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Oberbürgermeister Jörg Schulz und Stadtverordnetenvorsteher Artur Beneken sprechen sich für den Erhalt der Postfilialen Mitte und Lehe aus

Ganz entschieden lehnen Oberbürgermeister Jörg Schulz und Stadtverordnetenvorsteher Artur Beneken die Pläne der Post ab, die Postfilialen in Lehe und Mitte zu schließen. Neben dem Verlust von zehn Arbeitsplätzen wird durch die Schließung der Filialen die Servicequalität für die Bürger und auch die Gewerbetreibenden in Lehe und Mitte drastisch verringert.

Oberbürgermeister Jörg Schulz: "Ich habe kein Verständnis dafür, dass die Post in einer Zeit, in der die Stadt und das Land große Anstrengungen unternehmen, um die Stadtteile Mitte mit dem Alten und Neuen Hafen und der Fußgängerzone Bürger aufzuwerten und Lehe mit URBAN-Mitteln attraktiviert wird, die beiden wichtigen Filialen in Lehe und Mitte schließt. Eine wohnort- und arbeitsstättennahe Versorgung mit umfangreichen Postdienstleistungen ist sowohl für die Bürger als auch für die Unternehmen, die in Mitte und im Bereich Alter/Neuer Hafen sich ansiedeln bzw. expandieren, von außerordentlicher Bedeutung. Eine Schließung ist kontraproduktiv."

Auch Stadtverordnetenvorsteher Artur Beneken hat kein Verständnis für die angekündigten Schließungspläne der Post: "In den Postfilialen werden die Bürger durch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedient. Sollten diese Tätigkeiten durch Agenturen übernommen werden, so steht zu befürchten, dass sich die Wartezeiten verlängern und die Qualität des Services zurückgehen wird."

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