Vermessungs- und Katasteramt/Informationssysteme - Geodatenmanagement

Seestadt Bremerhaven, Der Magistrat
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Fährstraße 20
Technisches Rathaus
27568 Bremerhaven

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Fahrplanauskunft VBN

Marc Wittich

Abteilungsleitung
 0471 590-3350
 Marc.Wittich@magistrat.bremerhaven.de

Öffnungszeiten

Montag von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Dienstag bis Donnerstag von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Freitag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Geodaten können sowohl digital als auch in Form ausgedruckter Karten abgegeben werden. Der Begriff Geodaten bezeichnet alle digitalen Daten mit direktem oder indirektem Bezug zu einem bestimmten Standort oder geographischen Gebiet. Man spricht daher auch von räumlichen Daten oder von Daten mit Raumbezug. Raumbezug bedeutet, dass die Daten einem bestimmten Punkt auf der Erdoberfläche einwandfrei zugeordnet sind. Dieser Raumbezug kann direkt mittels einer Koordinate oder indirekt über einen geographischen Bezeichner, wie beispielsweise eine Adresse, eine Postleitzahl oder das Gebiet eines Landkreises bestehen. Geodaten bestehen aus Geometrie- und den zugehörigen Sachdaten. Sie können in vielfältiger Form vorliegen. Geodaten sind enthalten in Karten und Plänen, können sich in einer Tabelle, einer Graphik oder Datenbank verbergen oder sie werden mit Hilfe von Diensten (z.B. Web Map Service = WMS) oder Geoinformationssystemen (GIS) präsentiert.

Angebot an Geodaten:

Grundlagen 

Bei der Modernisierung der Verwaltung spielen Geoinformationen zunehmend eine wichtige Rolle. Sie sind oft Grundlage für vielfältige Entscheidungen in Verwaltung, Wirtschaft, Politik oder im Alltag.

Die Entwicklung einer Geodateninfrastruktur verfolgt das Ziel die in der öffentlichen Verwaltung vorliegenden raumbezogenen Daten (Geodaten) für Anwender auf allen staatlichen Ebenen, in Wirtschaft und Wissenschaft sowie für die Bürgerinnen und Bürger über das Internet zugänglich zu machen. Bestandteile einer Geodateninfrastruktur sind die Geobasisdaten, Geofachdaten und deren Metadaten, ein Geoinformationsnetzwerk, Dienste und Standards. Die derzeit dezentral vorgehaltenen Geodatenbestände sollen landesweit erschlossen und vernetzt werden.


 Abb. 1 GDI-BHV konzeptionelle Architektur


Geodateninfrastruktur Bremerhaven (GDI - BHV)

Die Geodateninfrastruktur Bremerhaven (GDI-BHV) ordnet sich in die Geodateninfrastruktur Bremen (GDI-FHB) sowie in die übergeordneten Strukturen des Bund-Länder-Vorhabens Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) und auf europäischer Ebene INSPIRE ein. INSPIRE (Infrastructure for Spatial Information in Europe) ist eine  EU-Richtlinie(PDF 110,7 KB)ReadSpeaker, die Deutschland und alle anderen Mitgliedstaaten der EU verpflichtet, standardisierte Geodaten und Geodienste im Rahmen eines vorgegebenen Zeitplans über das Internet bereit zu stellen.

 

 


Abb. 2 GDI-BHV im Rahmen der GDI-DE und INSPIRE

Ziele

  • Breite Verwendung von Geodaten
  • Ausbau von Standortvorteilen der Seestadt Bremerhaven
  • Ausbau der Bürgernähe
  • Einbindung in übergeordnete Geodateninfrastruktur
  • Bereitstellung von Geodaten


Ausblick

Die EU-Richtlinie INSPIRE gibt einen "Fahrplan(PDF 212,2 KB)ReadSpeaker" (212.2 KB) zur termingerechten Fertigstellung der einzelnen Geodateninfrastrukturkomponenten und somit zur Fertigstellung der Geodateninfrastruktur vor. Die GDI-Koordinierungsstelle Bremerhaven verfolgt die Einhaltung dieser Vorgabe. 

Links

Koordinierungsstelle GDI-DE (www.gdi-de.de)
Bremen  GDI-FHB (www.geodaten-management.bremen.de)

Geoportal WebOffice

Hausnummern sind wichtiger als sie auf den ersten Blick erscheinen. Sie sollen einen besseren Überblick über das Stadtbild schaffen.Das Anbringen der Hausnummern hat auch für die Bewohner einen sehr großen Wert In einem Notfall wird es so z.B. Rettungskräften (Ärzte), Feuerwehr und Polizei erleichtert, schnell am Einsatzort zu sein und schnelle Hilfe zu leisten. Dies kann in manchen Fällen lebensrettend sein.

Der Begriff Lageplan bezeichnet allgemein eine zeichnerische, meist maßstäbliche Darstellung eines Objektes im Zusammenhang mit seiner Lage, seiner Umgebung und Situation. Sobald die Planung eines Bauvorhabens konkretere Formen annimmt, wird in aller Regel ein Bauantrag bei der entsprechenden Baugenehmigungsbehörde zu stellen sein. Mit diesem Bauantrag sind, soweit erforderlich, gemäß der Bauvorlagenverordnung einfache Lagepläne / Flurkartenauszüge oder qualifizierte Lagepläne einzureichen.

Angebot an Lageplänen: