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Unter einem Semaphor versteht man einen optischen Windanzeiger, der in den Zeiten vor Einführung der elektronischen Kommunikation ein nicht unwichtiges Informationsmittel darstellte. 1893 wurde ein solches, knapp 20 Meter hohes Gerät neben dem Leuchtturm Hohe Weg (1856) in der Wesermündung installiert. Es zeigte der vorbeifahrenden Schifffahrt Windstärke und -richtung an. Zwei 4,5 Meter lange Zeiger beschrieben die Windrichtung, sechs 1,5 Meter lange Zeiger zeigten die Windstärken 1-12 an, wobei ein Zeiger jeweils für zwei Windstärken stand.

1972 erfolgte die Stilllegung des Semaphors, ein Jahr später wurde der Leuchtturm automatisiert. 1976 musste das stark verrostete Anzeigegerät demontiert werden. Wichtige Teile wurden im Deutschen Schiffahrtsmuseum (DSM) in Bremerhaven eingelagert.

Auf Initiative der Schiffahrtsgeschichtlichen Gesellschaft Bremerhaven ließ die Stadt, unter Verwendung der Originalteile aus dem Deutschen Schiffahrtsmuseum, zur „Sail 2005“ den Semaphor rekonstruieren und an der Nordmole der Einfahrt zum Neuen Hafen aufstellen. Alle zwei Stunden sendet der Deutsche Wetterdienst die aktuellen Winddaten für Borkum und Helgoland, die der Semaphor dann anzeigt.

Stadtplanausschnitt

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