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Mehr Stellfläche und entspannte Verkehrssituation: Parkraumbewirtschaftung am Klinikum Reinkenheide

Die Parkflächen für Besucher am städtischen Klinikum Reinkenheide sollen zukünftig bewirtschaftet werden. Das hat der Aufsichtsrat des Klinikums auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Demnach werden auf dem Parkplatzgelände Parkscheinautomaten aufgestellt, deren Gebührensätze im herkömmlichen Rahmen liegen. Die Parkraumbewirtschaftung wird von der Stäpark durchgeführt.

„Es geht vor allem darum, die Verkehrssituation in dem angrenzenden Wohngebiet zu entspannen und das Langzeitparken auf den Stellflächen am Klinikum zu verringern“, erläuterte der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Melf Grantz. Gleichzeitig würde durch eine stärkere Bewegung auf den Parkplatzflächen auch der benötigte Platz für die Fahrzeuge von Kurzzeitbesuchern entstehen.

Um den Verkehrsfluss in dem Gebiet besser zu regeln, werden zeitgleich neue Halteverbotsschilder an den notwendigen Stellen aufgestellt. Die Einfahrt in Nebenstraßen und Wohngebiete wird für Anlieger über die entsprechende Ausnahme-Beschilderung geregelt.

Weiterhin hat der Aufsichtsrat beschlossen, die vorhandene Parkplatz-Kapazität um 100 neue Stellplätze auf insgesamt 800 Plätze auszubauen. Die zusätzliche Parkplatzmöglichkeit soll in direkter Nähe zum neuen Ärztehaus entstehen. „Damit verfügt das Klinikum Reinkenheide dann nach den erfolgten Ausbauten, Modernisierungen und Erweiterungen auch über die nötige Anzahl von Parkplätzen für ein Krankenhaus dieser Größe und regionalen Bedeutung“, so Melf Grantz.

Die Parkraumbewirtschaftung soll nach den notwendigen Vorbereitungen am 1. Oktober beginnen. Die erwirtschafteten Überschüsse erhält das Klinikum Reinkenheide.

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