Viele Segelschiffe mit gesetzten Segeln.

"Freya" - Dampfschiff

Ist als einziger originaler Seitenraddampfer, an der deutschen Küste noch in Betrieb

1905 Stapellauf

Mit der Baunummer 514 wird am 21. April 1905 die "Westerschelde" bei der Schiffswerft J.&K. Smid in Kinderdijk geliefert.


1907 Königliche Yacht

Am 13. September 1907 wird die "Westerschelde" als königliche Yacht für ihre Majestät Königin Wilhelmina von Zeeland eingesetzt.


1935 "Westerschelde" wird "De Zwaan"

Das Schiff wird verkauft an P.J. Zwaan, der es als Diesellagerschiff (Bunkerschiff) "De Zwaan" auf den holländischen Kanälen einsetzt

 

1944 "De Zwaan" als Versteck im Krieg

 

Während der deutschen Besatzungszeit von 1940 bis 1945 ist der Raddampfer ein Zufluchtsort für Verfolgte. Die Eigentümer Kees und Lieske Zwaan geben einer jüdischen Familie Unterschlupf. Nach einem Verrat wird das Schiff 1944 von der SS gestürmt, die jüdische Familie hat sich jedoch in den unteren Öltanks versteckt und wird nicht entdeckt. Von den 50er bis in die 80er Jahre wird das Schiff festgesetzt u. u.a. als „schwimmender Laden" genutzt und um Schiffsdiesel und Wasser für andere Schiffe zu bunkern. 1988 besteht kein Bedarf mehr an diesem Schiff und es wird - bereits unter dem „Schrotthammer" - von Clemens Key aus Rotterdam gekauft.


1990 Aus "De Zwaan" wird "De Nederlander"

Das Schiff wird vollständig renoviert, die Salons originalgetreu restauriert, eine Dampfmaschine aus dem Jahre 1926 wird eingebaut. Das Schiff wir fortan für exklusive Charterfahrten im Rotterdamer Hafen eingesetzt. Es gilt als eines der vornehmsten und bekanntesten Schiffe in den Niederlanden nicht zuletzt wegen seines dem Jugendstil nachempfundenen Interieurs und seinem nostalgischen Charme.


1999 Aus "De Nederlander" wird die "Freya"

 

Im Dezember 1999 kauft der Reeder Sven Paulsen aus Westerland/Sylt das Schiff und tauft es um in "Freya". Es folgen weitere Überholungen bei denen jedoch stets auf ein stilgetreues Gesamtbild geachtet wird, u.a. wird die Bordküche mit dem Hauptdeck durch einen fahrbaren Buffetlift verbunden. Seit 2001 verkehrt der Raddampfer Freya regelmäßig auf der Kieler Förde, dem Nord-Ostsee-Kanal und der Elbe und ist außerdem ein gern gesehener Gast auf maritimen Großevents. Als einziger Original Seitenraddampfer der noch an der deutschen Küste in Betrieb ist genießt dieses charmante Schiff Seltenheitswert unter den Ausflugsschiffen.

Art: Seitenraddampfer

Eigner: Adler Schiffe GmbH & Co. KG
Heimathafen: Kiel
Nation: GER
Länge über alles: 51,60 m
Breite: 11,40 m
Tiefgang: 2,20 m
Besatzung: 8 

 

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