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Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz begrüßt Beschluss des Senats zur ersten Tranche des „Bremen-Fonds“

„Die Landesmittel aus dem Bremen-Fonds werden auch Bremerhaven helfen, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu überwinden.“

Davon ist Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz nach den entsprechenden Beschlüssen der Landesregierung, des Bremer Senats überzeugt.

Aus dem Gesamtvolumen der ersten Tranche in Höhe von ca. 155 Mio. Euro Landesmittel erhält die Stadt Bremerhaven unmittelbar einen Betrag in Höhe von 23,1 Mio. Euro. „Ich bin dem Senat dankbar, dass er durchaus beträchtliche Finanzmittel bereitstellt, um mittel- und langfristige Maßnahmen ergreifen zu können, die der pandemiebedingten Krisenbewältigung und –überwindung in Bremerhaven dienen. Ich freue mich daher, dass im Rahmen der ersten Tranche des Bremen-Fonds der Ausbau der Testregion Bremerhaven für mobile Wasserstoffanwendungen ebenso finanziert werden kann wie die Anschaffung von sieben Brennstoffzellenbussen bei BremerhavenBus. Wir müssen die Krise nutzen, um mit neuen, nachhaltigen Technologien am Markt zu bestehen und neue zukunftsorientierte Wege zu beschreiten,“ so Oberbürgermeister Grantz.

Daneben erhält die Stadtgemeinde Bremerhaven auch finanzielle Unterstützung für die Innenstadt. „Die Krise hat massive Auswirkungen auf die Innenstädte, nicht nur in Bremerhaven, sondern deutschlandweit. Daher müssen wir mit neuen Ideen und Maßnahmen für eine Belebung der Bremerhavener Innenstadt zu sorgen. Das soll insbesondere durch attraktive und leistungsfähige Einzelhandelsflächen und neue Nutzungen, die die Innenstadt auch zukünftig attraktiv machen, geschehen,“ so Grantz weiter.

Die unmittelbaren Finanzhilfen des Landes Bremen für die Stadtgemeinde Bremerhaven werden durch weitere Landesprogramme flankiert, von denen Bremerhaven ebenfalls profitiert. Neben dem Programm zur Bereitstellung der IT-Infrastruktur an öffentlichen Schulen im Land Bremen sind dies insbesondere arbeitsmarktpolitische Programme. „Gerade jungen Menschen und sozialbenachteiligten Personengruppen müssen wir in dieser Krise die Möglichkeit nach beruflicher Qualifikation eröffnen,“ so der Oberbürgermeister, der auch Dezernent für das Amt für kommunale Arbeitsmarktpolitik ist. Im Rahmen der Landesprogramme zur „Qualitätsverbesserung in benachteiligten Quartieren“, „Junge Menschen auf dem Weg in die Ausbildung unterstützen“ und „Qualifizierung und berufliche Bildung/Umschulungsprogramme“ erhält auch Bremerhaven beträchtliche Finanzmittel.

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