Spannend für Vierbeiner: Wau Ahoi! Urlaub mit Hund in Bremerhaven

Ein „büschen“ Wind geht ja immer an der Wesermündung und somit hat Wauzi ständig neuen spannenden Duft in der Nase.

Doch die Zweibeiner möchten ebenfalls etwas erleben. Auch wenn Klimahaus, Auswandererhaus und Co den Besuch mit Hund nicht erlauben können, so ist die größte Stadt an der deutschen Nordseeküste Dank vielfältiger Alternativen dennoch ein lohnendes Ziel für jeden Hundehalter.

Hotelaufenthalt
Hunde im Hotel sind kein leichtes Thema, denn neben den hygienischen Fragen sind auch Allergien und Empfindlichkeiten bei anderen Gästen zu berücksichtigen. Doch andererseits fördert ein gemeinsamer Aufenthalt von Herrchen und Hund die Halter-Hund-Beziehung. Zudem gehört für viele Menschen der Hund einfach zur Familie dazu. Auf diesen Standpunkt stellen sich auch diese sieben Hotels, die den Vierbeiner gern erlauben: Sail City Hotel, Best Western Plus Hotel Bremerhaven, Havenhostel, im Jaich Boardinghouse, im-jaich Hotel, Hotel An der Karlstadt, Comfort-Hotel Bremerhaven. Die Preisspanne der Hotels reicht von 44 bis 158 Euro pro Nacht für die Halter. Das Haustier kostet in der Regel 15 Euro pro Nacht zusätzlich.

Ran an die Box – Fahrt mit dem HafenBus durch die Häfen Bremerhavens
Die zweistündige Fahrt mit dem HafenBus gehört in Bremerhaven zu den „Must dos“ und auch Hundebesitzer brauchen darauf nicht zu verzichten: der Vierbeiner darf nämlich mit. Kleine Wauwaus genießen die Fahrt sicher auf dem Schoß des Besitzers, größere nehmen eher im Gang ihren Platz ein. Der Bus fährt vom Fischereihafen durch die Innenstadt in den Norden der Stadt, wo mit den Überseehäfen maritimes Leben pur zu genießen ist. Auf dem Containerterminal – für Privatfahrzeuge verboten – lenkt der Busfahrer sein Gefährt ganz nah an die Kaje und damit unmittelbar an Mega-Schiffe, riesige Containerbrücken und eine nicht zu zählende Menge von Containern heran. Wer weiß, vielleicht hat eine der Boxen sogar Hundefutter geladen? Der Guide an Bord erklärt alles genau und erlaubt so den tagesaktuellen Blick in das maritime Wirtschaftsgeschehen. Maximal zwei Hunde sind an Bord möglich, die Fahrt kostet für den Vierbeiner 3,70 Euro und ist nur telefonisch unter 0471 – 414141 buchbar.

Mit dem Hund aufs Wasser
Eine andere Perspektive auf das Geschehen in den Häfen der Seestadt gewinnt, wer eine Tour mit dem Schiff macht. Dafür stehen in Bremerhaven drei Touranbieter bereit, die allesamt auch Hunde zulassen: So geht es bei der „Dicke-Pötte-Tour“ mit der MS Geestemünde in zwei Stunden vom Liegeplatz Neuer Hafen durch die Sportbootschleuse auf die Weser und von dort einmal bis an die Nordspitze des Containerterminals und wieder zurück. Auf der dicht befahrenen Wasserstraße ist immer viel zu sehen und auch am Terminal kann das Be- und Entladen der Container unter riesigen Kranbrücken bestaunt werden. Den Blick ins Innere der Überseehäfen erlauben die Schiffe „Lady Sunshine „ oder „Hein Mück“, die in einer Stunde alle sieben Überseehäfen und damit Schiffe, Autoumschlagplätze, Docks und Werften ansteuern. Das Hafenleben des Fischereihafens im Süden der Stadt macht die Fahrt mit der Barkasse „Dorsch“ erlebbar, die zu Kühlhäusern, Marina, Offshore-Produktionsfirmen und einem Leuchtturm fährt.

Mit dem Vierbeiner auf zwei Rädern
Mit dem Rad über den Deich entlang der Weser, hinein ins größte Naturschutzgebiet des Landes Bremen oder durch die Parkanlagen – diese beliebten Aktivitäten sind auch mit dem Hund erlebbar. Leihräder stehen in den TouristInfos im Schaufenster Fischereihafen und der Hafeninsel ausreichend zur Verfügung. Viele von ihnen sind mit Körbchen ausgerüstet, um auch dem eher kleinen Hund die Mitfahrt zu ermöglichen. Die Entleihe eines Tourenrades kostet 7 Euro am Tag, ein Elektrofahrrad ist für 25 Euro Leihgebühr zu bekommen.

Seltene Vögel und Wasserbüffel auf der Luneplate besuchen
Das größte Naturschutzgebiet des Landes Bremen liegt in Bremerhaven: die Luneplate. Sie lockt als weitläufiges Naturparadies mit feuchtem Marschengrünland, auf denen sich Gänse, Silberreiher, Uferschnepfen sowie diverse Entensorten äußerst wohl fühlen. Die Tiere in ihrem natürlichen Umfeld zu beobachten ist für Naturfreunde, die mit einem Hund unterwegs sind, ganz leicht möglich: ein Beobachtungsversteck ermöglicht den geschützten Blick. Dass der Vierbeiner auf der Luneplate und den zahlreichen angelegten Wegen angeleint ist, ist sicher selbstverständlich. Dies gilt insbesondere zur eigenen Sicherheit bei der Begegnung mit den Kolossen des Naturschutzgebietes: den Wasserbüffeln. Ihr Job ist es, mittels Masse das Gras kurz zu halten und die Flächen für die Vögel damit sicher zu machen. Aber keine Sorge, die massigen Tiere laufen auf der Luneplate nicht frei herum, sondern befinden sich in zwei ausreichend großen Gehegen. Die Hunderunde in der wasserreichen Natur gleich hinterm Deich ist nur zu Fuß oder per Rad möglich. Dörte Behrmann

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