Bremerhaven in Europa

Hinweise und Änderungen für Interregprojekte aufgrund des Coronavirus:

Neue Webseite zur Corona-Pandemie

Die Europäische Kommission hat eine Webseite mit allen wichtigen Informationen zur Corona-Pandemie im Zusammenhang mit EU-Förderprojekten erstellt. Darauf finden sich Informationen zu verschobenen Deadlines, Verlinkungen zu FAQs sowie ein Überblick über die Aktivitäten der Mitgliedstaaten in Bezug auf den Covid-19-Ausbruch.

 Interreg Nordseeprogramm :

Unter https://northsearegion.eu/about-the-programme/managing-the-effects-of-the-coronavirus-qa finden laufende Projekte aktuelle Informationen des Programmsekretariats zur Projektarbeit unter COVID-19 - Bedingungen.

Projekte, die in den nächsten Monaten enden, können, sofern ein Projektabschluss durch die Coronakrise gefährdet ist, eine Projektlaufzeitverlängerung von sechs Monaten beim Sekretariat in Viborg / Dänemark beantragen, eine Budgeterhöhung ist dabei nicht möglich.

  • Die Mitarbeiter des Sekretariats des Interreg Nordseeprogramms arbeiten bis auf Weiteres gemäß den  Anweisungen des dänischen Premierministers alle von zu Hause aus. Sie können nicht mehr im Büro anrufen, aber Sie können weiterhin einzelne Mitarbeiter erreichen. Lesen Sie mehr in diesem Artikel.
  • Das Sekretariat hat Leitlinien für die Absage von Aktivitäten (wie Veranstaltungen und Reisen) aufgrund der Coronavirus-Situation herausgegeben. Lesen Sie mehr in diesem Artikel.
    Bevorstehende Gelegenheiten, Ihr Projekt zu präsentieren:
    Wenn Sie die Organisation oder Teilnahme an Veranstaltungen in Betracht ziehen, bedenken Sie bitte, dass einige physische Veranstaltungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschoben oder sogar abgesagt werden können. Die meisten von ihnen haben jedoch digitale Komponenten, an denen Sie möglicherweise noch teilnehmen können.
  • Die RegioStars Awards sind offen für Bewerbungen! Lesen Sie mehr
  • Wir haben in diesem Artikel eine Liste von bevorstehenden Veranstaltungen und Kampagnen zusammengestellt.
  • Das Gemeinsame Sekretariat hat einen Videowettbewerb und einen Fotowettbewerb ausschließlich für Projekte in der Nordseeregion gestartet.
  • Die Kampagne #EUinmyregion hat einen Fotowettbewerb eröffnet.

Die Nationale Kontaktstelle ist für Sie weiterhin unter  national-contactpoint@sk.hamburg.de zu erreichen.

Interreg Ostseeprogramm:

Aktuelle Infos zu Intwrreg Ostseeprogramm im Umgang mit Covid-19 finden Sie unter:

https://www.interreg-baltic.eu/covid-19.html

Partner von Interreg-Ostsee-Projekten gilt bezüglich der COVID-19-Pandemie, werden gebeten verantwortungsvoll zu handeln, um die Verbreitung des Coronavirus zu minimieren. Den Projektpartnern wird Beratung angeboten, die je nach Entwicklung der Situation aktualisiert wird. Das Sekretariat rät allen Projektpartnern, ihre Projekte weiter umzusetzen und alle Ergebnisse wie ursprünglich geplant zu erreichen. Die Projektpartner werden gebeten - wo nötig und möglich - alternative Wege zur Umsetzung der geplanten Aktivitäten zu finden. Dies könnte z.B. die Ersetzung physischer Treffen durch Online-Sitzungen oder Videokonferenzen oder die Nutzung von Online-Umfragen zur Sammlung von Beiträgen der Interessenvertreter einschließen.

Alle laufenden Projekte können eine Projektlaufzeitverlängerung von sechs Monaten beim Sekretariat in Rostock beantragen, eine Budgeterhöhungist dabei nicht möglich.

Interreg Europe:

Seit dem 16. März arbeitet das Interreg Europe Sekretariat gemäß denBeschränkungen der französichen Regierung von zu Hause aus daran, die Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern. Während dieser Zeit sind die Projekte gebeten, mit dem Sekregtariat nicht per Telefon, sondern per E-Mail zu kommunizieren an  info@interregeurope.eu.

Horizont 2020

In ihren FAQ zu Horizont 2020 hat die Europäische Kommission Flexibilität bei der Bewertung der Zuwendungsfähigkeit von Kosten zugesichert. Dies betrifft zum Beispiel das Verschieben von Arbeitspaketen oder die Übernahme von Kosten für Telearbeit

Die Europäische Kommission hat ihr Arbeitsprogramm für das Jahr 2020 für Horizont 2020 überarbeitet. Das Budget für die Schwerpunkte wurde hierbei erhöht, unter anderem um Forschungs- und Innovationsprojekte der COVID-19-Forschung zu ermöglichen. Weitere Änderungen betreffen die KMU-Förderung unter dem EIC-Piloten zur Erreichung der Ziele des "Green Deal" sowie ein Budget für den Aufbau einer Forschungs- und Innovationsdimension der im Rahmen von Erasmus+ geförderten "European Universities".

Das  Europäische  Parlament  forderte  in  einer  Sonder-Plenarsitzung am 16./17. April 2020  in einer Entschließung die EU-Kommission dazu  auf,  im  Rahmen  des  neuen  mehrjährigen  Finanzrahmens (MFR) ein umfangreiches Konjunktur- und Wiederaufbaupaket für Investitionen zur Unterstützung der europäischen Wirtschaft nach der Krise vorzuschlagen. Dabei ist das Parlament der Auffassung, dass die notwendigen Investitionen über einen erweiterten mehrjährigen Finanzrahmen (MFR), die bestehenden Fonds und Finanzinstrumente der EU und durch den  Haushalt  der  Union  garantierte  Konjunkturbonds  finanziert werden  sollten, in deren Mittelpunkt der EU Green Deal und der digitale  Wandel  stehen  sollten,  um  die  Widerstandsfähigkeit  der Wirtschaft zu erhöhen und gleichzeitig zum ökologischen Wandel beizutragen. 

Die nächste Plenarsitzung der EU-Kommission wird am 13.5.stattfinden.

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Der europäische Integrationsprozess beeinflusst nicht nur das Handeln der EU-Mitgliedstaaten, sondern hat praktische Auswirkungen auf die Ebene der Länder und Kommunen. Entscheidungen der europäischen Institutionen wirken zum Teil unmittelbar in nationales Recht ein und bestimmen zunehmend den Alltag der Bürgerinnen und Bürger.

Bremerhavener Interessen sind - in unterschiedlicher Ausprägung - in allen Zuständigkeitsbereichen der EU betroffen und bestimmen die Bremische Europapolitik. Einen umfassenden Überblick über die Bremische Europapolitik gibt die Europastrategie des Landes Bremen (Juli 2012). Die Strategie konzentriert sich gezielt auf die wesentlichen Handlungserfordernisse und Projekte, um Bremerhaven und Bremen fit für Europa zu machen. Die Europastrategie können Sie unten auf der Seite als PDF herunterladen oder auf den Internetseiten der Europaabteilung des Senats.

Aktuelle und abgeschlossene EU-Projekte mit Bremerhavener Beteiligung finden Sie, thematisch sortiert, im linken Menü oder auch hier: EU-Projekte

Das Land Bremen hat eine online-Informationsplattform erstellt mit dem Ziel, Interessierte zusammen zu bringen und einen schnellen und umfassenden Überblick über die aktuellen Bremer EU-Projekte und -Netzwerke zu liefern. Verschiedene Suchfunktionen bieten eine Projektübersicht, eine Projektsuche und ein Projektarchiv.

Weiterführende Informationen:

EFRE-Projekte in Bremerhaven und Bremen
Die Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sollen den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in der Europäischen Union durch den Abbau der Ungleichheiten zwischen einzelnen Regionen stärken.

ESF-Projekte in Bremerhaven und Bremen
Der Europäische Sozialfonds (ESF) stellt Fördergelder für Programme zur Verfügung, die neue Arbeitsplätze schaffen und bestehende Arbeitsplätze sichern. Unter anderem soll die Chancengleichheit von Frauen und Männern und der Unternehmergeist mit diesen Mitteln gefördert werden.

Europäischer Meeres- und Fischereifonds in Bremerhaven und Bremen: Ab 2014 soll auf Vorschlag der Europäischen Kommission der neue Europäische Meeres- und Fischereifonds (EMFF) den derzeitigen Europäischen Fischereifonds (EFF) sowie eine Reihe anderer Instrumente ersetzen. Der EMFF bildet die zentrale Säule für die Finanzierung der zukünftigen Gemeinsamen Fischereipolitik. 6,4 Milliarden Euro sollen für den Zeitraum von 2014 bis 2020 zur Verfügung stehen. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten kann 2014 auch aus dem EFF noch gefördert werden.

Mehr zum EMFF vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und von der EU-Kommission

Internetseite "Europabildung in Bremerhavener und Bremer Schulen

Unter www.ebibs.de finden Sie eine umfangreiche Zusammenstellung vieler Informationen rund um Europa für Lehrkräfte als auch für Schülerinnen und Schüler. Die Angebote der Website und des dahinter stehenden Netzwerks von engagierten "europaverrückten" Menschen aus den Bremerhavener Schulen und Bildungseinrichtungen wollen für Europa begeistern und bieten dabei weitreichende Unterstützung an: Beispielsweise bei der Suche nach geeignetem Unterrichtsmaterial, nach Ideen und Partnern für ein neues internationales Projekt oder auch bei der Planung eines Auslandsjahes oder eines betrieblichen Auslandspraktikums.

Europa für Unternehmen:

Als Netzwerkpartner des Enterprise Europe Networks (EEN) bietet die WfB Bremerhavener und Bremer Unternehmen einen Europaservice. Das een bietet aktuelle Informationen zu EU-Themen und zu europäischen Fördermöglichkeiten und Hilfestellung bei der Suche nach ausländischen Geschäfts- und Forschungspartnern.  Zum een Bremen/Bremerhaven

 

Übersetzungstool für KMU

Mit dem Übersetzungstool eTranslation der EU-Kommission können kleinen und mittlere Unternehmen (KMU) Dokumente kostenlos in 27 Sprachen (24 offizielle Sprachen sowie Isländisch, Norwegisch und Russisch) übersetzen lassen . Die Anwendung soll einfach zu handhaben sein, eine sprachlich hohe Qualität besitzen  und die Daten verarbeitung soll sicher sein. Ein kurzer Film zur Erklärung des Tools erleichtert den Einstieg.

Im EuropaPunktBremen stehen Beraterinnen und Berater zur Beantwortung aller europabezogenen Fragen bereit. Außerdem gibt es ein reichhaltiges Angebot an Informationsmaterial wie Broschüren, Postern, Dokumenten und anderen Materialien.

Die Bürgerinnen und Bürger Bremerhavens können sich aber auch vor Ort über Europa und die Europäische Union informieren. Im Rahmen der Europawoche 2010 wurde der EU-InfoPunkt Bremerhaven in der VHS Bremerhaven eingerichtet.

Das Praktikanten-Team des Europa.Punktes hat die Broschüre "Die EU in Leichter Sprache" erstellt. Den kostenlosen Download finden Sie unten.

 

Ihre Ansprechpartnerin für Fragen zu Europa:

Referat für Wirtschaft
Claudia Harms (Dipl.-Ing., M.A.)
Europareferentin
 0471 590-3396
 0471 590-2800
 Claudia.Harms@magistrat.bremerhaven.de

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