Menschen auf einer Deichpromenade.

"Statsraad Lehmkuhl" - Segelschiff

Norwegens größter und ältester Rahsegler

Heute steht „Staatsrad Lehmkuhl“ am Bug des Schiffes, doch der wunderschöne Dreimaster wurde 1914 als „Großherzog Friedrich August“ in Bremerhaven auf der Tecklenborg-Werft gebaut und am 15. Januar getauft. Der deutsche Kaiser ließ sogar einen Gruß an die Wesermündung übermitteln. Nachkriegsbedingt wechselte die stählerne Bark schnell den Besitzer: als Reparationszahlung ging sie 1919 nach England und wurde 1923 vom norwegischen Reedereiverbund gekauft. Dem waren wohl die hervorragenden Segeleigenschaften bei starkem Wind zu Ohren gekommen, für die die nach seinem neuen Eigner benannte „Staatsrad Lehmkuhl“ noch heute berühmt ist.

Bei Seeleuten besonders beliebt ist aber auch die wunderschöne Ausstattung der „Staatsrad Lehmkuhl“. So sind die Schiffstreppen (Niedergänge) im Original von 1914 erhaltenen, der Kapitänssalon oder auch kunstvolle Jugendstil-Deckslichter.

Die "Statsraad Lehmkuhl" ist heute Norwegens größter und ältester Rahsegler und gilt als einer der besterhaltenen Großsegler. Wie die "Sorlandet" und die "Christian Radich" wurde auch die "Statsraad Lehmkuhl" 1978 vom norwegischen Parlament zum erhaltenswerten Kulturgut erklärt.

Die "Statsraad Lehmkuhl" war schon 1986 bei der ersten SAIL Bremerhaven zu Gast. Sie feierte zudem 2014 mit einem schönen Fest ihren 100. Geburtstag in der Seestadt.

Art: Dreimastbark
Eigner: Stiftelsen Seilskipet Statsraad Lehmkuhl
Heimathafen: Bergen
Nation: NOR
Länge über alles: 98,00 m
Breite: 12,60 m
Tiefgang: 5,20 m
Segelfläche: 2026 m²
Besatzung: 150

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