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Die Kennedy-Brücke, eine elektrisch bewegte Straßenklappbrücke mit einer Breite von 28,4 Metern, wurde von 1960 bis 1961 durch ein Konsortium aus der Gutehoffnungshütte in Oberhausen-Sterkrade und der Dortmunder Firma August Klönne erbaut. Unterhalb der Brücke ist ein Sperrwerk angeordnet, das während der schweren Sturmflut im Februar 1962 seine erste Bewährungsprobe bestand.

Nachträglich wurde das Bauwerk im Januar 1964 nach dem ab 1961 amtierenden, im November 1963 ermordeten, damals wie auch noch heute in Deutschland überaus populären US-Präsidenten John F. Kennedy (1917-1963) benannt. Als flussaufwärts noch intensiv Schiffbau betrieben wurde, wurde die Brücke in den 1970er Jahren noch etwa ein- bis zweimal im Monat geöffnet, um Schiffsneubauten durchzulassen. Nach dem großen Werftsterben, von dem auch Bremerhaven nicht verschont wurde, hat heutzutage eine Brückenöffnung nur noch Seltenheitswert.

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