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70 Jahre NATO: Ein Streitgespräch

| 19:00 - 21:00 Uhr | 19:00 - 21:00 Uhr

Für und Wider der Logik und Realität eines militärischen Bündnisses

1949 beschlossen 12 nordamerikanische und westeuropäische Länder den Nordatlantikvertrag (North Atlantic Treaty Organisation): Wenn ein Mitgliedsstaat angegriffen wird, verpflichten sich die anderen NATO-Partner, ihm mit Soldaten und Waffen zur Verteidigung beizustehen. Deutschland trat dem Bündnis 1955 bei, ein Jahr vor Gründung der Bundeswehr. Vor 20 Jahren, 1999, intervenierten die mittlerweile 19 NATO-Mitglieder – inklusive der Bundeswehr – ohne UN-Mandat im Jugoslawien-Krieg zum Schutz der Kosovo-Albaner. Heute hat die NATO 29 Mitglieder und (nicht nur) US-Präsident Trump fordert, dass Deutschland mindestens 2% seines Bruttoinlandsproduktes für Verteidigung aufbringt. Warum und wofür wurde die NATO gegründet? Wie haben sich ihre Aufgaben seitdem verändert? Was ist ihre heutige Rolle, was sind Perspektiven? Warum wird sie weiter gebraucht – oder auch nicht? Warum greift die militärische Logik – oder auch nicht? Wie sehen Alternativen aus? Nach zwei Impulsen, die entgegengesetzte Haltungen zu Rolle und Funktion der NATO einnehmen, ist das Publikum eingeladen zu fragen, zu diskutieren und mitzustreiten.

Frank Reininghaus ist Stabsoffizier der Marine, war unter anderem Leiter des Flug- und Taktiksimulators, stellvertretender Leiter des Havariekommandos im Bundesverkehrsministerium sowie im Einsatzführungskommando der Bundeswehr. Aktuell ist er der Militärische Anteil und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg und lehrt in Hamburg im Masterstudiengang Friedensforschung und Sicherheitspolitik sowie an der Hochschule Bremerhaven im Masterstudiengang „Integrated Safety and Security Management“.

Roland Schüler ist Geschäftsführer des Friedensbildungswerks Köln und stellvertretender Bezirksbürgermeister in Köln Lindenthal (seit 2009). Gegen den NATO-Doppelbeschluss engagierte er sich in einer Friedensinitiative, kam so mit dem Friedensbildungswerk in Kontakt und arbeitet dort seit 1989 als hauptamtlicher pädagogischer Erwachsenenbildner und Geschäftsführer. Einer seiner inhaltlichen Schwerpunkte ist die Streitvermittlungsmethode Mediation. 2011 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande für seine zivilgesellschaftliche Arbeit im FBK.

Anmeldeschluss: 15.10.2019

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