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Bohrungen in Surheide: Umweltschutzamt will auf Grundstücken Altlasten aufspüren

Altlastenuntersuchung in Surheide: Mit einer Bodenanalyse will das Umweltschutzamt in den nächsten Wochen herausfinden, ob die Grundstücke zwischen Stargarder Straße und Marschbrookweg durch einstige Müll- und Schuttablagerungen belastet sind.

Dort gab es zwischen 1930 und 1945 mehrere Sandgruben, die später aufgefüllt wurden. Bei Bohrarbeiten waren in diesem Jahr auf einem Grundstück an der Stettiner Straße belastete Hausmüll- und Bauschuttablagerungen entdeckt worden. Durch die Auswertung von Karten und Luftbildern stieß das Umweltschutzamt auf die Sandgruben aus den 30er und 40er Jahren. Ein Fachunternehmen wird in den nächsten Wochen auf den Grundstücken Wasser- und Bodenproben nehmen und sie auf Schadstoffe untersuchen. Umweltdezernent Volker Holm: „Dadurch wollen wir herausfinden, was die ehemaligen Sandgruben in diesem Bereich enthalten."


Um eine mögliche Gefährdung der Anwohner und des Grundwassers einschätzen zu können, so der Stadtrat, sei die Untersuchung notwendig geworden. Die Grundstücksbesitzer werden über die Bohrungen und auch über das spätere Ergebnis schriftlich informiert.

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