Programm

Kino im Hafen

In Anlehnung an die zwei Jahre zuvor wird die Filmauswahl nun dieses Mal anhand eines gewählten Themas getroffen: In diesem Jahr präsentieren sich die beiden Filme unter dem Motto „Leben in der Stadt!“

Am Freitag eröffnet „Der Himmel über Berlin“ (1987) des deutschen Regisseurs Wim Wenders das Kino im Hafen.

Der preisgekrönte Film ist passend zum Motto eine wundervolle Hommage an das Leben in der geteilten Stadt Berlin: als unauffällige und stille Beobachter verfolgen die Engel Damiel und Cassiel das Leben und die Schicksale vieler Seelen Berlins. Sie treffen auf die Ängste der Stadtbewohner*innen, lauschen den Hoffnungen und Wünschen der Berliner*innen und führen uns so zu bekannten und bereits vergessenen Orten des geteilten Berlins von 1987. Bis zu dem Tag an dem Damiel der Trapezkünstlerin Marion begegnet und sein himmlisches gegen ein irdisches Leben eintauscht.

""Der Himmel über Berlin" ist von Beginn an eher ein einziges verbildlichtes Gedicht als ein "gewöhnlicher" Film. Wenn es jemals so etwas wie Kino-Poesie gegeben hat, dann findet sie hier ihre Essenz.“ (Peter Handke, 1987)

Samstagabend erwartet die Gäste dann „LALA LAND“ (2016) des amerikanischen Regisseurs Damien Chazelle.

Lala Land erzählt die fiktive Geschichte zweier Künstler*innen in LA – der Stadt der Engel.  Mia und Sebastian sind Mitte Zwanzig und mit ihren künstlerischen Ambitionen in LA gestrandet und auf der Suche nach dem großen Durchbruch. Sie schenkt Kaffee aus und will eigentlich Schauspielerin werden. Er spielt die Hintergrundmusik in Restaurants und will eigentlich seinen eigenen Jazz-Club eröffnen. Mia und Sebastian verfolgen ihre Träume und müssen irgendwann die Entscheidung treffen, was ihnen wirklich wichtig im Leben ist. Wie viel opfert man für seine Träume? Lässt man die Liebe für die Karriere gehen? Und alles vor der verträumten Kulisse eines LAs im Laufe des Jahres. Wie keine andere Stadt prägt LA den Geist der Menschen, die in ihr wohnen.

Mit Damien Chazelle greift ein Regie-Shooting-Star die Geschichten auf und verbindet sie mit den alten Hollywood- und Broadway Klassikern des letzten Jahrhunderts. Er zitiert Fred Astaire, Frank Sinatra und Ginger Rogers. Chazelle ist die Wiedergeburt des Musikfilms gelungen, die selbst Musical-Skeptiker überzeugen kann.

„La La Land“ ist ein hemmungsloser, quietschbunter Film voller Musik und Tanz, in dem auch die Bauten und Kostüme kaum weniger hinreißend sind als die glamourös-stilvollen Choreographien“. (filmstars.de 2024)

Filmbeginn ist jeweils um etwa 22.00 Uhr nach Einbruch der Dunkelheit; Einlass ist bereits ab 18 Uhr möglich. In diesem Jahr ist ein kleines Vorprogramm geplant (tba). Der Eintritt ist frei, Sitzgelegenheiten sind selbst mitzubringen. Gastronomie ist vor Ort; es darf sich aber auch selbstversorgt werden. Zudem können wieder Sitzplätze in den Strandkörben erworben werden. Für 100 € erhält man nicht nur einen gemütlichen Platz, sondern einen Verzehrgutschein. Der Beitrag soll als finanzielle Unterstützung für die Veranstaltung verstanden werden.

 

Öffnungszeiten:

Einlass jeweils ab 18:00 Uhr

Vorprogramm jeweils ca. 21:00 Uhr

Filmbeginn jeweils ca. 22:00 Uhr