Einkaufspassage »Mediterraneo«, im Hintergrund das »Sail City Hotel« und das »Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost«

Entwicklungsgebiet Rudloffstraße

Die Neugestaltung des Quartiers im Bereich Rudloffstraße zwischen der Barkhausenstraße im Osten und der Alten Bürger im Westen sowie dem Roten Sand im Norden und der Lloydstraße im Süden, bietet für Bremerhaven eine Chance, aktiv mit Bürgerinnen und Bürgern zielgerichtet die Zukunft des Quartiers zu gestalten.
Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie ab sofort hier.

DOKUMENTATION DER ZUKUNFTSWERKSTATT

Am 06.Mai 2017 fand die Zukunftswerkstatt zum "Entwicklungsgebiet Rudloffstraße" statt. Eine Dokumentation der Veranstaltung mit u.a. dem entwickelten Planungsrahmen und den zahlreich eingegangenen und erarbeiteten Anregungen ist unten stehend als Download [7,1MB] verfügbar. 

Dokumentation der Zukunftswerkstatt "Entwicklungsgebiet Rudloffstraße"(PDF 7,1 MB)Logo der Creative Commons Lizenz »Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0« (CC BY-NC-ND 3.0)ReadSpeaker docReader Icon

IHR KONTAKT ZU UNS

Gerne können Sie uns Ihre Fragen, Anregungen oder Ideen per Email unter  bartels@bis-bremerhaven.de  oder per Post an die BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH, Am Alten Hafen 118, 27568 Bremerhaven zusenden. Auch die Quartiersmeisterei in der Alten Bürger nimmt Anregungen gerne entgegen.

ZEITPLANUNG AUFTAKTPHASE BIS MAI 2017

Hier finden Sie eine Übersicht über die Termine zur Öffentlichkeitsbeteiligung bis zum Mai 2017.

In dieser Zeit haben Sie verschiedene Möglichkeiten, das innenstadtnahe Gebiet zwischen Kaiserhafen I und „Alte Bürger“ kennenzulernen. Der Prozess soll dazu dienen, Empfehlungen für einen Kriterienkatalog zur zukünftigen Entwicklung des Gebiets zu erarbeiten. Im Anschluss an diesen Beteiligungsprozesses fließen die dokumentierten Ergebnisse in die Aufstellung eines Bebauungsplanes ein. Die Herausforderungen, die gemeistert werden müssen, können Sie unter Planungsrahmen nachlesen.

TERMINE

    Infoflyer liegen in öffentlichen Einrichtungen im Quartier „Alte Bürger“ bis zum 30.04.17 aus
    Auftaktveranstaltung mit einem Impulsabend am 05. Mai 2017 von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
    Zukunftswerkstatt Öffentlichkeitsbeteiligung am 06. Mai 2017 von 09:30 Uhr bis 13:00 Uhr

 

Zur Zeit als die alte, von Gräben durchzogene Grünlandschaft östlich des Kaiserhafens um die heutige Rudloffstraße gewerblich genutzt wurde, befanden sich im Gebiet Öl- und Petroleumlager, Umschlagsflächen, eine benachbarte Gasanstalt (deren belastete Abwässer durch das Grabensystem auch in das Gebiet getragen wurden) sowie Quarantäne- und Seuchenstationen.  Zudem bedeckten Lagerschuppen in dichter Reihung fast vollständig die Flächen. Ehemalige Gleisanlagen im Bereich der Barkhausen- und Rudloffstraße deuten auf die industrielle Nutzung des Gebiets hin. 

Im Zuge der Erschließung und des Ausbaus der Rudloffstraße ließ das Umweltschutzamt recherchieren, welche Altlasten dort vorhanden sind. Die festgestellten Belastungen wurden beseitigt, als die Grundstücke baureif gemacht wurden. Jedoch sind einige Grundstücke nach wie vor belastet. Daraufhin wurden Messprogramme eingerichtet, um die teils sanierten, teils noch nicht sanierten Flächen zu identifizieren und zu beobachten.

Die industrielle Nutzung hatte außerdem zur Folge, dass z.T. Schadstoffe in den Boden und in Teile von Gebäuden gelangt sind. Die Beseitigung der Schadstoffe und die daraus folgenden finanziellen Herausforderungen bei der weiteren Erschließung des Gebiets müssen für die weitere Planung berücksichtigt werden.

 

EIGENTUMSVERHÄLTNISSE

Wie die Bebauungsstruktur sind auch die Eigentumsverhältnisse im Gebiet äußerst verschiedenartig. Eine Vielzahl von Grundstücken ist in privatem Besitz. Weitere Eigentümer sind die Stadt Bremerhaven, die Stäwog und die Bremerhavener Entwicklungsgesellschaft Alter/Neuer Hafen mbH & Co. KG (BEAN).

Teilweise sind die Grundstücke im Erbbaurecht vergeben. Grundstücke im städtischen Besitz hingegen sind um die Rudloffstraße nur punktuell vorhanden.  Aufgrund der heterogenen Besitzrechtslage ist es umso wichtiger, einen Planungsprozess einzuleiten, an dem alle Eigentümerinnen und Eigentümer hin zu einer gemeinschaftlichen Entwicklung des Gebiets beteiligt werden.

 

SPIELRÄUME

ZUKÜNFTIGE NUTZUNG

Die Ergebnisse und Empfehlungen aus der Zukunftswerkstatt werden in einem Kriterienkatalog dokumentiert. Sie gehen dann in einen weiteren Planungsprozess über und fließen in die abschließende Erarbeitung eines oder mehrerer Bebauungspläne zur zukünftigen und nachhaltigen Entwicklung des Gebiets mit ein.

In einem Kriterienkatalog können Aussagen zu verschiedensten Themen getroffen werden, wie z.B. über Gebäudestrukturen und deren Nutzung, über die Art der Bebauung (u.a. auch die Fassadengestaltung), Höhe und Volumen, über Erschließungswege, über die Gestaltung der öffentlichen Räume und die Bepflanzung.

ERHALT VON GEBÄUDEN

Im Norden des Gebiets kann die historische Entwicklung des Ortes abgelesen werden. Anhand der alten Hallen und dem alten Zollzaun entlang der Marcusstraße zeigt sich das historische Bild des Quartiers. In den Hallenkomplexen findet seit einigen Jahren auch ein beliebter Flohmarkt statt.

Neben den alten Hallen sind im Gebiet weitere historische Gebäude vorhanden. Seit einigen Jahren hat der Charme des Altbaus im Allgemeinen wieder an Einfluss gewonnen, gerade bei jüngeren Menschen. Diese historischen Gebäude besitzen somit ein erhaltenswertes Potential für diverse Umnutzungsmöglichkeiten.

Das Grundstück „Alte Feuerwache“ wird aktuell von einem Investor mit einem Supermarkt und einem Hotel beplant. Hierdurch ist eine interessante Ergänzungsnutzung im Quartier zu erwarten, wodurch bereits der Grundstein für eine zukünftige und nachhaltige Entwicklung gelegt ist.

Alte Feuerwache wird bebaut(PDF 808,6 KB)Logo der Creative Commons Lizenz »Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0« (CC BY-NC-ND 3.0)ReadSpeaker docReader Icon

 

LÄRM

Fast das gesamte Stadtgebiet Bremerhavens ist lagebedingt eng mit dem Hafen verbunden. Auch im Gebiet um die Rudloffstraße wirken daher Emissionen (Störfaktoren wie Lärm), in dem Fall aus dem Kaiserhafen, in das Wohngebiet hinein.  Auch am Wochenende sind die Geräusche von laufenden Schiffsmotoren und der Lärm aus angrenzenden Werften zu vernehmen. Dies betrifft vornehmlich die Flächen entlang der Barkhausenstraße, die eine Grenze zwischen Kaiserhafen und dem Gebiet um die Rudloffstraße bildet.

Da auch der Lärmschutz gesetzlich geregelt ist, gilt es in weiteren Planungsschritten, diese Belastung mit zu berücksichtigen und die nötigen Abstände einer möglichen Wohnnutzung zum Lärmverursacher zu wahren.

 

 

GESTERN - WACHSTUM UND EIN NEUER HAUSTYP

Mit der industriellen Entwicklung in Europa stieg auch die Bevölkerungszahl rasant an.

Auch in Bremerhaven stieg die Bevölkerung zwischen 1870 und 1910 von 10.200 auf 24.000 Menschen. Veranlasst durch den schnellen Anstieg der Bevölkerung und durch den industriellen Aufschwungs, konnte die Stadtgrenze nach Norden erweitert werden, um dort Hafenanlagen zu bauen. Da dieses Gebiet weit im nördlichen Teil Bremerhavens lag, fehlte eine Verkehrsanbindung.  Das Gelände wurde bis 1851 als Grünland der Leher Bauernschaft genutzt.

Durch die Anlage des Neuen Hafens wurde das Gelände schrittweise eingedeicht. Zeitgleich wurde der Hafen über die Bogenstraße mit Gleisen erschlossen, die vom Alten Hafen aus entlang der Barkhausen- und der Rudloffstraße rangierten.

Ab 1872 wurde der Kaiserhafen gebaut, 1876 die Kaiserschleuse und weitere im Norden angrenzende Hafenanlagen.

Im Plangebiet wurden im weiteren Verlauf Petroleumumschlagplätze, benachbart eine Gasanstalt und verschiedene Quarantäne- und Seuchenstationen errichtet.

Vor dem Hintergrund der fehlenden Anbindung, des starken Bevölkerungswachtums und des knappen Baugrunds wurde auch in Bremerhaven damit begonnen, neuen Wohnraum zu erschließen. Dies führte dazu, dass ein bis dahin unbekannter Bautyp Einzug in die Stadt hielt. Fünfgeschossige Häuser, die auf ca. 500qm großen Grundstücken errichtet wurden. Im Erdgeschoss sollten große Läden, in den übrigen Geschossen möglichst viele Wohnungen untergebracht werden. Zur Straße hin wurden die Fassaden prunkvoll mit Ornamenten aus Stuck verziert, die Hinterhöfe waren oft trostlos gestaltet. Die Häuser selbst waren um dunkle Treppenhäuser oder Lichtschächte herum angelegt. Angelehnt war die Struktur der Häuser an die so genannten „Mietskasernen“, wie sie in großen Ballungszentren wie Berlin und Hamburg gebaut wurden.

Am 20. Oktober 1896 erfolgte die Umbenennung der in das Hafengebiet führenden „Grüne Straße“ in „Kaiserstraße“. In den folgenden Jahren entstanden immer mehr Wohnhäuser entlang der Kaiserstraße und im umliegenden Gebiet. Die Architektur der neuen Wohnhäuser war dabei bunt durchmischt. So entstanden nicht nur Mehrfamilienhäuser, sondern auch prunkvolle Stadtvillen im Jugendstil, insbesondere im Bereich der Gildemeisterstraße.

Im Jahr 1905 erfolgte die letzte große Gebietserweiterung mit den Erschließungs- und Planungsarbeiten östlich der Kaiserstraße. Unterbrochen durch den 1. Weltkrieg 1914 bis 1918 begann im Jahr 1927 die Bebauung des neuen Wohngebiets mit zeitgenössischem, modernen Wohnungsbau. Der wohl bekannteste Architekt aus dieser Zeit war Hans Scharoun, der westlich und östlich Entwürfe für neue Wohnblocks lieferte. Erbaut wurden diese Gebäude 1939 - 1940.

Das heutige Plangebiet um die Rudloffstraße war vor dem 2. Weltkrieg geprägt von hafentypischer Schuppenstruktur – Baumwolllagerschuppen in dichter Aneinanderreihung, wie sie heute noch im Bereich der Marcusstraße zu sehen sind.  Das Gebiet und die Hallen um die Rudloffstraße (als Hafengebiet mit einem Zollzaun vom Stadtgebiet getrennt) waren gegen Kriegsende stark zerstört.

Zum Glück hat die Kaiserstraße als einzige größere Straße von Bremerhaven die Bombennacht vom 18. September 1944 nahezu unbeschadet überstanden. Bedingt durch die Zerstörungen waren viele Menschen in Wohnungsnot. Eine Erleichterung folgte erst mit Beginn der 1950er Jahre und dem zeitgenössischen Wiederaufbau der Stadt.

Nach dem Krieg war die Nutzung weniger stark durch die Hafenwirtschaft geprägt, die Nutzungsdichte sank merklich. Es entstanden kleine Werkstätten, kleine Handelsfirmen, Dienstleister wie Tankstellen und Supermärkte. Diese Baustruktur stellt auch das heutige Erscheinungsbild dar.

Als Zeichen für den Neubeginn nach den schicksalshaften Jahren des 2. Weltkriegs wurde der alte Name „Kaiserstraße“ im Oktober 1949 in „Bürgermeister-Smidt-Straße“ geändert. Bei den Bremerhavenern hat sich diese Bezeichnung nie wirklich durchgesetzt, sie schufen für die ehemalige Kaiserstraße die Bezeichnung „Alte Bürger.

DAS GEBIET HEUTE

Zu Zeiten des Wiederaufbaus kam es zu einer vorübergehenden Abkehr vom Altbau. Entlang der Alten Bürger entstanden in den 1950er Jahren moderne Wohnblocks, die den Charme der älteren historischen Bebauung vermissen lassen. Heute erfreut sich die alte Bausubstanz erneut größter Beliebtheit, besonders bei jungen Leuten. Fassaden wurden aufwändig saniert und wiederhergestellt, Geschäfte und Gastwirtschaften erleben zunehmend wieder eine bunten Vielfalt.

Entlang der Rudloffstraße ist eine ungeordnete Baustruktur aus überwiegend Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben vorhanden, die sich mehr oder weniger bedarfsorientiert und individuell entwickelt hat und für eine derartige innenstadtnahe Lage nur eine sehr geringe Verdichtung aufweist.

Die Stadt Bremerhaven, d. h. der Magistrat mit seinem Stadtplanungsamt möchte an dieser Stelle die Entstehung eines neuen Quartiers fördern, in dem unterschiedliche Nutzungen möglich sein sollen: Wohnen, Arbeiten und Dienstleistungen sollen zusammengebracht werden und das Gelände mit innenstadtnahem Leben füllen.

ZUKUNFTSWERKSTATT FÜR ALLE

Im Mai 2017 tritt die Entwicklung in die nächste Phase ein. Bis zum Juli 2017 wird in einem Beteiligungsverfahren eine Dokumentation zur Entwicklung des neuen Quartiers erstellt. Wie Sie bei der Entwicklung mitmachen können, erfahren Sie HIER.

 

EIN URBANES QUARTIER

Schon immer sind Städte im Wandel gewesen und wurden dabei stets von ihren Bewohnerinnen und Bewohnern geformt und geprägt.

Die Stadt Bremerhaven möchte als Teil der Metropolregion Bremen/Oldenburg ihren Strukturwandel nutzen, um ein neues innenstadtnahes Quartier zu entwickeln.

Zwischen der „Alten Bürger“, der Barkhausenstraße, der Querstraße und dem Zolltor „Roter Sand“, soll ein urbanes Quartier entstehen, das Wohnen, Arbeiten und unterschiedlichste Dienstleistungsangebote miteinander verbindet. Im Fokus dieser Entwicklung stehen die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bremerhaven. Für eine nachhaltige und zukunftsweisende Entwicklung sind alle Meinungen von Bedeutung, dabei spielt es keine Rolle, ob jemand Laie oder Experte ist.

Besonders wenn unterschiedliche Nutzungen in einem Quartier vereint werden, ist es wichtig, dass möglichst viele Bedürfnisse berücksichtigt werden. Nur so kann sich ein neues und eigenständiges Quartier entwickeln, das sich in das Gesamtgefüge der Stadt Bremerhaven sinnvoll einfügt.

Bei der Entwicklung des neuen Quartiers um die Rudloffstraße wird angestrebt, alte und neue Nutzungen so zu ergänzen, dass sich das Gelände nachhaltig mit innenstadtnahem Leben füllt.

Ein Leben lang an einem Ort wohnen und arbeiten, ist heute nur noch selten möglich. Daher suchen die viele Menschen nach flexiblen Wegen und Nutzungsmöglichkeiten in den Bereichen Arbeiten und Wohnen. Flexible und durchdachte Lösungen für die unterschiedlichen Lebensmodelle des modernen Menschen können mithilfe von innovativem Städtebau unter der Beteiligung der Öffentlichkeit erschaffen werden.

In naher Zukunft ist eine weitere Verdichtung des Quartiers seitens der Stadt angestrebt, um nachhaltig ein innenstadtnahes Leben im neuen Quartier um die Rudloffstraße zu etablieren.


MOBILITÄT

Das Gebiet ist durch den Personennahverkehr aktuell sehr gut angebunden. Auch die Erreichbarkeit mit dem PKW ist als gut einzustufen. Durch bereits im Gebiet vorhandene Nahversorger, ist der tägliche Bedarf ebenfalls gedeckt.

Ein Zukunftsthema im Bereich der Mobilität kann ein alternatives Mobilitätsangebot sein. So könnten im neu entstehenden Quartier Angebote für Car-Sharing etabliert oder bessere Räume für Fußgänger und Fahrradfahrer geschaffen werden.

GRÜNSTRUKTUREN

Eine Begrünung im Entwicklungsgebiet ist aktuell nicht vorhanden. Brach liegende Flächen im Gebiet bieten besonders für Hundehalter aktuell eine Möglichkeit Freiräume zu nutzen. Vorhandene gestaltete Freiräume in Form von zwei Stadtplätzen befinden sich bisher nur in der „Alten Bürger“. Der Bürgermeister-Martin-Donandt-Platz und der Waldemar-Becké-Platz bieten gestaltete Freiräume nur am Rand des neuen Quartiers.

Vorstellbar wären wohnungsnahe Grünstrukturen, welche erst noch geschaffen werden müssen. Eine entsprechende Begrünung könnte zur lebendigen Entwicklung des Quartiers und zu mehr Lebensqualität beitragen. 

 

WIE GROß IST DAS ENTWICKLUNGSGEBIET UND WEM GEHÖRT ES?

Die Fläche des Gebiets um die Rudloffstraße umfasst ca. 19 Hektar - so groß wie ca. 19 Fußballfelder.

Sowohl die Bebauung als auch die Eigentumsverhältnisse im Gebiet sind äußerst verschiedenartig. Viele Grundstücke gehören privaten Eigentümern, der Stadt Bremerhaven, der Stäwog und der Bremerhavener Entwicklungsgesellschaft Alter/Neuer Hafen mbH & Co. KG (BEAN).

GIBT ES SCHON ÜBERLEGUNGEN FÜR DIE ENTWICKLUNG DER FLÄCHE?

Das Gebiet kann unterschiedlich genutzt werden, Wohnen, kleine Geschäfte und Dienstleistungen sind möglich und können die Lebensqualität steigern: Wohnen und Arbeiten sollen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen, so dass sich eine ausgewogene Aufenthaltsqualität entwickelt.

WIE IST DER ZEITPLAN

Bis das neue Quartier gänzlich ausgestaltet ist, wird noch einige Zeit ins Land ziehen. Da die Planungen noch nicht endgültig abgeschlossen sind, kann noch nicht genau abgeschätzt werden, wie lange es dauert, bis sich die ersten Firmen und Bewohner*innen ansiedeln werden.

WAS KÖNNEN BÜRGERINNEN UND BÜRGER NOCH PLANEN?

Es gibt noch kein fertiges Gesamtkonzept für das neue Quartier. Zudem gibt es Planungsfragen, die gelöst werden müssen. Der Infoflyer, die Veranstaltungen und Werkstätten dienen dazu, Kriterien für ein solches Gesamtkonzept zu entwickeln. Innerhalb des Planungsrahmens besteht noch ein Spielraum für eine zukunftsweisende Gestaltung.

Entwicklungsgebiet Rudloffstraße Flyer(PDF 5,0 MB)Logo der Creative Commons Lizenz »Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0« (CC BY-NC-ND 3.0)ReadSpeaker docReader Icon

Haben Sie Fragen?

Sollten Sie weitere Informationen benötigen, so wenden Sie sich bitte an:

BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH
Frau Ute Bartels
Telefon 0471 94 646 923
 bartels@bis-bremerhaven.de

Oder

Stadtplanungsamt Bremerhaven
Frau Sandra Levknecht
Telefon: 0471 590 2761
 sandra.levknecht@magistrat.bremerhaven.de

Die Entwicklung des Quartiers im Bereich Rudloffstraße bietet für die zukünftige Entwicklung von Bremerhaven die Gelegenheit, den Stadtteil noch attraktiver zu gestalten. Innenstadtnah kann ein Viertel mit urbanen Qualitäten weiterentwickelt werden. Wir laden Sie herzlich ein, sich in den aktuellen Planungsprozess einzubringen und im Mai an zwei Veranstaltungstagen mitzudiskutieren und zur zukünftigen Gestaltung des Quartiers an der Rudloffstraße beizutragen.
Die Weiterentwicklung des Areals als Stadtquartier wird mehrere Jahre dauern. Dabei gibt es viele Herausforderungen zu meistern, es eröffnen sich aber auch gute Möglichkeiten. Die Ideen und Planungen müssen sich auf die realen Begebenheiten vor Ort beziehen. Dafür nutzen wir ein Verfahren, das sowohl Spielräume  eröffnet als auch die bestehenden Rahmenbedingungen beachtet.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie sich informieren und Ihre Ideen in den Entwicklungsprozess einfließen lassen können. Auf dieser Internetseite können Sie sich sowohl über die Zukunftsthemen zur Entwicklung des Quartiers als auch den Planungsrahmen informieren. Senden Sie uns gerne Ihre Anregungen vorab.
Kommen Sie zum  Impulsabend und der Zukunftswerkstatt, informieren Sie sich und wirken Sie an dem Planungsprozess mit.
Die Ergebnisse und Empfehlungen der Beteiligung sind Grundlage für die weitere Planung und die baurechtliche Umsetzung des Quartiers.

Machen Sie mit. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

IMPULSABEND UND ZUKUNFTSWERKSTATT

Am 05. Mai 2017 startet die Öffentlichkeitsbeteiligung mit einem Impulsabend. Den Impulsabend möchten wir nutzen, um Ihnen den Planungsrahmen und auch Spielräume für das Entwicklungsgebiet Rudloffstraße vorzustellen. In einem Palodium - einer Mischung aus einer Podiumsdiskussion und einem Dialog - soll Ihnen mittels eines inspirierenden Vortrags eines Gastredners die Entwicklung von urbanen und nachhaltigen Stadtquartieren nähergebracht werden. Im Anschluss folgt ein intensiver Austausch mit allen Beteiligten, in dem Sie bereits die Möglichkeit haben, Ideen und Anregungen einzubringen.
Der Auftakt findet im Timeport II, Barkhausenstraße 2, 27568 Bremerhaven von 18:00 bis 21:00 Uhr statt.
Ziel der Zukunftswerkstatt am darauffolgenden Samstag den 06. Mai, ist es, gemeinsam einen Planungsrahmen für die zukünftige Nutzung des Entwicklungsgebiets Rudloffstraße zu erarbeiten. Neben den Ergebnissen aus der Auftaktveranstaltung fließen auch Ihre bis zum 30. April 2017 eingereichten Anregungen in die Werkstattarbeit ein. Die Zukunftswerkstatt wird ebenfalls im Timeport II von 09:30 bis 13:00 Uhr stattfinden.
Alle Interessierten sind recht herzlich zur Teilnahme eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

UMGANG MIT DEN ERGEBNISSEN

Die Ergebnisse werden in Form von Empfehlungen in einem Kriterienkatalog dokumentiert. Sie fließen in die weitere Planung zur zukünftigen, nachhaltigen Entwicklung des Gebiets ein.

In der Dokumentation können Empfehlungen zu verschiedensten Themen festgehalten werden, wie z. B. über Gebäudestrukturen und deren Nutzung, die Art der Bebauung wie z. B. auch Fassadengestaltung, Höhe und Volumen, Wegeführung, die Gestaltung der öffentlichen Räume und Bepflanzung, über das Energiekonzept oder auch Ideen zur Mobilität im Gebiet.

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