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Magistrat beschließt kommunale Finanzmittel für die Vorplanung zur Sanierung der „Seuten Deern“ und der Anpassung des Außengeländes (Museumshafen)

Der Magistrat hat in seiner gestrigen (17.04.2019) Sitzung der Bereitstellung von kommunalen Planungsmitteln zur Erstellung eines Konzepts zur ganzheitlichen Entwicklung des Museumshafens Bremerhavens zugestimmt.

Im Rahmen des zu erarbeitenden Konzepts, dass unter dem Arbeitstitel „Port Center“ geführt wird, sollen mehrere Teilmaßnahmen wie z. B. die Sanierung der „Seuten Deern“ geprüft werden. Die Planungsleistungen sind auszuschreiben.

„Die Seute Deern war und ist ein Wahrzeichen unserer Stadt. Gemeinsam mit Stadtrat Frost, dem für Kultur zuständigen Dezernenten, freue ich mich, dass der Magistrat kurzfristig kommunale Mittel zur Kofinanzierung der Planungskosten bereitgestellt hat“, so Oberbürgermeister Melf Grantz. Neben dem kommunalen Anteil in Höhe von 234.000 Euro (für die Jahre 2019 und 2020) hat der Bund bereits Planungsmittel in Höhe von insgesamt 700.000 Euro (für die Jahre 2019 und 2020) zugesichert. Der Magistrat bittet nun den Senat den Landesanteil der Kofinanzierung in Höhe von insgesamt 466.000 Euro (für die Jahre 2019 und 2020) ebenfalls kurzfristig bereit zu stellen. „Die Bereitstellung der Planungsmittel soll dazu dienen die tatsächlichen Sanierungskosten und die beste Form der Sanierung zu ermitteln“, so Grantz weiter.

„Das Bundesland Bremen lebt unter anderem von seinem maritimen Flair und den entsprechenden Einrichtungen. Auch dem Senat dürfte die Bedeutung des Museumshafens mit den Attraktionen für Bremerhaven und Bremen bewusst sein. Der Magistrat bittet daher, dass auch Bremen seinen Anteil leistet“, so Grantz.

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