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Unter einem Jeduten- oder Jodutenberg wird oft eine mittelalterliche Gerichtsstätte, wo der so genannte „Jodutenruf“ die Hinrichtung begleitete, so trug ein Dünenhügel vor dem Doventor in Bremen diese Bezeichnung.

Beim Jedutenberg in Wulsdorf handelt es sich um eine von Menschenhand aufgeschüttete künstliche Erhebung, deren Entstehung (vermutlich im frühen Mittelalter) bis heute nicht ausreichend geklärt ist. Eine gängige Hypothese besagt, dass zur Zeit Karls des Großen (um 800) der Berg zur Bewachung der Küsten angelegt wurde. Beim Herannahen des Feindes (in diesem Fall vor allem der Wikinger) konnte von dieser Erhebung aus ein Warnfeuer entzündet werden, das im weiten Umkreis die Bevölkerung alarmierte. Andere Vermutungen schließen, allein schon wegen des Namens, eine Gerichts- oder Kultstätte keineswegs aus. Nach dem deutsch-französischen Krieg 1870 bis 1871 wurde ein Denkmal für die Gefallenen errichtet. Eine heutige Funktion hat mit alledem nichts mehr zu tun: Im Winter dient der Jedutenberg als beliebter Abhang zum Rodeln.

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