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Magistrat spricht sich für Neuordnung der städtischen Gesellschaften aus - Geschäftsführung Tourismus wird ausgeschrieben

Für die geplante Neuorganisation der städtischen Gesellschaften werden die weiteren Schritte eingeleitet. Dafür hat sich der Magistrat in seiner heutigen Sitzung mehrheitlich ausgesprochen. Außerdem wurde die Ausschreibung der neu zu besetzenden Stelle des Geschäftsbereichs Tourismus beschlossen.

„Durch die angestrebte neue Aufgabenteilung in den städtischen Gesellschaften werden wir klarere Strukturen bekommen. Das ermöglicht eine bessere Zusammenarbeit in allen Bereichen und damit auch zielführendes Arbeiten – unter anderem in einem übergreifenden City- und Stadtmarketing“, sagte dazu Oberbürgermeister Melf Grantz. Die Ausschreibung der Geschäftsführung Tourismus/Marketing/Veranstaltungen werde von derselben Agentur vorgenommen, die bereits im Auftrag der Stadt nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten für den Posten gesucht habe. Sie blieben Bestandteil des Verfahrens.

Die Planungen, die auf ein Gutachten der Firma ProjectM zurückzuführen sind, sehen vor, die Geschäftsbereiche Tourismus, Citymarketing und Veranstaltungsmanagement in einer eigenen Gesellschaft mit eigener Geschäftsführung zusammen zu führen. Von hier aus sollen auch die Geschäfte der Bremerhavener Stadthalle geführt werden, die als eigenständige Gesellschaft erhalten bleiben soll. Parallel ist vorgesehen, die Geschäftsbereiche Wirtschaftsförderung, Immobilien und Infrastruktur unter dem Dach der Gesellschaft BIS zu belassen. Gleichzeitig ist die Angliederung der Gesellschaft BEAN an die BIS geplant. Die Geschäftsführung soll vom Geschäftsführer der BIS übernommen werden. Die BEAN bleibt allerdings auch eine eigenständige Gesellschaft.

„Durch diese Vorgehensweise werden Kosten reduziert, da die Geschäftsführerstellen in der Stadthallen GmbH und bei der BEAN wegfallen“, erklärte OB Grantz. Weitere Aufgaben bei der Neuordnung der städtischen Gesellschaften seien nun unter anderem die Feststellung der steuerlichen Unschädlichkeit, die konkrete Darstellung der zu erwartenden Synergieeffekte sowie die Aufstellung eines Zeitplans zur Umgestaltung der Gesellschaftsstrukturen.

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