Menschen auf einer Deichpromenade.

Seenotrettungskreuzer "Bremen" - Motorschiff

Die "Bremen" war ein Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

Die „Bremen“ war ein außer Dienst gestellter Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), der heute als Denkmal und Museumsschiff in Bremen Vegesack liegt. Sein Liegeplatz ist in direkter Blickweite zu Lürssen Werft, auf der das Schiff 1931 unter dem Namen „Konsul Kleyenstüber“ als eines der größten Motorrettungsboote seiner Zeit gebaut wurde. Rund dreißig Jahre später erfolgte ebenfalls hier der Umbau zum allerersten Seenotkreuzer der Welt. Absolutes Novum waren damals die doppelwandige Außenhaut, die das Schiff faktisch unsinkbar macht, die Fähigkeit zum Selbstaufrichten und die Heckwanne, auf der ein kleines Tochterboot mitgeführt wurde. Das sind allesamt Standards auf heutigen Seenotkreuzern. Die "Bremen" gilt somit als Prototyp für diesen Konstruktionstyp. Das Schiff war in seiner aktiven Zeit deutschlandweit an den Küsten von Nord- und Ostsee im Einsatz. Von November 1953 bis März 1960 war es in Bremerhaven stationiert. 2013 wurde die "Bremen" aufgrund der hohen schifffahrtsgeschichtlichen Bedeutung unter Denkmalschutz gestellt. Seit 2014 ist auch wieder regelmäßig zu Gast in Bremerhaven.

Art: Versuchskreuzer / Denkmal und Museumsschiff
Eigner: Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)
Heimathafen: Bremen-Vegesack
Nation: GER
Länge über alles: 17,5 Meter
Breite: 4,5 Meter
Tiefgang: max. 1,7 Meter
Besatzung: 4

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