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Erster Meilenstein des Gesundheitsparks: Präsentation des Notfall- und OP-Zentrum ein großer Erfolg

Das Gesundheitswesen steht in einem ständigen Wandel: es entstehen vielfältige Herausforderungen, auf die das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide tagtäglich reagieren muss. Dies gilt insbesondere für die medizinischen Versorgungsformen, die sich kontinuierlich weiterentwickeln. Das Klinikum Reinkenheide hat den Ehrgeiz, diesen Fortschritt umzusetzen und einen eigenen Beitrag dazu zu leisten. Dazu gehört beispielsweise die Realisierung des Gesundheitsparks Reinkenheide mit Investitionen von fast 60 Millionen Euro in Neubau-Projekten.

30 Millionen teurer Neubau
Eine wichtige Komponente des aus mehreren Gebäuden bestehenden Gesundheitsparks Reinkenheide ist das neue Notfall- und OP-Zentrum. Am 26. Mai 2010 wurde der rund 30 Millionen Euro teure Neubau feierlich eingeweiht. Zu den Festrednern gehörten Staatsrat Dr. Hermann Schulte-Sasse, Oberbürgermeister Jörg Schulz und Stadtrat Melf Grantz.

„Tag der offenen Tür"

Im Anschluss an die offiziellen Feierlichkeiten konnten alle Interessierten in geführten Gruppen den Neubau besichtigen. Auf dem Rundgang wurde dann z. B. die Funktionsweise eines Schockraums zur Erstversorgung von Schwerstverletzten vorgestellt. Im OP-Bereich konnten die Besucher den Weg eines Patienten vom Vorbereitungsraum über die Anästhesieeinleitung bis in den OP verfolgen. Dort stellten einzelne Abteilungen verschiedene OP-Methoden mit Simulatoren und Puppen vor. Im Anschluss bestand noch die Möglichkeit einen kleinen Imbiss in der Rettungswagenhalle einzunehmen. Die Resonanz auf den „Tag der offenen Tür" war insgesamt sehr positiv.

Das Gebäude

Als Besonderheit haben die neuen OP-Säle diffusen Tageslichteinfall, so dass Chirurg und OP-Personal nicht ohne Bezug zum Tageslicht arbeiten müssen. Die neuen Räumlichkeiten bieten zudem die Möglichkeit, Arbeitsabläufe weiter zu optimieren, so sind die acht OP-Säle in der Weise angeordnet, dass zwischen einzelnen Sälen ein Vorbereitungsraum liegt, um die Wechselzeiten zwischen zwei Eingriffen kurz halten zu können. Dies kommt sowohl den Patienten als auch den Beschäftigten zugute.

Das Notfallzentrum ist 7 Tage die Woche rund um die Uhr besetzt. Bis zum Abschluss der Diagnostik - für die 9 Untersuchungsräume verschiedener Fachrichtungen eingerichtet sind - sind für die Notfallpatienten 14 Betten zur intensiven Pflege vorgesehen. Außerdem wird in den Neubau ein Zentrum mit 22 Dialyseplätzen einziehen.

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