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Hafenstraße 14
Eingang Wilhelm-Busch-Straße
27576 Bremerhaven

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Fahrplanauskunft VBN

Amtsleiterin Susanne Junge

Info-Telefon
 0471/590 3051
 0471/590 2309
 standesamt@magistrat.bremerhaven.de

Öffnungszeiten

Montag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Montag von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Mittwoch von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Freitag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Die Öffnungszeiten für die Anmeldung der Geburten enden eine halbe Stunde früher.
Für die Anmeldung der Eheschließung bis auf weiteres nur nach Terminabsprache.

Herzlich Willkommen auf den Seiten des Standesamtes Bremerhaven.

Wir stehen Ihnen persönlich oder telefonisch zur Verfügung. Unser Team möchte Ihnen den Besuch gerne so angenehm wie möglich gestalten und ist Ihnen selbstverständlich behilflich, die notwendigen Formalitäten zu erledigen.

Aktuelles:

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Eine Sammlung ortsgesetzlicher Vorschriften und anderer wichtiger Regelungen für die Stadt Bremerhaven stellt das Stadtrecht dar. Der nachfolgende Link führt Sie zum Transparenzportal der Freien Hansestadt Bremen, wo Sie das Stadtrecht finden (Ortsrecht Bremerhaven). Die Stadt Bremerhaven übernimmt jedoch keine Gewähr für die korrekte Wiedergabe des Textes. Maßgeblich ist der im Gesetzblatt bzw. im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlichte Wortlaut.

Die Unterlagen der öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung sowie ihrer Ausschüsse finden Sie auf den Seiten des Sitzungsdienstes der Stadt Bremerhaven.

Weitere zu veröffentlichende Informationen und Dokumente, die nach dem Bremer Informationsfreiheitsgesetz zugänglich zu machen sind, finden Sie hier:

Organigramm des Standesamtes(PDF 11,5 KB)ReadSpeaker

Informationen und Veröffentlichungen anderer Organisationseinheiten des Magistrats finden Sie direkt auf den zugehörigen Seiten oder allgemein im Transparenzportal der Freien Hansestadt Bremen.

Die Geschichte des Hauses Hafenstr. 14 – das heutige Standesamt

Die Geschichte wurde festgehalten im Jahre 1981 von Friedel Rosenkötter-Beyerle, der Großnichte und dem Patenkind des Erbauers. Sie beginnt wie ein Märchen:

Es war einmal ein Bauunternehmer und Stuckateur, der schuf sich 1877 im strengen klassizistischen Stil mit Säulen, Giebeln, Erkern, Statuen und nachgebildetem Handwerksgerät wie Lot, Dreieck, Hammer, Pinsel und Kelle als Fassadenschmuck ein Palais. Es spiegelt Elemente des antiken Formenkreises wider. Auch das Würfelkapitell am oberen Hausabschluss durfte nicht fehlen. So wurde es eine der schönsten Villen der Gründerzeit in Norddeutschland. Zur Zeit ihrer Erbauung stand sie an der Straße nach Lehe im Grünen und erhielt die Adresse: Hafenstraße 14.

Dieser begehrte Stuckateur und Baumeister, der in Bremerhaven und Lehe weitere Häuser baute, die man heute noch, soweit erhalten, am gleichen Stil erkennen kann, hieß Friedrich Wilhelm Seedorff und wurde mein Groß- und Patenonkel.

(…) Noch sehe ich mich die Eingangsstufen zu dem Haus hochklettern und stehe im schönen Treppenhaus mit dem kunstvoll geschmiedeten, gusseisernen Geländer stehen. Und da im Kindesalter der Geruchssinn noch stärker ausgeprägt ist, erschnupperte ich hier einen der drei Düfte, die ich nie vergessen habe. War es gutes Bohnerwachs, vermischt mit dem Duft von im Keller eingelagertem Obst aus dem großen Garten? – Ich weiß es nicht.


Betrat man dann die Wohnung durch die schön geschnitzte Korridortür mit den herrlich geätzten, gemusterten Scheiben, war es wieder ein anderer angenehmer Duft, den ich wahrnahm. Heute denke ich, es müssen Ausdünstungen der ausländischen Hölzer gewesen sein, die die Paneele, die Türen und der Parkettboden ausströmten. Dieser Korridor ist bis heute von allen Räumen besonders gut erhalten geblieben mit seinen herrlichen Decken und den Stuckumrandungen der Türen (…)

Übrigens war der Garten viel, viel größer als der heutige Parkplatz. In dem Areal zwischen Haus, hohem Nachbarhaus und Straße standen herrliche Obstbäume, nach hinten zu gab es ein Rosenrondell, eingefasst von vielen Stock- und niedrigen Rosen. Den Abschluss bildete eine schöne Laube, wie man sie in der damaligen Zeit baute (…).

Aber begeben wir uns wieder in die Wohnung. Das erste Zimmer rechts vom Korridor war früher das Büro gewesen und hatte einen Schalter zum Treppenhaus, an dem die Arbeiter ihren Lohn im Empfang nehmen konnten. Daneben befand sich das Schlafzimmer meines Großonkels.

Zur Straßenseite hin lagen zwei Salons: Der „rote“ und der „grüne“ Salon. Im (linken) „Roten Salon“ fielen die schönen Nippestischchen auf. Im (rechten) „Grünen Salon“ standen Möbel aus Nussbaum, darunter ein besonders schöner Damenschreibtisch. Die Wand zierte ein Gemälde von Federler aus dem Jahr 1874. Ich erinnere mich auch noch an ein Phonola, auf dem man spielen konnte, in dem aber auch Lochbänder, die eingestanzte Melodien enthielten, abgespielt werden konnten. Besonders schön waren in den beiden Salons die fünfflammigen schmiedeeisernen Kronleuchter mit Gasflamme und elektrischen Birnen. Glücklicherweise gibt es noch Aufnahmen, die das ursprüngliche Aussehen der Zimmer zeigen.

Die herrlichen Zimmerdecken sind auch heute noch bewundernswert mit den heiteren Motiven in ihrer verspielten Bemalung. (…)

Der Denkmalspfleger, Dr. Wolfgang Brönner, zählt die Dekorationsmalerei in der Villa nach Qualität und Reichtum zum Besten der Epoche. Er sagt: „Bremerhaven hat mit dieser Villa ein Zeugnis der früheren Gründerzeit, das durch seine nahezu vollständige Erhaltung im Inneren und Äußeren und durch seine hohe künstlerische Qualität im weiten Umkreis ohne Beispiel ist.“ (20.07.1981) “Innen wirkt das Haus noch immer wie ein heiteres Jagdschloss, dessen feine Dekorationsmalerei mit Putten und Fabelwesen den Rahmen für die Handwerkskunst des Stuckateurs Fr. W. Seedorff liefert. Die Zimmerdecken wirken wie Musterkollektionen von gründerzeitlichen Stuckarbeiten, die sich als Prestigeobjekte für prunkliebende Patrizier präsentieren sollten.“

Am besten in Erinnerung (und wo ich es am gemütlichsten fand) ist mir das Erkerzimmer geblieben – das heutige Trauzimmer(…) Es war das ehemalige Wohnzimmer mit der wuchtigen, strengen Kassettendecke, die der Renaissance nachempfunden ist und Holzschnitzereien vortäuscht. Man kann sich an der Decke nicht satt sehen mit dem herrlichen Rankenwerk aus Rosen, Margeriten und Flieder, in dem es Vögel und Schmetterlinge zu entdecken gibt. Dieses Wohn- und Esszimmer strahlte mit seinem großen Sofa, dem schweren Eichentisch, dem Erkersitz – mit dem Oberfenster aus buntem Glas – mit einem Nähtischchen und zwei Eichenstühlen eine urgemütliche Atmosphäre aus. Für mich ganz neu und als Kind ungeheuer interessant war der mit zwei gedrechselten Säulen, einer schönen Täfelung und als Krönung wieder mit einer geschnitzten Muschel versehene Speisenaufzug, der mit der darunter liegenden Küche verbunden war. (…)

Von dem kleinen Flur gelangte man durch eine Außentür auf einen Vorplatz mit gemauertem Geländer. Vor diesem Vorplatz führte eine Treppe (alles heute noch erhalten) in den Garten.

Alles in allem stellt das Haus nach den Worten Dr. Brönners „ein einzigartiges Zeugnis großbürgerlicher Wohnkultur der Gründerzeit im Lande Bremen dar.“ (…)

So habe ich interessante Erinnerungen an jene, für mich unbeschwerte, längst verflossene Zeit. Im Gegensatz zur Hektik unseres heutigen Lebens, in dem wir mit ständigen Veränderungen konfrontiert werden, bleiben diese Erinnerungen mir eine ferne Insel der Ruhe und Schönheit.

Friedel Rosenkötter-Beyerle

2016

Anzahl der Kinder mit

einem Vornamen              1330
zwei Vornamen   545
drei Vornamen   42
Rang      Mädchen           Anzahl       Jungen             Anzahl
1   Sophie   30   Elias   18
2   Marie   27   Leon   17
3   Mila   22   Liam   17
4   Emilia   20   David   16
5   Emma   14   Ben   14
6   Sophia   14   Noel   14
7   Mia   11   Milan   13
8   Anna   10   Paul   13
9   Emily   10   Alexander   12
10   Lara   9   Felix   12

 

 

 

Amtszimmer im Standesamt
Im Amtszimmer des Standesamtes finden die meisten „klassischen“ Trauungen statt. Es befindet sich in der ehemaligen Villa der Familie Seebeck und bietet einen ausgesprochen stilvollen Rahmen für das wichtigste "Ja" in Ihrem Leben. Falls Sie den Schritt in die Ehe bzw. Lebensgemeinschaft nicht alleine gehen möchten, dürfen Sie gerne Gäste mitbringen. Das Zimmer verfügt über 12 Sitzplätze und bietet insgesamt circa 20 Personen Platz.      Das Standesamt erteilt gerne Auskunft über die möglichen Trautermine, an denen Eheschließungen stattfinden können. Weitere Informationen unter Hafenstr. 14, 27576 Bremerhaven,  0471 590-3051

 

Marschenhaus
In dem idyllischen Waldgebiet des Speckenbütteler Parks liegt das Marschenhaus Speckenbüttel des Bauernhausvereins Lehe e.V. (ca. eine Gehminute vom Freibad, wo ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen). Das Marschenhaus wurde 1731 für einen wohlhabenden Junker als Zweiständerhaus errichtet. Die Dönzen und das Flett sind mit typischen Möbeln und Einrichtungsgegenständen des 17. und 18. Jahrhunderts eingerichtet. Die Diele beherbergt die im Haushalt und im Feld verwendeten bäuerlichen Gerätschaften. Gerade die alte bäuerliche Einrichtung bietet im Gegensatz zu einem modernen Trauzimmer eine schöne, romantische Atmosphäre für eine Eheschließung. Weitere Informationen unter Marschenhausweg 2, 27578 Bremerhaven,  0471 85039,  http://www.marschenhaus.com

Bitte beachten Sie, dass Sie sich zuerst beim Bremerhavener Standesamt über freie Trautermine informieren, bevor Sie Termine an Außentrauorten vereinbaren.

 

Natusch Fischereihafenrestaurant
Das Fischereihafenrestaurant Natusch ist eines der bekanntesten Restaurants für Fischgerichte. Das gesamte Restaurant ist maritim gestaltet und mit seemännischen Geräten ausgestattet. Fast alle Räume sind Schiffen nachempfunden oder sogar nachgebaut, wie der original große, schöne "Laderaum" eines 100 Jahre alten Dreimast-Schoners. Hier oder im Errol-Flynn-Zimmer können Sie sich das Ja-Wort geben und in maritimer Umgebung mit Familie und Freunden Ihre Hochzeit feiern. Weitere Informationen unter Am Fischbahnhof 1, 27572 Bremerhaven,  0471 71021,  http://www.natusch.de/

Bitte beachten Sie, dass Sie sich zuerst beim Bremerhavener Standesamt über freie Trautermine informieren, bevor Sie Termine an Außentrauorten vereinbaren.

 

Seute Deern
Die "Seute Deern lief" 1919 als Viermastbark-Gaffelschoner "Elizabeth Bandi" in Gulfport, USA, vom Stapel. Am 7. November 1938 wurde die "Elizabeth Bandi" nach Deutschland verkauft und dann zur Dreimastbark umgebaut. Am 15. Juni 1939 wurde sie als Segelschulschiff in Dienst gestellt. Am Vorsteven schmückte eine überlebensgroße Galionsfigur die Bark. Daher erhielt sie ihren Namen "Seute Deern". Seit 1966 liegt die "Seute Deern" im Alten Hafen von Bremerhaven. Nach Übernahme durch das Hotel Naber und umfangreichen Umbauarbeiten wurde sie 1983 als Restaurantschiff neu eröffnet. Seitdem zieht sie Gäste an, die in maritimer Atmosphäre die gutbürgerliche Gastronomie genießen wollen. Natürlich findet sich diese Atmosphäre auch in der Kapitänskajüte: Wo früher der Kapitän die Entscheidungen traf, können Sie jetzt den neuen Kurs für Ihr Leben durch Ihre Eheschließung festlegen. Weitere Informationen unter  0471 416264

Bitte beachten Sie, dass Sie sich zuerst beim Bremerhavener Standesamt über freie Trautermine informieren, bevor Sie Termine an Außentrauorten vereinbaren.

 

Strandhalle
Das Leben ist ein langer ruhiger Fluss - lassen Sie ihn an sich vorbei fließen, während Sie sich das Ja-Wort geben. Im Turmzimmer der "Strandhalle" im Herzen Bremerhavens, an unserer maritimen Ader gelegen, können Sie hoch über den Wellen die Ehe schließen. Die exquisite gastronomische Adresse bietet passende Räume für die anschließende Hochzeitsfeier im kleinen wie im großen Kreis. Weitere Informationen unter H.-H.-Meier-Str. 3, 27568 Bremerhaven,  0471 46061,  http://www.strandhalle-bremerhaven.de/

Bitte beachten Sie, dass Sie sich zuerst beim Bremerhavener Standesamt über freie Trautermine informieren, bevor Sie Termine an Außentrauorten vereinbaren.

 

Thieles Garten
Inmitten Leherheides liegt hinter hohen Hecken verborgen Thieles Garten. Hier hat die Fotografen- und Musikerfamilie Thiele in den 20er und 30er Jahren mit exotischen Bäumen und verspielten Skulpturen ein kleines Paradies geschaffen. Nach dem Tod von Grete Thiele drohte der Verfall. Die Stadt Bremerhaven und der Förderverein Thieles Gar-ten konnten den Park erhalten und der Öffentlichkeit wieder zugänglich machen. Nun geleiten wieder Nymphen und Waldgeister den Besucher auf verschlungenen Pfaden an efeuumrankten und schilfbewachsenen Teichen entlang. An der Moorkate und dem "maurischen Haus" vorbei führt der Weg zur Galerie und zum Eheglück. Weitere Informationen unter Mecklenburger Weg 100, 27568 Bremerhaven,  0471 67070,  http://www.thieles-garten.org/

Bitte beachten Sie, dass Sie sich zuerst beim Bremerhavener Standesamt über freie Trautermine informieren, bevor Sie Termine an Außentrauorten vereinbaren.

Sie können bei uns auch Freitagnachmittag und samstags an ausgewählten und exklusiven Außentrauorten heiraten!

Trautermine können frühestens 6 Monate im voraus (taggenau) reserviert werden.

Das Standesamt erteilt gerne Auskunft über die möglichen Trausamstage und über freie Termine, an denen Eheschließungen stattfinden können.

Sofern Sie beabsichtigen, an einem unserer Außentrauorte zu heiraten, informieren Sie sich bitte – bevor Sie anfangen zu planen – beim Standesamt Bremerhaven, ob dort eine Trauung an ihrem Wunschtermin möglich ist.