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Fischereihafenschleuse

Der Bau dieser Schleuse muss mit der großen Erweiterung des Fischereihafens nach dem Ersten Weltkrieg in Verbindung gebracht werden. So wurde der Fischereihafen II 1926 bis 1928 angelegt, aber auch der Bau des Geestevorhafens (1921 bis 1925) und des Schleusenhafens (1922 bis 1925) sind hier zu erwähnen.

Der alte Fischereihafen I (1896) war tideabhängig, was einige Nachteile (fehlender Hochwasserschutz, Schlickablagerung) mit sich brachte. Ein wesentlich erweitertes Fischereihafengebiet musste wesentlich besser abgesichert werden. Am 5. November 1921 erfolgte die Grundsteinlegung der Doppelschleuse. Sie bestand in ihrer damaligen Ausgestaltung aus zwei Kammern von 100/106 Metern Länge und 12/30 Metern Breite. Ein Konsortium aus dreier Baufirmen aus Berlin, Kiel und München übernahm die Bauausführung. Auf den Tag genau vier Jahre später, am 5. November 1925 konnte die betriebsbereite Kammerschleuse dem Verkehr übergeben werden, nachdem bereits einige Monate zuvor zwei Fischdampfer die zu diesem Zeitpunkt noch unfertigen Schleusenkammern passiert hatten.

Von 1997 bis 2001 wurde die Anlage grundlegend erneuert und umgestaltet. Die kleinere Schleusenkammer blieb bestehen, die größere Kammer wurde in ihren Dimensionen erweitert. Die Maße der neuen Fischereihafenschleuse: Länge 181 m, Breite 35 m, Tiefe bei NN -10,5 m. Mit der Durchfahrt des Bremerhavener Fischfabrikschiffes JAN MARIA wurde am 6. Juni 2001 die modernisierte Fischereihafenschleuse in Betrieb genommen.

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