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Altes Kraftwerk Kaiserschleuse

Zum Betrieb der im Spätsommer 1897 in Betrieb genommenen Kaiserschleuse war die Errichtung eines Maschinenhauses notwendig geworden. Dort stand eine Dampfmaschine, die wiederum zwei Maschinen für Hydraulik und Stromerzeugung antrieb. Die so erzeugte hydraulische Kraft diente dem Betrieb der Schleusentore und anderer Teile, wie Pumpen und Spille sowie des Druckwasserdrehkrans an der Westpier des Kaiserhafens I, der 1899 in Betrieb ging. Der in der Kraftzentrale erzeugte Strom speiste die elektrische Beleuchtung. Äußerlich wurde der dekorative Bau im Stil des Historismus gestaltet. Die beiden Türme mit dem auffälligen Fachwerk nahmen Gegengewichte auf, die für den notwendigen Druck auf den Rohrleitungen sorgten. Der Nachteil des nach britischem Muster eingeführten Hydrauliksystems bestand allerdings in einer gerade in unseren Breiten zu berücksichtigende Frostanfälligkeit der Zuleitungen.

Wohl auch aus diesem Grund wurde in den 1950er Jahren der Schleusenbetrieb wie auch der Druckwasserdrehkran auf den zeitgemäßen Elektrobetrieb umgestellt, so dass das Kraftwerk seine Funktion verlor. Die Maschinenanlage wurde entfernt, das Gebäude schließlich unter Denkmalschutz gestellt und dem Förderverein Maritimer Denkmalschutz zur Nutzung als Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude übertragen.

Stadtplanausschnitt

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