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"Willkommen an Bord" - Ordner für Bremerhavener Familien neu aufgelegt

In Zusammenarbeit mit der Weser-Elbe Sparkasse als Sponsor wurde der Willkommens-Ordner für Familien aktualisiert und erweitert. Er wird ab Januar im Rahmen von Hausbesuchen an die Familien mit Neugeborenen verteilt.

Sozialstadtrat Klaus Rosche und Alexander zu Putlitz, Vorstand der Weser-Elbe Sparkasse Bremerhaven, präsentierten den neuen Willkommens-Ordner für Familien in Bremerhaven. Die Inhalte wurden aktualisiert und um die Themenfelder Familie und Beruf sowie Wohnen erweitert. In den bisherigen Begrüßungsbesuchen gab es dazu großen Informationsbedarf, sodass diese Rubriken zusätzlich aufgenommen wurden.

Ziel der Hausbesuche „Willkommen an Bord“ ist es, junge Eltern über die zahlreichen familienunterstützenden Angebote in Bremerhaven zu informieren. Zurzeit profitieren ca. 60 Familien pro Monat von diesen Besuchen. Und die Anzahl der Geburten steigt. Für 2015 ist eine deutliche Steigerung der Geburtenzahlen sowie der zugezogenen Familien mit Kindern unter 6 Jahren, die ebenfalls besucht werden, abzusehen. Alleine in der Altersgruppe Geburt bis unter einem Jahr ist für dieses Jahr von 1440 Säuglingen auszugehen, im Jahr 2014 waren es 980.

Die Geburt eines Kindes bringt für die Eltern viele Veränderungen mit sich und wirft viele neue Fragen auf. Darauf geben der Ordner und die Hausbesucherinnen, die den Ordner persönlich entsprechende Antworten. „Willkommen an Bord“ informiert zu Gesundheit und Entwicklung, Wirtschaftlichen Hilfen, Beratungsangeboten und Kinderbetreuung. Eltern finden darüber hinaus Informationen zu den Familienzentren, Gruppen- und Kursangeboten, Familie und Beruf, Migration sowie Themen rund ums Wohnen und Tipps zu Freizeitangeboten.

Schirmherr der Willkommensbesuche ist Oberbürgermeister Melf Grantz, der gemeinsam mit Stadtrat Klaus Rosche das Ziel hat, Bremerhaven als familienfreundliche Stadt weiter zu entwickeln. Willkommen an Bord ist ein Baustein der Bremerhavener Präventionsangebote und im Leitbild „Die Präventionskette als Bestandteil der familienfreundlichen Kommune“ verankert. Die Hausbesuche sind als freiwilliges Angebot an alle Familien ein wichtiges Instrument, um frühzeitig über Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren.

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