Einkaufspassage »Mediterraneo«, im Hintergrund das Sail City Hotel und das Klimahaus

EBSF: European Bus System of the Future

Das Projekt EBSF startete im September 2008 und besteht aus 48 Partnern.

Das industriebasierte Projekt soll dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Bushersteller und -betreiber aufrecht zu erhalten oder zu verbessern.

Unter der Marke „Europäisches Bussystem" soll ein neues, international wettbewerbsfähiges Konzept erarbeitet werden, das die vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsexpertise fünf bedeutender Bushersteller in einem Projekt vereint.

Förderprogramm: 7. Forschungsrahmenprogramm

Priorität: Gemeinschaftliche Projekte (Collaborative Project)

Handlungsfeld: Straßengebundener öffentlicher Nahverkeh

Ziele und Inhalte:

Ziel des Projektes „European Bus System of the Future" ist es, ein innovatives, qualitativ hochwertiges Bussystem zu entwickeln, das in einem integrativen Systemansatz die Themengebiete Fahrzeug, Infrastruktur und Betrieb betrachtet und entsprechende planerische, betriebliche und technische Lösungen anbietet.

Als Ergebnis werden die Anforderungen aus Sicht der Fahrgäste, des Betreibers, der ÖPNV-Verbände, der Planungsbehörden und der Industrie in Form von „Richtlinien" (Handbüchern) zusammengestellt sowie konkrete technischen Lösungen - wie z. B. Fahrerarbeitsplatz, Energie-Management-Systeme, Betriebsleit- und Fahrgastinformationssysteme - entwickelt.

Diese Anforderungen und technischen Lösungen sollen dann in sogenannten „Use Cases" (Demonstrations-Projekten) realisiert und getestet werden. Insgesamt sind sechs Demo-Projekte in sechs Ländern (Madrid, Royen, Bremerhaven, Göteborg, Budapest, Rom) vorgesehen.

Die Forschungsarbeiten des Projekts sollen zur Gestaltung und Entwicklung eines innovativen und hochqualitativen Bussystems führen, um das volle Potenzial einer neuen Generation städtischer Busnetzwerke aufzuzeigen.

Alle Teilsysteme und Komponenten sollen mit einem neuen Design und baulichen Elementen ausgestattet werden, die durch geeignete Schnittstellen und synergieerzeugende Fähigkeiten auf Kombinierbarkeit ausgerichtet sind. Damit soll der Wert der Gesamtlösung die Summe einzelner Bestandteile übertreffen. Außerdem sollen im Rahmen des Projekts potenzielle Möglichkeiten für technische Harmonisierung und Standardisierung identifiziert werden.

Lead Partner (Federführender Begünstigter)

UITP Union Internationale des Transports Publics (Weltverband des Öffentlichen Verkehrs)

Deutsche(r) Partner

Erlebnis Bremerhaven GmbH
Verkehrsgesellschaft Bremerhaven
INIT GmbH
Berends Consult

Sonstige Partner International 

Insgesamt 48 Partner aus den Bereichen:

  • Industrie (EvoBus, NeoMan, Volvo, Irisbus, Scania),
  • Zulieferfirmen (Huebner, INIT, Actia, Hogia etc.),
  • ÖPNV-Betreiber (RATP (Paris), Trambus (Rom), ATM (Madrid), BremerhavenBus (Bremerhaven), BKV (Budapest), RATB (Bukarest), Vasstrafik (Göteborg), Delijn (Flandern, Brüssel) etc.),
  • ÖPNV-Verbände (VDV, UTP, ASSTRA etc.),
  • Universitäten (Rom, Madrid)
  • Forschungsinstitute (Fraunhofer, Chalmers, CERTU, INRETS etc.) und
  • Beratungsunternehmen (D'Appolonia, PE International, Tekia, Berends-Consult etc.).

Laufzeit:

09/2008 - 09/2012

Gesamtbudget:

ca. 26 Mio. Euro davon FP7 Fördermittel ca. 16 Mio. Euro

Kontakt:

BIS GmbH
Franziska Stenzel
H.-H.-Meier-Straße 6, 27568 Bremerhaven
 stenzel@erlebnis-bremerhaven.de

Verkehrsgesellschaft Bremerhaven
Jörg Fröhlich
Zur Hexenbrücke 11
27570 Bremerhaven
 joerg.froehlich@bremerhavenbus.de

Berends Consult
Helmut Berends
Bürgermeister-Schoene-Str. 46, 28213 Bremen
 bc@berends-consult.de

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