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Feierstunde für neu eingebürgerte Bremerhavener am 28.02.2017 im Deutschen Auswandererhaus

Welcher Ort ist geeigneter für einen offiziellen Empfang der neu eingebürgerten Bremerhavenerinnen und Bremerhavener als das Deutsche Auswanderungsmuseum? Und genau dort empfingen Stadtverordneten-vorsteherin Brigitte Lückert und Oberbürgermeister Melf Grantz 50 von insgesamt 197 Bremerhavener und Bremerhavenerinnen, die 2016 durch ihre Einbürgerung zu Neubürgern Bremerhavens wurden. Den meisten Neubürgern aus verschiedensten Herkunftsländern ist Bremerhaven allerdings schon längst vertraut, denn bevor sie einen deutschen Pass beantragen konnten, mussten sie mindestens acht Jahre ununterbrochen in Deutschland gelebt haben.

Es sei ein bedeutender Schritt und bedürfe einer reiflichen Überlegungszeit, eine andere Staatsangehörigkeit anzunehmen, so Lückert. Umso mehr würden Oberbürgermeister Grantz und sie sich über die Einbürgerungsentscheidung freuen und heißen alle Neubürgerinnen und Neubürger im Namen der Stadt herzlich willkommen.

Nach kurzer Vorstellung des Deutschen Auswandererhauses lud die Direktorin, Dr. Simone Eick, die Gäste zu einer Führung durch das Haus ein, auf der sie sich auf eine Zeitreise durch die Aus- und Einwanderungs-geschichte begeben und die persönlichen Motive der Emigration des 19. und 20. Jahrhunderts verfolgen konnten. (Anja Müdeking)