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Deponie Grauer Wall: "Sorgen der Bürgerinnen und Bürger werden ernstgenommen" -Immissionsmessprogramm wird ergänzt

Im Rahmen der Änderungsplanfeststellung der Deponie Grauer Wall wurden umfangreiche Analysen und Gutachten gefertigt, die sich mit sämtlichen umweltrelevanten Fragestellungen zum zukünftigen Betrieb der Deponie Grauer Wall beschäftigen. Anwohner der Abfalldeponie hatten sich trotzdem besorgt darüber geäußert, dass möglichweise belasteter Staub von der Deponie im Umfeld der Anlage auftritt.

Um angemessen darauf zu reagieren, hatte Oberbürgermeister Melf Grantz Vertreter des Bremer Senators für Umweltschutz, Bau und Verkehr und des Gewerbeaufsichtsamtes sowie Umweltdezernentin Anke Krein und Vertreter des Deponiebetreibers BEG (Bremerhavener Entsorgungsgesellschaft) zu einem Gespräch eingeladen.

„Wir nehmen die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst“, sagte Oberbürgermeister Grantz. Im Ergebnis wurde festgehalten, dass das im Gebiet der Stadt Bremerhaven durchgeführte Immissionsmessprogramm im Rahmen der Luftüberwachung durch das Land Bremen um weitere Messungen ergänzt wird, um die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger auszuräumen. Diese Programmerweiterung wird federführend von der senatorischen Umweltbehörde erarbeitet und soll bis Ende Oktober vorliegen. Vorab wird es auch einen Austausch mit der Bürgerinitiative über die Programmerweiterung geben, so Grantz.

„Gleichzeitig möchte ich betonen, dass ich keinerlei Zweifel an den fundierten Grundlagen zum erfolgten Planfeststellungsverfahren der Deponie Grauer Wall habe“, sagte der Oberbürgermeister. Gegen den Änderungsplanfeststellungsbeschluss vom 8. Mai 2012 ist eine Klage der Bürgerinitiative „Keine Erweiterung Grauer Wall“ vor dem Verwaltungsgericht Bremen anhängig.

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