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Der aus Geestemünde stammende Schiffsingenieur Max Sieghold (1899-1955) musste 1924 die Seefahrt aus gesundheitlichen Gründen aufgeben und gründete am 15. Dezember desselben Jahres in seinem Heimatort eine Schlosserwerkstatt, die er 1926 in den Fischereihafen verlegte und zu einem Reparatur- und Maschinenbaubetrieb entwickelte. 1937 erwarb er ein Schwimmdock, legte dieses an die Ostseite des Fischereihafens II und baute das bereits existierende Schiffsreparaturgeschäft erheblich aus. 1950 lief der erste Neubau vom Stapel. Nach dem Tod Max Siegholds führten zunächst sein Bruder, der Geestemünder Bankier Heinz Sieghold (1898-1973), danach die beiden Söhne des Gründers, Heinz und Gralf Sieghold, das Unternehmen weiter.

Vor dem Hintergrund der Nachkriegskonjunktur konnte die Firma, die schließlich im Durchschnitt 300 Mitarbeiter beschäftigte, expandieren. Seit 1964 war man mit der Reparatur von Bohrinseln befasst, außerdem baute die Werft Schlepper, Küstentanker, Fischereifahrzeuge und andere Spezialschiffe. 1988 wurde das Unternehmen an den 1996 zusammengebrochenen Bremer Vulkan-Konzern veräußert, der im Herbst desselben Jahres den Betrieb still legte.

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