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Europawoche 2020: 30 Jahre INTERREG

Interreg-Projekte bieten Entwicklungs- und Innovationspotenzial für Kommunen

#EuropafuerBremen, #europawoche

Auf den Webseiten der Europawoche Bremen & Bremerhaven finden Sie das ursprüngliche sowie das aktuelle digitale / kontaktlose Programm der Veranstaltungen zur Europawoche im Mai 2020 und hören Stimmen zu Europa aus Politik und Verwaltung in Bremen und Bremerhaven.  

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Veranstaltung Digital: 

30 Jahre INTERREG - Bremerhaven wirkt über Grenzen hinweg
 Die am 5.5. in der VHS geplante öffentliche Veranstaltung zum Thema 30 Jahre Interreg/EU-Projekte in Bremerhaven muss leider ausfallen. Stattdessen können Sie sich gesamten Mai über auf einer Microsite informieren und austauschen, z. B. über das EU-Programm INTERREG und über spannende und vielfältige Interreg-Projekte, die gerade in Bremerhaven durchgeführt werden. Veranstalter: Magistrat Bremerhaven

Es gibt viel zu tun in Europa: die Bewältigung der Coronakrise mit ihren wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen, der Umgang mit dem Klimawandel, steigende Energieprei­se oder der demographische Wandel. Die Europäische Union und ihre 27 Mitgliedstaaten stehen vor der Aufgabe, diesen Herausforderungen zu begegnen und gleich­zeitig die im Vertrag von Lissabon vereinbarten Ziele umzusetzen – also sozial, wirtschaftlich und räumlich, „territorial“ zusammenzuwachsen. Das kann nur dann gelingen, wenn die Potenziale aller Regionen einbezogen und Wachstumsimpulse ent­sprechend genutzt werden.

Die Europäische Union investiert über ihre Struktur­politik in die nachhaltige Entwicklung von Städten und Regionen und damit in deren Wirtschaft, Infrastruktur sowie soziale und ökologische Zukunftsfähigkeit.

Wie alles begann...

Mit der Erweiterung der damaligen Europäischen Gemeinschaft in den 1980er Jahren wuchsen nicht nur die Entwicklungsunterschiede zwischen den Regionen Europas. Den Verantwortlichen auf europäischer Ebene wurde auch klar, dass das Zusammenwachsen einer immer größeren Gemeinschaft nur gelingen kann, wenn es auch entlang der Grenzen gelingt. Ausgehend von dieser festen Überzeugung führte die EU die INTERREG-Programme ein.

Inzwischen sind sie fest in der europäischen Zusammenarbeit verankert. Seit 2007 haben sie unter der etwas sperrigen Bezeichnung „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ (ETZ) ihren eigenen Platz in der Regionalpolitik der EU. Die Programme stehen dabei für die Integration der Regionen in Europa. Vor allem die verschiedenen Nachbarregionen und -städte in der EU sollen sich ausgewogen entwickeln. Die Probleme jenseits der Grenze sind häufig dieselben. Darum sollen die geographischen und administrativen Hürden abgebaut werden, die einer Zusammenarbeit immer noch oft im Wege stehen.

Die Schwerpunkte der Förderung haben sich mit der Zeit verlagert. In der aktuellen Förderperiode tragen die Projekte vor allem zu den Zielen eines integrativen, nachhaltigen und intelligenten Wachstums in ganz Europa bei. Geblieben ist, dass die geförderten Bereiche dabei ebenso vielfältig sind wie die Zielgruppen der Projekte. Über die Grenzen hinweg unterstützt werden Maßnahmen im Bereich des Umweltschutzes, der Bildung, der Raumplanung oder auch im Kulturbereich, immer öfter aber auch handfeste Infrastrukturprojekte.

Aus einer Gemeinschaftsinitiative mit einem vergleichsweise bescheidenen Budget von gut einer Milliarde Euro für den ersten Förderzeitraum 1990-1993 ist die territoriale Zusammenarbeit erwachsen für die in der aktuellen Förderperiode (2014-2020) europaweit mehr als 10 Milliarden Euro zur Verfügung stehen.

WInterreg umfasst drei Bereiche der Zusammenarbeit: grenzübergreifend (Interreg A), transnational (Interreg B) und interregional (Interreg C).

Bisher gab es fünf Interreg-Programmplanungszeiträume: Interreg I (1990-1993), Interreg II (1994-1999), Interreg III (2000-2006), Interreg IV (2007-2013) und Interreg V (2014-2020).

Und gleich nach dem Geburtstag soll 2021 auch schon die sechste Förderperiode anlaufen.

Die Informationen auf dieser Seite sind bis einschließlich 31.5.2020 online.

In den Untermenüs und den weiterführenden Links weiter unten auf der Seite finden Sie spannende nähere Informationen über die Europawoche, Blogs zu Interregprojekten, das Interegprogramm in Bremerhaven und die drei Interregprojekte Act Now!, North Sea Wrecks und Desti Smart.

 

 

 

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Kontakt

Frau Claudia Harms
Europareferentin
 0471-590 3396
 claudia.harms@magistrat.bremerhaven.de

Webseite

Europawoche(n) 2020 in Bremen und Bremerhaven

Mit der "Schuman-Erklärung" legte der damalige französische Außenminister Robert Schuman am 9. Mai 1950 den Grundstein für die heutige Europäische Union.

Dieses Ereignis wird jedes Jahr im Mai in vielen Städten Europas mit der Europawoche gefeiert – so auch in Bremen und Bremerhaven.

In diesem Jahr mit digitalen & kontaktlosen Angeboten!

Jedes Jahr verheißt die Europawoche für Bremen und Bremerhaven einen Monat Mai voller Veranstaltungen rund um Europa! Auch in diesem Jahr findet sie statt: Über 70 Akteure haben ein buntes und spannendes Programm mit 67 Veranstaltungen gestaltet!

Aufgrund der COVID-19-Pandemie werden aber leider nicht alle Veranstaltungen wie geplant stattfinden. Bitte informieren Sie sich daher regelmäßig über aktuelle Änderungen hier im Online-Kalender.
Sie werden zudem auf dieser Webseite Angebote finden, die digital abrufbar sind - zum Anschauen, Anhören und zum Mitmachen.
Schauen Sie rein – seien Sie dabei!

Auf den Webseiten der Europawoche Bremen & Bremerhaven finden Sie das ursprüngliche sowie das aktuelle digitale / kontaktlose Programm der Veranstaltungen zur Europawoche im Mai 2020 und hören Stimmen zu Europa aus Politik und Verwaltung in Bremen und Bremerhaven.  

>> EPB Bremen Podcast auf Spotify ,  >> EPB Bremen Podcast auf iTunes

Unter dem Link www.europa-fuer-bremen.de finden Sie das Programm der Europawoche 2020. Das Programm zeigt, dass Europa Teil des Alltags in Bremen und Bremerhaven ist: von Austausch in Europa, über Brexit, Frauen in Europa, Mindestlohn bis hin zu Verbraucherinformationen – für alle gibt es spannende Themen.

 

 

In der Pressemitteilung "Europawoche findet in diesem Jahr virtuell statt" der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa vom 27.04.2020 finden Sie weitere Informationen und Ansprechpartner*innen zur Europawoche Bremen 2020.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Herausforderungen der Mitgliedstaaten und Regionen machen an Grenzen nicht halt. Gefragt sind heute mehr denn je gemeinsam abgestimmte und auf die Region bezogene Lösungsansätze. Erst der Zusammenschluss macht die Entwicklung wichtiger Themen für die eigene Region oder Stadt möglich. Hierzu braucht es Mut, auch einmal Neues auszuprobieren. Angesichts angespannter kommunaler Haushalts- und Personallagen ist dies aber oft nicht ohne Weiteres umzusetzen. Dazu brauchen sie gezielte Unterstützung von Bund und Ländern, implizit auch von der EU. Interreg kann helfen, diese "Lücke" zu schließen.

Neue Wege finden und gemeinsam gehen!

Die Zusammenarbeit mit Partnern, die einen anderen kulturellen und strukturellen Hintergrund haben, eröffnet Ihnen innovative Lösungen, zusätzliches Fachwissen und neue Perspektiven. Interreg-Projekte ermöglichen einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus und bieten Entwicklungs- und Innovationspotenzial für Kommunen: Über den fachlichen Austausch erhält man zahlreiche Anregungen aus anderen Ländern und kann von vielen Beispielen lernen. Ganz automatisch erweitert man somit sein Netzwerk.

 

Finanzielle Unterstützung für Zukunftsthemen bekommen!

Die EU unterstützt Ihr europäisch ausgerichtetes Vorhaben mit einer beträchtlichen Summe. Idealerweise nutzt man EU-Projekte für eine langfristige Entwicklungsplanung: Interreg ermöglicht großen thematischen Entwicklungsspielraum jenseits bestehender, etablierter Konzepte, über die Kommunen im Alltag verfügen. Das Programm kann Wegbereiter für die Zukunftsplanung sein. Durch die Arbeit im Partnerverbund können Sie Kapazitäten bündeln. Bremerhaven hat dies bereits gut verstanden und setzt es in aktuell zehn laufenden Interregprojekten um.

Mehr Aufmerksamkeit für Ihr Thema bekommen!

Ihre Beteiligung an einem europäischen Projekt führt zu einer größeren Aufmerksamkeit von Medien und Entscheidungsträgern. Über Interreg Projekte können sich Städte auf europäischer Ebene präsentieren, z. B. auf internationalen Kongressen. Das Projekt kann zum Imagegewinn Ihrer Region und der beteiligten Einrichtungen beitragen.

Mit der Wissenschaft auf Augenhöhe zusammenarbeiten!

Interreg bietet die Möglichkeit der intensiven Vernetzung, Entwicklung und des aktiven Austausches  von Wissenschaft und Praxis. Dabei ist der Austausch auf Augenhöhe wichtig, damit die Wissenschaft versteht, wo der "praktische Schuh" in den Kommunen drückt und die Kommunen die Ergebnisse der Forschung annehmen und nutzen können.

Von internationalen Netzwerken profitieren!

Ihre Zusammenarbeit mit Kollegen und Institutionen aus anderen Mitgliedstaaten sorgt für eine gute Vernetzung, auch über die Projektlaufzeit hinaus.

Mit Rückenwind segeln!

Eine kommunale Politik, die offen für EU-Projekte ist, will diese auch integrieren und begreift sie als positive Chance, um Neues zu testen und Chancen zur Weiterentwicklung zu nutzen.

Diese Potenziale gilt es konstruktiv zu nutzen!

Beispiel gefällig?

Ein gelungenes Beispiel, wie die Stadt Bremerhaven die große thematische Vielfalt der Interregprogramme für ihre langfristige Entwicklung auf dem Weg zur "Klimastadt" genutzt hat: Mit der stadtübergreifenden  Ausrichtung "Klimastadt Bremerhaven" hat sich die Stadt ein Zukunftsthema gesucht, für das sie sich sehr entschlossen engagiert. Um zu einer international beachteten Schwerpunktsetzung beim Thema Klima zu kommen und sich als wirkliche Klimastadt zu profilieren, arbeiten  Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eseit Jahren eng zusammen. 

Die politische Unterstützung für Klimathemen und das Engagement der Stadtverwaltung  für europäische Kooperationen über die zentrale EU- Koordinierungsstelle des Magistrats trägt nun Früchte: Bremerhavener Partner beteiligen sich, zum Teil sogar federführend ,in insgesamt zehn verschiedenen Interreg-Projekten der aktuellen Förderperiode die alle, obwohl sie in verschiedenen Fachbereichen verortet sind, Klimaschutz oder auch  Klimaanpassung zum Thema haben.

Dieses gebündelte Enganement in transnationalen Projekten mit Klimabezug ist deutschlandweit einmalig. Das Magazin "Informationen zur Raumplanung" (Herausgeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung) veröffentlichte deshalb im November 2019 den Artikel "Bremerhaven: Neue Perspektiven? Ja, Bitte!", der sich dem Engagement Bremerhavens für Klimaschutz und Zukunftsthemen widmete: Artikel: "Bremerhaven: Neue Perspektiven? Ja, Bitte!" (Nov. 2019)(PDF 1,2 MB)Logo der Creative Commons Lizenz »Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0« (CC BY-NC-ND 3.0)ReadSpeaker docReader Icon

Informationsmaterial aus nationalen Infoveranstaltungen zu INTERREG Programmen:

Interreg Nordseeprogrammkonferenz 2019 in Bremen, Fachforen(PDF 772,8 KB)Logo der Creative Commons Lizenz »Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0« (CC BY-NC-ND 3.0)ReadSpeaker docReader Icon

Ausstellung INTERREG Nordsee 2007-2013(PDF 6,3 MB)Logo der Creative Commons Lizenz »Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0« (CC BY-NC-ND 3.0)ReadSpeaker docReader Icon

Interreg : European Territorial Co-operation

 European Territorial Cooperation: building bridges between people

 

Seit 2002 haben Projektpartner*innen aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft in der Stadt Bremerhaven an bisher insgesamt 22 verschiedenen INTERREG-Projekten teilgenommen!

In der aktuellen Förderperiode (2014-2020) sind Akteure aus Bremerhaven an insgesamt 10 Interreg Projekten beteiligt, bei den Projekten Act NOW! (INTERREG Ostseeprogramm)und North Sea Wrecks (INTERREG Nordseeprogramm) sogar als federführende Projektleitung.

Die Seite >>EU-Projekte<< der Europaseiten der Stadt Bremerhaven dokumentiert alle aktuellen und bereits abgeschlossenen Interregprojekte mit Beteiligung von Institutionen/Einrichtungen aus Bremerhaven.

INTERREG-Projekte Aktuelle Förderperiode V 2014-2020:

Projekt / Interregprogramm Bremerhavener Partner

Act Now!

Action for Energy Efficiency in Baltic Cities

Interreg VB Baltic

Umweltschutzamt/Klimastadtbüro

DAIMON

Decision Aid for Marine Munitions

Interreg VB Baltic

  • Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven
  • Johann Heinrich von Thünen-Institut, Institut für Fischereiökologie (FI)

 

Desti Smart

Delivering Efficient Sustainable Tourism with low-carbon transport Innovations: Sustainable Mobility, Accessibility and Responsible Travel

Interreg Europe

Erlebnis Bremerhaven GmbH

Emma

Enhancing Inland Navigation

Interreg VB Ostsee

ISL – Institut für Seeschifffahrt und Logistik

#IWTS 2.0

#Inland Waterway Transport Solutions

Interreg VB Nordsee

bremenports GmbH & Co. KG

MariGreen

Maritime Innovations in Green Technologies

Interreg A

German Dry Docks

North Sea Wrecks

An opportunity for blue growth: Healthy environment, shipping, production and –transmission

Interreg VB Nordsee

Deutsches Schifffahrtsmuseum

Alfred Wegener Institut

STRONGHOUSE

Sustainable housing for strong communities

Interreg VB Nordsee

Umweltschutzamt/Klimastadtbüro

TENTacle

Capitalising on TEN-T core network corridors for growth and cohesion

Interreg VB Baltic

ISL – Institut für Seeschifffahrt und Logistik

 

INTERREG-Projekte Förderperiode IV 2007 - 2013:

Aqua-Add

Deploying the added value of water in local and regional development

Interreg IV C

  • Umweltschutzamt
  • Gartenbauamt
  • Stadtplanungsamt
  • Vermessungs- und Katasteramt
  • Referat für Wirtschaft

CHEMSEA (Chemical Munitions Search & Assessment )

Interreg IVB Ostsee

  • Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven
  • Johann Heinrich von Thünen-Institut, Institut für Fischereiökologie (FI)

Cruise Gateway

Interreg IVB Nordsee

Columbus Cruise Center Bremerhaven

FOODPORT - Connecting Food Port Regions - Between and Beyond

Interreg IVB Nordsee

  • Deutsche See GmbH
  • Hochschule Bremerhaven
  • Magistrat Bremerhaven, Referat für Wirtschaft

Inn2Power

Innovation to Push Offshore Wind Energy Regions

Interreg IVB Nordsee

  • WAB e.v. (Bremerhaven)
  • Hochschule Bremerhaven

iTransfer: Innovative TRANSport solutions for Fjords, Estuaries and Rivers

Interreg IVB Nordsee

Erlebnis Bremerhaven GmbH
Weserfähre GmbH Bremerhaven
Referat für Wirtschaft

NS Frits - North Sea Freight and Intelligent Transport Solutions

Interreg IVB Nordsee

ISL Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik  

Power Cluster

Interreg IVB Nordsee

  • BIS - Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH
  • Hochschule Bremerhaven/fk-wind
  • Gewerbliche Lehranstalten Bremerhaven

REVERSE

Regionaler Austausch und Festlegung von Richtlinien zum Schutz und zur Aufwertung von Biodiversität in Europa

Interreg IVC

ttz Bremerhaven

Smart Cities

Interreg IVB Nordsee

BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH – Bereich Bremerhaven Touristik

Waterways for Growth: Sustainable Development of Inland Waterways in the North Sea Region

Interreg IVC

BIS  Bremerhaven Touristik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

INTERREG-Projekte Förderperiode III

 

2001 - 2006:

Hanse Passage

Interreg IIIC-West

BIS - Bremerhaven Touristik

POWER – Pushing Offshore Wind Energy Regions

Interreg IIIB Nordsee

BIS - Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH

SEAPORT: Stimulating Economic Regeneration an Attractivness of Port Towns

Interreg IIIB Nordsee

  • Magistrat der Seestadt Bremerhaven, Referat für Wirtschaft
  • BIS - Bremerhaven Touristik
  • STÄGRUND (Städtische Grundstücksgesellschaft Bremerhaven mbH)
  • FBG (Fischereihaven-Betriebsgesellschaft mbH)
  • bremenports
  • BremerhavenBus
  • Weserfähre Bremerhaven GmbH
  • Historisches Museum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welche Hürden müssen Städte und Gemeinden bewältigen, wenn Sie an Interreg-Projekten teilnehmen möchten?

Die Strukturen in den Verwaltungen und deren zeitliche und administrative Abläufe passen häufig nicht zu den administrativen Gegebenheiten der Interreg-Programme. z. B. wenn Projektstellen schnell besetzt werden müssen und die interne Bearbeitung der Stellenanträge lange Vorläufe mit sich bringt.

Häufig sind die EU-Projekte nicht nur für die fachliche Seite eine Herausforderung, sondern auch deren haushälterische Bearbeitung. Hier muss Verständnis geschaffen und Wissen aufgebaut werden, denn die Anforderungen der EU sind anders als z.B. die "typischen" Abrechnungszyklen der Verwaltung.

Projektförderung benötigt intern zunächst viele zeitliche Ressourcen. Ist diese Hürde überwunden, dann profitiert man enorm!

Das "normale" Tagesgeschäft bindet häufig schon die meisten Energien. Das hindert oftmals Kommunen daran, sich für Projekte zu bewerben. Auf der einen Seite besteht zu vielen Themen oft dringender Handlungsbedarf (und hier können Interreg-Projekte einen guten Anschub leisten) und auf der anderen Seite fehlt es an Personal, welches die Projektideen - mit allem was dazu gehört - auf das "Papier" bringen kann.

Die Vernetzung wichtiger Akteure, wie Bürgermeister*innen auf europäischer Ebene ist von zentraler Bedeutung, damit Projekte den notwendigen Rückenwind erhalten. Interreg ist ein gutes unterstützendes Instrument, um als Kommune langfristige Ziele zu entwickeln.

Gleichzeitig wird darüber die Bedeutung der EU und damit einhergehende Vielfalt erkannt und in der eigenen Verwaltung gestärkt. Dieser recht vielschichtige Prozess, lässt die Projektpartner*innen erkennen, dass die EU ein wichtiger und vielfältiger Mehrwert in und für Kommunen ist.

 

 

Der fachliche und oft auch menschliche Austausch auf der "Bearbeiter*innen-Ebene" mit anderen Kolleginnen (intern) und Kollegen aus dem Ausland ist enorm motivierend für den eigenen Arbeitsalltag, da man auf vielfältige Art und Weise erfährt, dass der "Tellerrand" nicht hinter der eigenen Stadt aufhört.

 

 

 

 

 

 

Die besondere Bedeutung des Deutschen Schifffahrtsmuseums für Bremerhaven verdeutlicht das Interreg-Forschungsprojekt North Sea Wrecks, bei dem das DSM federführend ist. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Umsetzung einer gemeinsamen Strategie bei der Lösung grenzüberschreitender kriegerischer Altlasten aus den vergangenen zwei Weltkriegen. Versunkene Schiffs- und Flugzeugwracks, verlorene Ladung, deponierter chemischer Abfall und Munition erzeugt wirtschaftliche, ökologische und sicherheitsrelevante Problemstellungen, die eine nachhaltige Bewirtschaftung des Ökosystems der Nordsee gefährden.

Forschende beklagen schon seit Langem den Mangel an Informationen zur Lokalisierung von Wracks, Munition und verklappten chemischen Waffen, der zum Großteil auf einer kaum entwickelten wissenschaftlichen Kooperationsstruktur zwischen den Anrainerstaaten der Nordsee beruht. Das Projekt „North Sea Wrecks“ leistet einen großen Beitrag, diesen Mangel mit Hilfe von grenz- und forschungsübergreifenden Methoden zu beheben.

 
Das Projekt entwickelt und erprobt neue Methoden und Technologien zur Bekämpfung des Risikos für Menschen in den Bereichen blaue Wachstumsinfrastrukturen, Lebensmittel und Umwelt. In diesem Zusammenhang wird das Projekt zudem das mit den Wracks verbundene Unterwassererbe von kulturellem und historischem Interesse identifizieren und bewerten, was insbesondere auf die museale Zukunftsausrichtung "Mensch und Meer" des DSM zielt. Neben den transnational gewonnenen Erkenntnissen und Lösungsansätzen für die Herausforderungen des Umgangs mit Wracks, Schadstoffen und Munition am Grund der Nordsee befördert das Projekt auch die mittelfristige stategische Ausrichtng des Hauses und bereichert somit einerseits die Wissenschaftslandschaft Bremerhavens und stärkt andererseits die Freizeit- und Tourismusstrukturen der Stadt.

Video: Die Story im Ersten: Bomben im Meer

Radiosendung über das Projekt am 8. April 2019 in Deutschlandfunk Kultur

>>>Zur NSW-Projektseite auf Bremerhaven.de>>

Energieeffizienzmaßnahmen sind die beste Option, um den Energiebedarf im Gebäudesektor zu minimieren. Gemeinsam arbeiten Forscher und kommunale Vertreter im Projekt Act NOW! daran, die Energieeffizienz von öffentlichen und privaten Gebäuden zu verbessern und so den Klimaschutz voranzutreiben. Kommunen und lokale Vertreter spielen eine Schlüsselrolle bei Energieeffizienzbemühungen im Gebäudesektor – als Investoren und aufgrund ihrer Nähe zu Bürgern und Wirtschaftsvertretern können sie mit gutem Beispiel vorangehen und die Markteinführung von Energieeffizienzsystemen fördern. 

Das Klimastadtbüro ist federführender Partner im INTERREG Ostseeprojekt Act NOW!. Gemeinsam mit 18 Partnern aus 8 Ostseeanrainerstaaten entwickelt das Klimastadtbüro Bremerhaven ein Projekt im Interreg VB Ostsee-Programm zur Verbesserung der personellen und institutionellen Kapazitäten für eine effizientere Gebäudewärmeversorgung in Kommunen.

Insgesamt zielt das Projekt auf Capacity Building ab: Entscheidungsträger und Mitarbeiter sowie lokale Stakeholder sollen besser befähigt werden für Aktivitäten im Bereich Energieeffizienz; außerdem werden administrative Prozesse analysiert, um Hürden für effektivere Maßnahmen sowie leicht umsetzbare Aktivitäten zu identifizieren. Sogenannte „local energy efficiency work groups” bestehend aus Mitarbeitern der Kommune und externen Stakeholdern werden gegründet einerseits als Lern- und Experimentierfeld und andererseits, um lokale Prozesse auch perspektivisch zu steuern. Erfahrungen dieser passgenauen Entwicklungen und Ergebnisse werden im Weiteren durch Handreichungen und Online-Trainingprogramme einem größeren Adressatenkreis von öffentlichen und privaten Akteuren im Ostseeraum zur Verfügung gestellt.

Die Europäische Union fördert das Projekt im Rahmen der Interreg VB-Baltic-Initiative, die darauf abzielt, die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den Staaten im baltischen Raum zu stärken, damit die Umsetzung ihrer Energie- und Klimapolitik besser gelingt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ACT NOW! - Praxisbeispiele:

Ein konkretes Ergebnis des Projekts kann beispielsweise die Litauische Partnerstadt Silute vorweisen: Die Automatisierung des Heizungssystems und die Installation intelligenter Zähler in öffentlichen Gebäuden, z.B. den Kindergärten der Stadt. Die Heizungsdaten in diesen Gebäuden werden gesammelt und analysiert, positive Ergebnisse sind am Ende der Heizsaison sichtbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein weiteres Projektergebnis, dass ein gutes Beispiel transnationaler Zusammmenarbeit darstellt, ist die auf der Act NOW!-Projektkonferenz in Sønderborg/DK entstandene "Sønderborg Youth Declaration".

Zum ersten Mal waren Vertreter*innen verschiedener Jugendklimaräte aus Deutschland, Dänemark und Lettland Teil der Klimakonferenz. Die Jugendlichenn diskutierten die Rolle der Jugend im Kampf gegen den Klimawandel. Am letzten Konferenztag präsentierten sie ihr Ergebnis: die Sønderborg Youth Declaration 2019. Die Forderungen umfassen die Bereiche Politik, Wirtschaft, Stadtplanung, Transport, Energie und Bildung.

 

 

 

 

 

 

 

Die Jugendklimaräte fordern in der Deklaration:

Politik:

  • mehr Dialoge zwischen Regierung und Bevölkerung
  • stärker in Entscheidungsprozesse einbezogen zu werden
Wirtschaft:
  • ein stärkeres Investment in nachhaltige Energien und Projekte
  •  die Einschränkung des Kapitalismus
Stadtplanung:
  • die Natur muss an erster Stelle stehen
  • die Stadtplanung muss nachhaltiger werden
Transport:
  • einen nachhaltigeren, öffentlichen Verkehr, der bezahlbar ist
  • bessere Emissionskontrollen für alle Transportmittel
Energie:
  • die Einführung effizienter, grüner Energien
Bildung:
  • Klimabildung ab dem Kindergartenalter
  • mehr Verantwortungsübernahme für das eigene Handeln

 

 

   

 

  

 

   

 

   

 

   

 

 

 

Youtube-Video zur Sønderborg Declaration

Artikel: Mit der Sonderburger Jugend-Erklärung zu neuen Klimazielen

Artikel: Sønderborg Youth Declaration

>>>Zur Projektseite ActNow! auf bremerhaven.de>>>

ActNOW!-Flyer(PDF 324,0 KB)Logo der Creative Commons Lizenz »Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0« (CC BY-NC-ND 3.0)ReadSpeaker docReader Icon

 

 

 

 

 

 

Das internationale Kooperationsprojekt „Desti‐Smart“, das acht Nationen verbindet, will auf europäischer Ebene eine verbesserte Verkehrs‐ und Tourismuspolitik in Urlaubsgebieten etablieren. Aus Deutschland engagiert sich Bremerhaven mit der Erlebnis Bremerhaven GmbH.

Das EU‐Projekt will dazu beitragen, dass die Verkehrswege in stark frequentierten Urlaubszielen optimiert werden. Sind dafür Investitionen notwendig, zum Beispiel für umweltschonende und nachhaltige Mobilitätsformen wie Elektromobilität, so sollen diese angeregt werden, z. B. über Machbarkeitsstudien. Die EU‐Partner entwickelt gemeinsame Strategien, um die Herausforderungen in der Verkehrs‐ und Tourismuspolitik europaweit zu meistern.

Davon profitiert auch Bremerhaven: Die Erlebnis war im Rahmen des Projektes Gastgeber einer interregionalen Konferenz zum Thema Multimodalität in Städten. Mit der Projektförderung wird zur Förderung des Radverkehrs in Bremerhaven eine Bike-Mobility-APP entwickelt und ein Konzept für eine mobile "Mobility Card“ soll Einheimischen und Gästen zukünftig die Nutzung des örtlichen ÖPNV erleichtern.

>>>Zur Desti Smart - Projektseite auf bremerhaven.de>>

 

 

 

 

 

 

 

 

Interreg, oder wie es offiziell heißt, die "europäische territoriale Zusammenarbeit", ist Teil der Struktur- und Investitionspolitik der Europäischen Union. Seit nunmehr 30 Jahren werden damit grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Regionen und Städten unterstützt, die das tägliche Leben beeinflussen, zum Beispiel im Verkehr, beim Arbeitsmarkt und im Umweltschutz. Interreg wird in drei Schwerpunkten (sogenannten Ausrichtungen) umgesetzt.

Interreg - drei Ausrichtungen:

  • grenzübergreifende Zusammenarbeit (Ausrichtung A): Weiterentwicklung der wirtschaftlichen und sozialen Zusammenarbeit in benachbarten Grenzregionen
  • transnationale Zusammenarbeit (Ausrichtung B): Zusammenarbeit zwischen nationalen, regionalen und kommunalen Partnern in transnationalen Kooperationsräumen, um die territoriale Integration dieser Räume zu erhöhen
  • interregionale Zusammenarbeit (Ausrichtung C): Kooperationsnetze und Erfahrungsaustausch, um die Wirksamkeit bestehender Instrumente für Regionalentwicklung und Kohäsion zu verbessern. Dieses Programm umfasst alle Europäischen Mitgliedsstaaten.

Interessierte Einrichtungen aus Bremerhaven und Bremen können sich an den Interreg-Programmen der Ausrichtung B, dort Interreg Nordsee- und Ostseeprogramm und der Ausrichtung C, dem Interreg Europe-Programm beteiligen.

Die Kooperationsräume der Interreg B Programme sind territorial beschränkt, d.h. eine Projektzusammenarbeit ist nur innerhalb des Kooperationsraums möglich.

 

Ostseeraum: Beteiligte deutsche Bundesländer

Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen (Lüneburg), Schleswig-Holstein

 

 

 

Nordseeraum: Beteiligte deutsche Bundesländer

Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein