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Expeditionsyacht „Hanse Explorer“ hat in Bremerhaven festgemacht

Klein aber oho!

Ein Hingucker hat heute in Bremerhaven festgemacht: Mit der „Hanse Explorer“ liegt das kleinste je in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff im Neuen Hafen. Noch bis Ende Juli wird der Anblick der 48 Meter Expeditionsyacht zu genießen sein. Open Ship wird aber nicht angeboten.

Das Schiff der Bremer Reederei Harren & Partner (H & P) cruiste schon im Packeis – der Stahlrumpf ist eisverstärkt und hat die Eisklasse E3 – als auch in der Karibik – ganz so, wie die Charterer es wünschen. Denn das Reedereimotto lautet: „Ihr Wille ist unser Kurs“. Mit sechs Kabinen ist das private Kreuzfahrtgefühl gesichert, die maximal 12 Passagiere werden von sechs Besatzungsmitgliedern betreut. Die Inneneinrichtung orientiert sich mit Salon und Bar, einer Sauna und einem Fitnessraum am Luxus einer erstklassigen Yacht. Per Zodiac können sogar private Ausflüge unternommen werden.

Gebaut wurde die „Hanse Explorer“ 2005 auf der Berner Fassmer-Werft, der Stapellauf erfolgte 2006. In den ersten Jahren wurde das Schiff für die Ausbildung von angehenden Seeleuten genutzt. Daher wurde für die nautische Ausbildung eine Brücke eingebaut, deren Ausstattung technisch der eines modernen Frachtschiffes entspricht. Angehende Köche oder Stewards durften sich in einer extra großen Bordküche ausprobieren. Von diesen Extras profitieren heute die Privatgäste. Da die „Hanse Explorer“ den in Bremerhaven angebotenen Landstrom nutzt, liegt sie zudem sauber an der Kaje.

2017 war die „Hanse Explorer“ als Gast des Seeestadtfestes schon einmal in Bremerhaven.

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