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Neue Krankenhausstruktur : Magistrat spricht sich für geplante Reform aus

Die geplante Reform der Bremerhavener Krankenhauslandschaft ist auf einem guten Weg. In seiner heutigen Sitzung hat der Magistrat die bisherigen Ergebnisse der Landeskrankenhausplanung diskutiert und sich dafür ausgesprochen, die Reformpläne fortzusetzen. Demnach soll der Kooperationsvertrag zwischen dem Klinikum Bremerhaven Reinkenheide, dem St. Joseph-Hospital und der Klinik Am Bürgerpark bis zum Jahresende stehen.

„Dieser Beschluss ist allerdings an bestimmte Voraussetzungen gekoppelt“, erläutert der Bremerhavener Oberbürgermeister Melf Grantz. So sei Bedingung, dass das Krankenhaus Am Bürgerpark und das St. Joseph-Hospital fusionieren. Zudem müsse durch das Land die Finanzierung von nötigen Bau-Investitionen sichergestellt sein und es dürfe keine Verschlechterung für das betroffene Personal geben. „Und für mich als Aufsichtsrats-Vorsitzenden des Klinikums Reinkenheide ein ganz besonders wichtiger Punkt: Es darf im weiteren Entwicklungsprozess keine wirtschaftlichen Nachteile durch die Strukturveränderung geben“, betont OB Grantz.

Die heutige Magistrat-Entscheidung ist Grundlage für den weiteren Abstimmungsprozess. An dem Runden Tisch werden von städtischer Seite sowohl die betroffenen Klinikleitungen des Klinikums Reinkenheide als auch die Arbeitnehmervertreter und der Betriebsrat beteiligt. Dazu kommen Vertreter der anderen Krankenhausträger und ihrer Verwaltungen. Die Leitung des Lenkungsausschusses hat der ehemalige Staatsrat Dr. Hermann Schulte-Sasse. „Ich freue mich sehr, dass wir diesen versierten und erfahrenen Experten für den weiteren Moderationsprozess gewinnen konnten“, so Melf Grantz.

Den Koalitionspartnern werden die Beschlussfassungen des Lenkungsausschusses zur erneuten Beratung vorgelegt. Die Politik begleitet die Arbeit des Runden Tisches parallel.

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