrungen an. Aber auch wegen seines mittlerweile anerkannten historischen Werts blieb der Anzeiger erhalten und steht seit Anfang der 1980er Jahre unter Denkmalschutz. Bis 1996 wurde der Anzeiger vom Wasser- und Schifffahrtsamt Bremerhaven unterhalten, seit 1998 gehört er zu den Außenexponaten des Deutschen Schiffahrtsmuseums. 2003 erfolgte eine durchgreifende Restaurierung, die den ursprünglichen Signalbetrieb wieder in Gang setzte.


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