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In ihrem Mündungsgebiet trennt die Lune das Areal des Flughafens Luneort und die große Luneplate, eine holländisch anmutenden Polderlandschaft. Sie entstand in der großen Weihnachtsflut 1717, wurde aber durch weitere Sturmfluten, vor allem zu Anfang des 20. Jahrhunderts, weiter ausgeformt.Überlegungen zur großflächigen Industrieansiedlung auf der Luneplate existierten schon vor dem Ersten Weltkrieg. So plante man damals einen Holzhafen für Bremerhaven und Geestemünde. In den 1920er Jahren überlegte man, den Fischereihafen dorthin auszuweiten, 1939 die Ausweisung des Areals für einen Industrie- und erweiterten Fischereihafen sowie für Zwecke der Kriegsmarine. In den 1960er Jahren regten sich erneut einschlägige Aktivitäten, die schließlich am 18. Oktober 1979 zur Unterzeichnung eines Verwaltungsabkommens zwischen Bremen und Niedersachsen führten, u.a. war ein petrochemischer Komplex in der Planung. Doch all diese Vorhaben konnten nicht verwirklicht werden, so dass die Luneplate noch heute ihren ursprünglichen Charakter weitgehend bewahrt hat . Mehr noch: Für den im Bau befindlichen Containerterminal CT 4 im Norden Bremerhavens wird auf Luneplate eine Ausgleichsfläche mit ökologischem Biotop für Flora und Fauna geschaffen.

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