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Aus für die "Fischdose": Das alte Eisstadion wird abgerissen

Endgültiges Aus für die "Fischdose": Der Abriss des alten Eisstadions am Wilhelm-Kaisen-Platz ist heute (Mittwoch) vom Magistrat besiegelt worden. Nach der Einweihung der neuen Eisarena Anfang März wird die Halle neben der Stadthallen-Verwaltung nicht mehr benötigt.

„Bei allem Verständnis für den Amateursport ist es nicht möglich, das alte Eisstadion weiterzuführen“, bedauert Oberbürgermeister Melf Grantz, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadthallen-GmbH. „Zwei Eishockeyflächen im Alt- und Neubau lassen sich aus finanziellen Gründen nicht unterhalten.“

Das Ende der maroden und zugigen „Fischdose“, in der die Profis der Fischtown Pinguins und ihre Gegner über das Eis fegten, schlägt mit mehr als einer halben Million Euro zu Buche. Laut Beschlussvorlage von Bürgermeister Michael Teiser stehen dafür bis zu 530 000 Euro netto bereit. Für die Finanzierung steuert der städtische Wirtschaftsbetrieb Seestadt Immobilien Mittel aus seinen Rücklagen bei. Nach dem Hallenabriss soll die Fläche als Parkplatz genutzt werden, auf dem die Schausteller während der Jahrmärkte ihre schweren Transportfahrzeuge und Wohnwagen abstellen können.

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