Foto mit Baustellenabsperrung

Ausbau des Radwegenetzes im Stadtgebiet

Sonderprogramm "Stadt und Land" 2021 bis 2023

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Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur stellt Finanzhilfen für Investitionen in den Radverkehr zur Verfügung. Dieses Finanzhilfeprogramm ist Bestandteil des Klimaschutzprogrammes 2030 der Bundesregierung zur Umsetzung des Klimaschutzplanes 2050. Als Teil eines von vier Maßnahmenelementen des Klimaschutzprogrammes soll die Finanzhilfe zum Aufbau eines sicheren und lückenlosen Radverkehrsystems beitragen. Ziel ist der Aufbau einer Radverkehrsinfrastruktur mit hohen Anforderungen für einen sicheren und attraktiven Radverkehr für alle Nutzergruppen. Diese Finanzhilfe steht in den Jahren 2021 bis 2023 zur Verfügung.

In Abstimmung mit dem Bau- und Umweltausschuss hat das Amt für Straßen- und Brückenbau beim Land Bremen (Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau) Projekte beantragt, die kurzfristig bis Ende 2021 umgesetzt werden können.

     "Wulsdorfer Steg“. Die Brücke ist Bestandteil einer überörtlichen Verbindung im Radwegenetz. Die alte Brückenkonstruktion aus Holz kann zwar gefahrlos überquert werden, ist aber mittlerweile nicht mehr leistungsfähig. Daher hat sich das Amt für Straßen- und Brückenbau für eine robuste Brückenkonstruktion nach RASt/ERA aus Stahlträgern mit rutschfesten Kunststoffbohlen und einem Holzgeländer entschieden.
     Die Brücken „Am Fleeth“ sind Bestandteil einer überörtlichen Verbindung im Radwegenetz. Die alten Brückenkonstruktionen aus Holz können zwar gefahrlos überquert werden, sind aber mittlerweile nicht mehr leistungsfähig. Daher hat sich das Amt für Straßen- und Brückenbau für eine robuste Brückenkonstruktion nach RASt/ERA aus Stahlträgern mit rutschfesten Kunststoffbohlen und einem Holzgeländer entschieden.
     Der Rainer-Maria-Rilke-Weg ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung im Radwegenetz, abseits der Kfz-Hauptrouten. Der jetzige Zustand des Weges ist aufgrund von Versackungen, Plattenhochständen und Pfützenbildungen schlecht passierbar. Aufgrund der Bedeutung wird ein getrennter Rad-/Gehweg geplant. Nach Herstellung entsprechend der RASt/ERA und zahlenmäßiger Anpassung von Sinkkästen (Entwässerung) wird der Weg mit neuen Platten gebaut. Die Sicherheit des Radverkehrs wird dadurch deutlich erhöht.
     Die Hartwigstraße ist Bestandteil der östlichen Achse der Nord-Süd-Verbindung im Netz für den Radverkehr. Der jetzige Zustand der Straße besteht im vorderen Bereich aus Großpflaster. Ziel ist die Herstellung eines verkehrssicheren Radnetzes in Asphalt nach Vorgaben der RASt/ERA zur Steigerung der Sicherheit und Leichtigkeit des Fahrradverkehrs.
     Die Elbestraße ist Bestandteil der beliebten Nord-Süd-Achse im Radwegenetz für Bremerhaven. Die wassergebundene Befestigung zwischen Columbusstraße und Ludwigstraße weicht bei hoher Feuchtigkeit auf und wird dann schwammig und damit unangenehm zu befahren. Ziel ist die Herstellung als getrennter Geh- und Radweg nach RASt/ERA mit Betonsteinpflaster zur Herstellung der Sicherheit und Leichtigkeit des Radverkehrs.
     Als straßenbegleitender Radweg mit Schutzstreifen ist die Poristraße im Radwegenetz Bremerhaven erfasst. Der Radweg von der Stadtgrenze Schiffdorf bis zur Carsten-Lücken-Straße besteht aus einem Plattenbelag. Diese Befestigung ist nicht mehr verkehrssicher und der Radweg daher seit 2018 gesperrt. Ziel ist die Herstellung als straßenbegleitender Radweg mit Schutzstreifen entsprechend der RASt/ERA mit einem Asphaltbelag zur Steigerung der Sicherheit und Leichtigkeit des Radverkehrs.

Weitere Baumaßnahmen sind bis zum Ende des Sonderprogramms im Dezember 2023 geplant:

     Schaffung und Erweiterung von Anlagen zum Fahrradparken. Aufgrund von mangelnden Abstellmöglich-keiten werden Fahrräder "wild" geparkt und gefährden die Sicherheit im öffentlichen Raum. Um den Radfahrenden eine gesicherte Abstellmöglichkeit zu bieten, werden 214 Fahrradbügel an 52 Standorten in Geestemünde, Wulsdorf, Lehe und in der Bürgermeister-Smidt-Straße aufgestellt.
     Der Geestheller Damm ist ebenfalls Bestandteil der Nord-Süd-Achse im Radwegenetz Bremerhaven. Der jetzige Zustand der Straße besteht aus Großpflaster. Der Belag wird durch Asphalt ersetzt. Ziel ist die Herstellung als Radstraße nach RASt/ERA zur Steigerung der Sicherheit und Leichtigkeit des Radverkehrs.
     Teichbrücke "Reinkenheide". Die Brücke ist Bestandteil einer wichtigen Verbindung im Radwegenetz für den Radverkehr (Wasser, Wind und Wiesen) abseits der KFZ-Hauptrouten. Die bisherige Brücke ist eine reine Holzkonstruktion, die mittlerweile nicht mehr leistungsfähig ist. Das neue Brückenbauwerk wird nach RASt/ERA mit glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt.

Web-Wegweiser zum Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI): https://www.bmvi.de/

Pressemitteilung:
 

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