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Paula-Modersohn-Schule ist als „Begabungsfördernde Einrichtung“ zertifiziert

Kurz vor den Sommerferien 2021 erreichte die Paula-Modersohn-Schule („Paula“) ein wichtiges Etappenziel.

Sie wurde als erste Schule als „Begabungsfördernde Einrichtung“ zertifiziert. Ein Zertifikat, das seit 2017 im Bremer Netzwerk entwickelt wurde.

Im Mai 2017 gab die Senatorin für Kinder und Bildung den Startschuss für die Beteiligung Bremer Schulen an der gemeinsamen Initiative von Bund und Ländern zur Förderung leistungsstarker Schüler:innen. Die Altwulsdorfer Schule und die Paula-Modersohn-Schule („Paula“) haben sich als Tandem für die Mitarbeit im „Netzwerk durchgängige Begabungsförderung“ beworben. Vier Auditor:innen prüften die Schule. Das Zertifizierungsverfahren besteht aus zwei Teilen. Zum einen hat die Schule ein umfangreiches Materialpaket für die Jury zusammengestellt. Daran beteiligt waren nicht nur die Talentpool-Beauftragten, die es in jedem Team der „Paula“ gibt, sondern auch Eltern sowie Schüler:innen. Zum anderen hat die Prüfungskommission das direkte Gespräch mit Eltern, Kindern und Jugendlichen, Lehrkräften, Schulleitung und den vom Netzwerk ausgebildeten Talentlotsen gesucht. Begleitet wurde die Prüfungskommission von Helmut Ittner, Mitarbeiter der Senatorin für Kinder und Bildung und zuständig für den Gesamtprozess der Zertifizierung. Nach erfolgreicher Zertifizierung sagte Ittner: „In der nun für ihre Begabungsförderung zertifizierten Schule ist das Anliegen spürbar, die Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung ihrer jeweiligen Potenziale zu unterstützten.“ Er hebt besonders hervor, dass es der „Paula“ gelingt, diese Begabungsförderung für schwache wie starke Schülerinnen und Schüler zu realisieren. „Das, was sich die Schule an Begabungsförderung erarbeitet hat, ist wirksam – dies hat die Zertifizierung eindrücklich gezeigt“, so Ittner.

Im Rahmen der Beteiligung wurden an der Schule zwei Talentlotsinnen durch das Netzwerk Begabungsförderung ausgebildet, zwei weitere befinden sich in Ausbildung. Darüber hinaus ist schon seit vielen Jahren für neue Lehrkräfte an der „Paula“ die Teilnahme an zwei Fortbildungen der Karg-Stiftung für Hochbegabte verbindlicher Bestandteil der Einführung in die schulische Arbeit. „Ich freue mich über die Würdigung“, so Heike Beninga, Mitarbeiterin der „Paula“ im Netzwerk Begabungsförderung. „Wir arbeiten seit langem an Konzepten zur Individualisierung. Im Rahmen unserer Arbeit z.B. mit Kompetenzrastern können Schülerinnen und Schüler im individuellen Tempo auf unterschiedlichen Niveaustufen in unseren jahrgangsübergreifenden Klassen lernen. Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler werden nicht ausgebremst, sondern ermutigt, gefördert und gefordert.“ „Ich freue mich sehr über die Bestätigung unserer Arbeit“, ergänzt Lea Hoffmann, Mitglied des Schulleitungsteams. „Die Beurteilung der Auditoren zeigt, dass wir schon viele Dinge an unserer Schule richtig zu machen.“

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