Zur Geschichte des Naturschutzes

, 18:00 Uhr

Referent: Prof. Dr. Hansjörg Küster

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Veranstaltungsort

Stadtbibliothek im Hanse Carré
Bürgermeister-Smidt-Str. 10
27568 Bremerhaven
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Kosten

Eintritt frei

Veranstalter

Stadtbibliothek Bremerhaven

Das Anliegen, Natur zu schützen, entwickelte sich in der Zeit der Romantik. Ernst Rudorff, ein im 19. Jahrhundert bekannter Musiker, gilt als der Schöpfer des Wortes "Naturschutz". Er war mit vielen anderen Musikern und Dichtern der damaligen Zeit bekannt. Von Anfang an war nicht klar festgelegt, was Naturschutz eigentlich ist: Geht es um den Schutz für eine "schöne Natur" oder um den Schutz einer sich in der Wildnis ständig verwandelnden Natur? In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts, vor dem 1. Weltkrieg, entstanden zahlreiche Vereine, die sich für den Schutz der Natur einsetzten. Ein Reichsnaturschutzgesetz wurde in der Zeit der Weimarer Republik vorbereitet, aber erst unter der Herrschaft der Nationalsozialisten beschlossen. Aus ihm wurde das Bundesnaturschutzgesetz entwickelt. Schutzziele werden mit dem Gesetz formuliert, aber noch immer ist nicht jedem klar, ob das Schaffen von Wildnis oder die Bewahrung von Landschaft und Biodiversität wichtigere Ziele sind. Beides ist möglich, aber in Diskussionen muss klar sein, um welches der Ziele es geht. Weil sich die Ansichten zum Naturschutz immer wieder wandelten, ist es wichtig, sich mit seiner Geschichte auseinanderzusetzen. Daher wurde die Stiftung Naturschutzgeschichte gegründet, die ein umfangreiches Archiv und ein Museum auf der Drachenburg in Königswinter betreibt. Der Vortragsredner ist Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung.
In Kooperation mit dem Heimatbund der Männer vom Morgenstern und dem Stadtarchiv Bremerhaven.
 

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