Schulwahl

Wir bieten Ihnen hier eine Übersicht an Informationen zur Schulanmeldung und den unterschiedlichen Ebenen unseres Schulsystems.

Das Schulwesen in Bremerhaven ist klar strukturiert. Es beginnt mit der vierjährigen Grundschule, an die sich die Oberschule oder das Gymnasium anschließen. Die inklusive Oberschule ermöglicht alle Schulabschlüsse (inkl. Der Zugangsberechtigung zur Gymnasialen Oberstufe und des Beruflichen Gymnasiums) nach dem 10. Schuljahr. Am Gymnasium wird die Zugangsberechtigung zur GyO bereits nach der 9. Klasse erworben.

Wenn Sie neu nach Bremerhaven gezogen sind – Herzlich Willkommen!
Bitte melden Sie Ihr Kind zunächst im Schulamt an.
Bremerhaven stellt Eltern mit schulpflichtigen Kindern alle wichtigen Informationen bereit, die Sie als Neubürger zur Wahl einer geeigneten Schule benötigen. So können Sie bereits vor einem Umzug alle wichtigen Schritte zur Auswahl der neuen Schule unternehmen. Sie werden sehen, dass Bremerhaven ein breites Bildungsangebot für seine Bürgerinnen und Bürger bereit hält, das weit in die Region ausstrahlt.

Oftmals weichen die Begriffe und Strukturen in den einzelnen Bundesländern voneinander ab. Daher ist es ratsam einen Überblick über das hiesige Schulsystem zu bekommen.
Die Liste aller Schulen gibt Ihnen vielfältige Informationen: 
  • Je nach Alter des Kindes wählen Sie als Suchkriterium Grundschule (Kl. 1-4) / Sekundarstufe I (Kl. 5 - 9/10) / Sekundarstufe II (ab 10/11). Zu jeder Schule findet man Kontaktdaten, Öffnungszeiten des Geschäftszimmers als auch Details zur Sprachenfolge der Schule. Oftmals gibt es einen Verweis auf detaillierte schuleigene Informationen im Internet.
  • Wohnortnahe Schulen finden Sie, in dem die Schulliste nach dem gewünschten Stadtteil gelistet wird. In welchem Stadtteil ihr neues Zuhause liegt, zeigt die Karte der Stadtteile Bremerhavens.
  • Im Online-Stadtplan können alle Schulen angezeigt werden (öffentl. Einrichtungen / Schule).
  • Benötigen Sie eine Ganztagsbetreuung ihres Kindes, sind Informationen über Ganztagsschulen und ihre Angebote hilfreich. Auch hier können Sie dann nach Wohnort nahen Angeboten suchen.
  • In den Detailinformationen der einzelnen Schulen finden Sie Kontaktdaten und einen Hinweis auf eine zusätzliche Website. Möchten Sie die ausgewählte Schule besuchen oder den Schulweg beispielsweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln herausfinden, gibt es Links auf der Seite, die den Schulstandort im Stadtplan zeigen bzw. den Busplan entsprechend aufrufen.
  • In der Grundschule gilt im Interesse des Kindes eine ortsnahe Beschulung. Danach gilt in Bremerhaven grundsätzlich freie Schulwahl.
  • Gibt es in Bezug auf Schule Probleme, werden Sie mit Ihren Sorgen nicht alleine gelassen: Unterstützung bieten beispielsweise Schulische Beratungsstellen, die Förderzentren als auch der Schulpsychologische Dienst.
  • Für neu sanierte Schulgebäude (beispielsweise die Marktschule oder Lutherschule) sind rollstuhlgerechte Einrichtungen (Fahrstuhl, Sanitäranlagen, breite Türen) selbstverständlich.
  • Wenn Sie als Eltern eines fast erwachsenen Kindes nach Bremerhaven kommen, sollten Sie wissen, ob Ihr Kind noch der Schulpflicht unterliegt, also noch zur Schule gehen muss.
  • Für das noch nicht schulpflichtige Geschwisterkind kann beispielsweise mit Hilfe der Kinderbetreuungsbörse KiBeOn leicht ein geeigneter Betreuungsplatz in einer Kindertagesstätte ausgewählt werden.
  • Zur Auswahl einer geeigneten gymnasialen Oberstufe finden Sie ausführliche Informationen. Bleiben Fragen, werden diese per E-Mail kurzfristig beantwortet:  Anmeldung-GyO@schule.bremerhaven.de

Zum Schulsystem Bremerhavens:

Die Schullandschaft in Bremerhaven ist seit der Änderung des Bremischen Schulgesetzes von 2009 im Umbruch. Das gilt vor allem für den Bereich der Sekundarstufe I. Die Systembeschreibung soll daher nicht nur Neubürgern Wege und Chancen im Bremerhavener Schulsystem aufzeigen.

Grundschulen (Klassen 1 - 4)

17 öffentliche und 2 konfessionelle (werden zu einer Schule zusammengefasst) Grundschulen stellen eine wohnortnahe Versorgung sicher. Die Grundschule umfasst in Bremerhaven die Klassen 1 - 4.

Verlässliche Unterrichts- bzw. Betreuungszeiten bieten 8 Ganztagsschulen an.

Die Einschulung in Klasse 1 startete mit einer mehrwöchigen "Schulanfangsphase". Beispielsweise gemeinsam mit Förderlehrern werden die Kinder in kleinen Gruppen beobachtet und die Eltern entsprechend beraten.

Am Ende der Grundschulzeit entscheiden die Eltern nach Beratung mit der Schule oder auf Grundlage einer Empfehlung über den weiteren Bildungsweg ihrer Kinder. 

Fremdsprachen: Die erste Fremdsprache "Englisch" wird bereits in der Grundschule begonnen.

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern gibt es in Bremerhaven keine eigenständige Förderschule. Dies bedeutet jedoch keine Auflösung des Förderangebots, denn von mehreren Förderzentren aus wird erforderliche Hilfe von Sonderpädagogen vor Ort sichergestellt.

Sekundarstufe I (Klassen 5 - 9/10)

Seit Beginn des Schuljahres 2011/12 sind die weiterführenden Schulen, die an die Grundschule anschließen, die Oberschule (9 Standorte) und das Gymnasium (1 Standort).Die Sekundarschule, die Gesamtschule und der Gymnasialzweig an den Oberschulen (früher Schulzentren) laufen spätestens mit dem Schuljahr 2015/16 aus.

6-jährige Sekundarstufe I

Die Sekundarstufe I endet in der Oberschule in der Regel mit Klasse 10. Schülerinnen und Schüler, die früher in der Hauptschule, Realschule oder dem Gymnasium unterrichtet wurden, besuchen nach der Grundschule nun eine gemeinsame Schule. Am Ende der Jahrgangsstufe 10 erwerben die Schülerinnen und Schüler durch eine Abschlussprüfung entweder die Erweiterte Berufsbildungsreife oder den Mittleren Schulabschluss. Bei sehr guten Leistungen kann auch der Weg zum Abitur durch einen Wechsel auf die gymnasiale Oberstufe beschritten werden.

5-jährige Sekundarstufe I

Aus dem Gymnasium wechseln die Schülerinnen und Schüler nach der 9. Klasse in die Eingangsphase der gymnasialen Oberstufe. Auch an der Oberschule kann ein Bildungsgang eingerichtet werden, der nach acht Jahren zum Abitur führt.

Fremdsprachen: Die erste Fremdsprache - Englisch - wird bereits in der Grundschule begonnen und in der Sekundarstufe fortgesetzt. In der Jahrgangsstufe 6 kommt eine weitere Fremdsprache dazu. Sie ist Voraussetzung für den Wechsel in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe. Französisch, Spanisch und Latein sind die am häufigsten gewählten Sprachen. An einzelnen Schulen werden weitere Sprachen angeboten.

Lloyd Gymnasium Bremerhaven, Haus Wiener Straße

Sekundarstufe II (Klassen 10 - 12)

Die Gymnasiale Oberstufe teilt sich in zwei Bereiche auf: Einführungsphase (ehemals Klasse 10) im Klassenverband und Qualifikationsphase 1+2 (ehemals Klasse 11+12). Dort ist der Unterricht in Kursen organisiert. Die Schülerinnen und Schüler stellen aus einem Angebot von Kursen ihren individuellen Stundenplan zusammen. Schülerinnen und Schüler dieses Bildungsganges erlangen die Hochschulreife nach 12 Jahren.

Aus den Gymnasialabteilungen der Schulzentren der Sekundarstufe I wechseln die Schülerinnen und Schüler 

nach der Jahrgangsstufe 9 in die Einführungsphase der Gymnasialen Oberstufe. Sie wird in Bremerhaven an 3 Oberstufenzentren angeboten. Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Klasse 10) der Gymnasialen Oberstufe erhalten die Schülerinnen und Schüler den Mittleren Schulabschluss (Realschulabschluss).

Schülerinnen und Schüler aus der Gesamtschule und der Sekundarschule, die die Berechtigung zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe nach Klasse 10 erworben haben, beginnen ihren Besuch der Gymnasialen Oberstufe
ebenfalls in der Einführungsphase und erlangen ihre Hochschulreife nach Klasse 13.

Die Anmeldung erfolgt im Februar mittels eines Anmeldebogens, den es auch rechtzeitig im Internet als Download gibt. 

Sekundarstufe II Beruftliche Bildungsgänge

Nach Ende der Sekundarstufe I können Schülerinnen und Schüler auch für die Bildungsgänge der Kaufmännischen Lehranstalten, gewerblichen Lehranstalten (Berufliche Schule für Technik kurz "BST" und Berufliche Schule für Dienstleistung, Gewerbe und Gestaltung kurz "BS DGG") oder den Lehranstalten für Sozialpädagogik und Hauswirtschaft qualifiziert sein:

Die Details der Bildungsgänge sind jeweils den Webangeboten der Schulen zu entnehmen. Hier gibt es auch Material zum Download.

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Stadtplanausschnitt
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Hier finden Sie uns

Schulamt Bremerhaven

Hinrich-Schmalfeldt-Str.
27576 Bremerhaven
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Einschulung

Kinder, die im laufenden Jahr bis zum 30.6. sechs Jahre alt werden, sind schulpflichtig und müssen zur Schule angemeldet werden. Kinder die im laufenden Jahr bis zum 31.12. sechs Jahre alt werden, sind sog. „Karenzzeitkinder", die zur Schule angemeldet werden können.
Im Januar des Einschulungsjahres finden die Schulanmeldungen statt. Die Eltern der schulpflichtigen und der Karenzzeitkinder erhalten rechtzeitig eine Benachrichtigung mit Angaben zur zuständigen Grundschule, den konkreten Anmeldezeiten und weiteren Informationen zur Einschulung.

Die Anmeldung erfolgt in ihrer Grundschule, wo man auch alle weiteren notwendigen Informationen bereit hält. Die Öffnungszeit des Sekretariats entnehmen Sie der Liste aller Schulen .

In Bremerhaven haben Sie die Wahl zwischen siebzehn städtischen und einer privaten Grundschule. Grundsätzlich hat Ihr Kind Anspruch auf die Aufnahme der Ihrer Wohnung am nächsten liegenden Grundschule. Daneben gibt es aber auch die Möglichkeit der Anwahl, wenn Sie die Aufnahme Ihres Kindes an einer bestimmten Schule, z.B. einer Ganztagsschule wünschen. Ganztagsschulen werden sowohl in gebundener (verpflichtende Teilnahme) als auch in offener (freiwilliger) Form geführt. Der Unterricht wird in Ganztagsschulen und Betreuungsangebote und eine Vielzahl von Kursen ergänzt, außerdem wird ein täglicher Mittagstisch angeboten.

Es gibt auch Grundschulen mit besonderen pädagogischen Konzepten wie dem jahrgangsübergreifendem Lernen. Dort werden Kinder unterschiedlicher Jahrgänge gemeinsam in der so genannten „Klassenfamilie“ unterrichtet.

Auflistung aller Bremerhavener Schulen

Die weiterführende Schule nach der 4. Klasse ist frei anwählbar. Für überangewählte Schulen gelten verschiedene Kriterien zur Aufnahme: Neben der Erstwahl wird die Bewertung der Leistungen in den Fächern Deutsch und Mathematik herangezogen. Alle Schülerinnen und Schüler der Grundschule bekommen zum Halbjahr der 4. Klasse ein Zeugnis, aus dem hervorgeht, ob die Leistungen in Deutsch und Mathematik oberhalb des Regelstandards liegen.

Was bedeutet „über Regelstandard“?

Grundlage sind die vier Kompetenzbereiche in den Fächern Deutsch und Mathematik. Die Kompetenzen wurden von einem Fachgremium im Auftrag der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) erarbeitet. Die KMK hat sie im Oktober 2004 beschlossen. Sie sind verbindlich und gelten für jedes Bundesland, was eine Vergleichbarkeit der Leistungen ermöglichen soll.

In Deutsch sind im Bremer Bildungsplan (Rahmenlehrplan) folgende Kompetenzbereiche ausgewiesen:

  • Sprechen und Zuhören,
  • Lesen und mit Texten und Medien umgehen,
  • Schreiben, Texte verfassen, Rechtschreiben,
  • Sprache und Sprachgebrauch untersuchen.

Kompetenzbereiche in Mathematik:

  • Form und Veränderung
  • Zahlen und Operationen
  • Größen und Messen
  • Daten und Zufall

Die Kompetenzbereiche enthalten eine detaillierte Zusammenstellung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, die dem jeweiligen Kompetenzbereich zugeordnet sind. Sie sind Grundschullehrerinnen und -lehrern seit 2005 bekannt, da sie seit dieser Zeit in den Rahmenlehrplänen für Deutsch und Mathematik enthalten sind. Die Lehrkräfte dokumentieren über die Schuljahre hinweg die erbrachten Leistungen.
Alle vier Bereiche jeweils für die Fächer Deutsch und Mathematik müssen über Regelstandard erfüllt sein, damit die Schülerin / der Schüler diese Gesamtbeurteilung erhalten kann.

Aufnahmeverfahren

Sollte der Schulwunsch der Eltern die freien Kapazitäten übersteigen, so gibt es an jeder überangewählten Schule ein Aufnahmeverfahren. Hierfür gelten diese Kriterien:

Oberschule
1. bis zu 10% Härtefälle
2. bis zu 30% Leistung über Regelstandard (ggf. Losverfahren)
3. zugeordnete Grundschulen

Gymnasium
1. bis zu 10% Härtefälle
2. bis zu 100% Leistung über Regelstandard (ggf. Losverfahren)

Falls kein Wunsch berücksichtigt werden konnte, erfolgt eine Beratung durch die Senatorin für Kinder und Bildung. Unter Berücksichtigung des Schulweges wird ein Schulplatz angeboten - entweder an einer anderen Schule derselben Schulart oder an einer Schule einer anderen Schulart, die denselben Abschluss ermöglicht.

Informationen kommen vorab

Alle Eltern, deren Kinder die 4. Klasse an einer staatlichen Schule besuchen, erhalten im Dezember eine Broschüre mit ausführlichen Informationen über das Verfahren, Hinweise auf die Informationsveranstaltungen der Schulen und weiteres. Die aufnehmenden Oberschulen und Gymnasien stellen ihre Schulen jeweils im Januar vor. Bis Anfang Februar geben die Eltern den Anmeldebogen mit dem Wunsch einer weiterführenden Schule in der zurzeit besuchten Grundschule Ihres Kindes ab. Die Mitteilung über die Aufnahme in die weiterführenden Schulen erfolgt Mitte März.

Materialien

Ausführlich informiert Sie unsere Broschüre:
Übergang von der Grundschule in die 5. Jahrgangsstufe Schuljahr 2017/2018
Beachten Sie bitte, dass diese Broschüre jährlich in einer neuen Auflage erscheint.

Broschüre: Die Sekundarstufe I in Bremen - Oberschulen und Gymnasien stellen sich vor

Ganztagsschule heißt mehr als nur die Kinder verlässlich nach Hause kommen zu lassen. Es ist eben keine "Bewahranstalt". Vielmehr begünstigen Ganztagsschulen eine bessere Lehr- und Lernkultur, die auf die Interessen und Voraussetzungen des einzelnen Kindes eingeht, die Schülerinnen und Schüler zur Selbstständigkeit erzieht und Freude am Lernen und an Leistung vermittelt. Damit sind Ganztagsschulen eine zukunftsweisende Schulform. Denn gute Bildung braucht Zeit. An Ganztagsschulen bekommen Schülerinnen und Schüler mehr Zeit als herkömmliche Schulen ihnen bieten ... und nebenbei können sich beispielsweise berufstätige Eltern sicher sein, dass ihr Kind einen erlebnisreichen Nachmittag hat.

An Ganztagsschulen werden unterschiedliche Lernformen miteinander kombiniert:

  • Unterricht im Klassenverband und in Gruppen
  • unterrichtsbezogene Ergänzungsstunden
  • individuelle Förderung und Hausaufgabenbetreuung
  • themenbezogene, klassenübergreifende Projekte
  • Freizeitgestaltung
  • Pausen, Mittagessen, Entspannungsphasen
  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern

Ganztagsschulen werden in zwei Arten aufgeteilt:

1. Offene Ganztagsschulen

Offene Ganztagsschulen orientieren sich überwiegend an der klassischen Unterrichtsstruktur der Halbtagsschule und bietet nach dem Mittagessen ein zusätzliches, freiwilliges Betreuungsangebot. Jeweils zu Beginn des Schuljahres entscheiden die Eltern, ob ihre Kinder das Ganztagsangebot wahrnehmen.

In Bremerhaven sind es diese Schulen:

Grundschulen:
Fritz-Reuter-Schule
Pestalozzischule
Marktschule 
Karl-Marx-Schule

Oberschulen:
Immanuel-Kant-Schule/ Oberschule Geestemünde
Schule am Leher Markt
Heinrich-Heine-Schule
Paula-Modersohn-Schule

2. Gebundene Ganztagsschulen

In gebundenen Ganztagsschulen findet der Unterricht über den Tag verteilt statt, die klassische Einteilung in 45-Minuten-Einheiten kann aufgelöst werden. Das gesamte Tagesprogramm - auch rhythmisierter Tagesablauf genannt - ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend. Die Übergänge zwischen Unterricht und Betreuung sind fließend.

In Bremerhaven sind es diese Schulen:

Grundschulen:
Astrid-Lindgren-Schule
Lutherschule
Gorch-Fock-Schule
Amerikanische Schule

Oberschulen:
Schule am Ernst-Reuter-Platz
Oberschule Carl von Ossietzky

 

Mit der Gymnasialen Oberstufe schließt in Bremerhaven der gymnasiale
Bildungsgang ab. Sie führt über eine einjährige Einführungsphase und eine zweijährige Qualifikationsphase zur Abiturprüfung.

Voraussetzungen

Oberschule:

Am Ende der Jahrgangsstufe 10 wird eine Schülerin oder ein Schüler, die oder der den neunjährigen Bildungsgang zum Abitur besucht, in die Einführungsphase der Gymnasiale Oberstufe zugewiesen, wenn zu erwarten ist, dass sie oder er in der Einführungsphase der Gymnasialen Oberstufe erfolgreich mitarbeiten kann.

Auf Nichtversetzung kann nur entschieden werden, wenn die folgenden Leistungen unterschritten sind:

  1. Teilnahme in drei Fächern am Unterricht mit erweiterten Anforderungen, darunter zwei der Fächer Deutsch, erste Fremdsprache und Mathematik, mit im Durchschnitt befriedigenden Leistungen,
  2. im Durchschnitt ausreichende Leistungen in den restlichen Fächern mit erweiterten Anforderungen,
  3. im Durchschnitt gute Leistungen in den Fächern mit grundlegenden Anforderungen und
  4. im Durchschnitt befriedigende Leistungen in den Fächern ohne Fachleistungsdifferenzierung.

Gymnasium:

Am Ende der Jahrgangsstufe 9 wird eine Schülerin oder ein Schüler in die Einführungsphase der Gymnasiale Oberstufe zugewiesen, wenn zu erwarten ist, dass sie oder er in der Einführungsphase der Gymnasialen Oberstufe erfolgreich mitarbeiten kann.
Auf Nichtversetzung kann nur entschieden werden, wenn die Lernfortschritte der Schülerin oder des Schülers nicht den Anforderungen an ihre oder seine Klasse oder Lerngruppe entsprechen und zu erwarten ist, dass ein weiterer Verbleib in der Klasse oder Lerngruppe die Entwicklung der Schülerin oder des Schülers beeinträchtigt.

Die Entscheidung für eine Nichtversetzung einer Schülerin oder eines Schülers setzt folgende Notenbilder voraus:

  1. die Note „ungenügend“ in einem Kernfach (Deutsch, Mathematik oder Englisch),
  2. die Note „ungenügend“ in einem der übrigen Fächer in Kombination mit der Note „mangelhaft“ in einem weiteren Fach,
  3. die Note „ungenügend“ ohne Ausgleich,
  4. die Note „mangelhaft“ in zwei der drei Kernfächer (Deutsch, Mathematik, Englisch),
  5. die Note „mangelhaft“ in zwei Fächern ohne Ausgleich für beide Fächer oder
  6. die Note „mangelhaft“ in drei oder mehr Fächern.

Anmeldung

Für den Besuch einer Gymnasialen Oberstufe in Bremerhaven ist eine Anmeldung erforderlich. Jeweils im Dezember erhalten die Schülerinnen und Schüler der 9. bzw. 10. Klasse in der von ihnen besuchten Schule Informationsmaterialien und Anmeldebögen für die Gymnasiale Oberstufe.
Mitte Februar finden Informationsveranstaltungen in den Gymnasialen Oberstufen statt.  Auch Einzelberatungen sind möglich.

Abgegeben wird die Anmeldung in der jeweils zurzeit besuchten öffentlichen Schule der Sekundarstufe I. Wer keine öffentliche Schule der Sekundarstufe I in der Stadtgemeinde Bremerhaven besucht, gibt den Wahlbogen direkt in der angewählten Schule ab.

Bitte beachten Sie, dass jede Schülerin und jeder Schüler im Aufnahmeverfahren nur einen Anmeldebogen abgeben darf.

GyO Info
Profile
Fächerangebot
Anmeldebogen

Nach der Grundschule haben Sie die Wahl zwischen zehn städtischen und einer privaten Oberschule sowie einem Gymnasium. Das Netz der Oberschulen erstreckt sich flächendeckend über nahezu alle Stadtteile, das Lloydgymnasium befindet sich in der Stadtmitte.

An der inklusiven Oberschule können alle Abschlüsse (inkl. Zugang zur Gymnasialen Oberstufe) erworben werden. In den Stadtteilen arbeiten Grund- und Oberschulen eng zusammen, weshalb die meisten Grundschülerinnen und –schüler anschließend an eine Oberschule in ihrem Wohnbezirk wechseln.

Doch die Wahlmöglichkeiten sind groß, denn die Oberschulen und das Gymnasium haben unterschiedliche pädagogische Konzepte und Profile entwickelt. Daneben gibt es auch im Bereich der Oberschulen offene und gebundene Ganztagsschulen mit zusätzlichen Förder- und Kursangeboten sowie einem täglichen Mittagstisch.

Auflistung aller Bremerhavener Schulen

Für Schülerinnen und Schüler, die das Abitur anstreben, stehen drei Gymnasiale Oberstufen sowie drei berufliche Gymnasien zur Verfügung. Neben den so genannten „Kernfächern“ bieten die Oberstufen und die Beruflichen Gymnasien eine Vielzahl spezifischer Profile (Fremdspachen, Kulturelle Bildung, Sozial- und Gesellschaftswissenschaften, Mathematik, Naturwissenschaften, Digitale Medien, Sport) an, mit denen Schülerinnen und Schüler ihren Weg zum Abitur individuell gestalten können.

Der Bildungsgang zum Abitur, der in der Oberschule oder dem Gymnasium begonnen wurde, wird in der Gymnasialen Oberstufe (GyO) fortgesetzt und zum Abschluss gebracht. Die GyO besteht aus einer einjährigen Einführungsphase und einer anschließenden zweijährigen Qualifikationsphase.

In der Einführungsphase wird in einem umfangreichen Wahlpflicht- und Profilbereich die individuelle Schwerpunktsetzung der Schülerinnen und Schüler in der Qualifikationsphase vorbereitet. Der Unterricht erfolgt im Klassenverband auf der Grundlage einer allgemein verbindlichen Stundentafel.

In der Qualifikationsphase ist der Unterricht in Kursen organisiert, die ein grundlegendes (Grundkurse) oder ein erhöhtes Leistungsniveau (Leistungskurse) haben. Jede Schülerin und jeder Schüler muss zwei Leistungskurse belegen, einer der Leistungskurse ist zusammen mit zwei Grundkursen zu einem Profil gebündelt. Profile bilden für die Schülerinnen und Schüler einen festen Bezugspunkt und sind der Kernbereich des fachübergreifenden Arbeitens sowie für die Arbeit in Projekten. Die Schülerinnen und Schüler müssen bestimmte Fächer belegen, weitere Kurse werden aus dem Angebot der Schule belegt. Durch die Wahl dieser Kurse besteht die Möglichkeit, einen individuellen Schwerpunkt zu bilden.

Informationen über die von den einzelnen Oberstufen angebotenen Profile und über das Verfahren zur Anmeldung an einer Oberstufe enthält ein Informationsschreiben, das jeweils im Dezember den Schülerinnen und Schülern der 9. bzw. 10. Jahrgangsstufe und deren Eltern über die Schulen, die Homepages der Schulen und auch über www.bremerhaven.de übermittelt wird. Zusätzlich können sich Schülerinnen und Schüler und deren Eltern ausführlich im Rahmen der Informationsabende der GyO, die jeweils Mitte Februar stattfinden, informieren.

Die Gymnasiale Oberstufe schließt mit der Abiturprüfung (Allgemeine Hochschulreife)ab. 

Verordnung über die Gymnasiale Oberstufe(PDF 131,9 KB)

Verordnung über die Beruflichen Gymnasien

Verordnung über die Abiturprüfung(PDF 428,1 KB)

Gymnasiale Oberstufen:

Schulzentrum Carl-von-Ossietzky

Schulzentrum Geschwister Scholl

Lloyd Gymnasium

 

Beruflichen Gymnasien:

Berufliche Schule für Dienstleistung, Gewerbe und Gestaltung

Berufsbildende Schulen Sophie Scholl

KLA - Berufliches Gymnasium - Fachrichtung Wirtschaft

Als Oberzentrum im Unterweserraum ist Bremerhaven Standort für eine große Bandbreite der dualen Ausbildung, also der Kombination von Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Daneben werden auch vielfältige Vollzeitbildungsgänge angeboten, etwa im Bereich der erzieherischen oder Gesundheitsberufe. Fünf berufsbildende Schulen in der Stadt Bremerhaven sowie die berufsbildende Schule im benachbarten Schiffdorf bilden eine umfassende Ausbildungslandschaft.

Auflistung aller Bremerhavener Schulen

An den Kaufmännischen Lehranstalten werden die folgenden Bildungsgänge angeboten:

  • Berufliches Gymnasium Wirtschaft
  • Zweijährige Höhere Handelsschule
  • Einjährige Höhere Handelsschule/DQ
  • Einjährige Handelsschule
  • Berufsfachschule für Wirtschaft
  • Berufsfachschule Informatik
  • Fachoberschule Wirtschaft
  • Berufsfachschule für Fremdsprachen
  • Ausbildungsvorbereitung

An den ehemals gewerblichen Lehranstalten, die sich mittlerweile in BST (Berufliche Schule für Technik) und BS DGG (Berufliche Schule für Dienstleistung, Gewerbe und Gestaltung) aufteilen, werden die folgenden Bildungsgänge angeboten:

  • Fachoberschule Technik - Architektur und Bau - 1-jährig
  • Fachoberschule Technik - Architektur und Bau - 2-jährig
  • Fachoberschule Technik - Mechatronik 1-jährig
  • Fachoberschule Technik - Mechatronik 2-jährig
  • Berufliches Gymnasium - Lebensmittel- und Biotechnologie
  • Berufliches Gymnasium - Gestaltung und Multimedia
  • Berufsfachschule - Elektrotechnik
  • Berufsfachschule - Holztechnik
  • Berufsfachschule - Lebensmitteltechnik
  • Berufsfachschule - Metalltechnik
  • Vollzeitschule für Jugendliche ohne Ausbildung

An den Lehranstalten für Sozialpädagogik und Hauswirtschaft werden die folgenden Bildungsgänge angeboten:

  • Berufsfachschule für Kinderpflege (BFS K)
  • Praktikum Sozialpädagogik (PSP)
  • Fachschule für Sozialpädagogik (FSSP)
  • Fachoberschule - Fachrichtung Gesundheit und Soziales (FOS GuS)
  • Praktikum Heilerziehungspflege (PHP)
  • Fachschule für Heilerziehungspflege (FSHP)
  • Berufsfachschule Assistent(in) für Mode und Design (BFS MD)
  • Berufsfachschule für Hauswirtschaftliche Dienstleistungen (BFS HD)
  • Berufsfachschule für Hauswirtschaft und Soziales (BFS HS)
  • Fachoberschule - Fachrichtung Ernährung und Hauswirtschaft (FOS EH)
  • Berufsfachschule für Gesundheit (BFS G)
  • Berufsfachschule für Pflegehilfe (BFS PH)
  • Fachoberschule - Fachrichtung Gesundheit und Soziales (FOS GuS)
  • Berufsorientierungskurs Ernährung / Hauswirtschaft (BOK HW) 
  • Berufsorientierungskurs Textiltechnik / Bekleidung (BOK TEX)
  • Berufliches Gymnasium für Gesundheit und Soziales (Schwerpunkt Sozialpädagogik)

Die Details der Bildungsgänge sind jeweils den Webangeboten der Schulen zu entnehmen. Hier gibt es auch Material zum Download.

Für alle, die als Erwachsene Schulabschlüsse nachholen möchten, um Berufs- und Karrierechancen zu verbessern, bietet die Abendschule Bremerhaven die entsprechenden Bildungschancen.

Ganztagsschule heißt mehr als nur die Kinder verlässlich nach Hause kommen zu lassen. Es ist eben keine "Bewahranstalt". Vielmehr begünstigen Ganztagsschulen eine bessere Lehr- und Lernkultur, die auf die Interessen und Voraussetzungen des einzelnen Kindes eingeht, die Schülerinnen und Schüler zur Selbstständigkeit erzieht und Freude am Lernen und an Leistung vermittelt. Damit sind Ganztagsschulen eine zukunftsweisende Schulform. Denn gute Bildung braucht Zeit. An Ganztagsschulen bekommen Schülerinnen und Schüler mehr Zeit als herkömmliche Schulen ihnen bieten ... und nebenbei können sich beispielsweise berufstätige Eltern sicher sein, dass ihr Kind einen erlebnisreichen Nachmittag hat.

An Ganztagsschulen werden unterschiedliche Lernformen miteinander kombiniert:

  • Unterricht im Klassenverband und in Gruppen
  • unterrichtsbezogene Ergänzungsstunden
  • individuelle Förderung und Hausaufgabenbetreuung
  • themenbezogene, klassenübergreifende Projekte
  • Freizeitgestaltung
  • Pausen, Mittagessen, Entspannungsphasen
  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern

Ganztagsschulen werden in zwei Arten aufgeteilt:

1. Offene Ganztagsschulen

Offene Ganztagsschulen orientieren sich überwiegend an der klassischen Unterrichtsstruktur der Halbtagsschule und bietet nach dem Mittagessen ein zusätzliches, freiwilliges Betreuungsangebot. Jeweils zu Beginn des Schuljahres entscheiden die Eltern, ob ihre Kinder das Ganztagsangebot wahrnehmen.

In Bremerhaven sind es diese Schulen:

Grundschulen:
Fritz-Reuter-Schule
Pestalozzischule
Marktschule 
Karl-Marx-Schule

Oberschulen:
Immanuel-Kant-Schule/ Oberschule Geestemünde
Schule am Leher Markt
Heinrich-Heine-Schule
Paula-Modersohn-Schule

2. Gebundene Ganztagsschulen

In gebundenen Ganztagsschulen findet der Unterricht über den Tag verteilt statt, die klassische Einteilung in 45-Minuten-Einheiten kann aufgelöst werden. Das gesamte Tagesprogramm - auch rhythmisierter Tagesablauf genannt - ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend. Die Übergänge zwischen Unterricht und Betreuung sind fließend.

In Bremerhaven sind es diese Schulen:

Grundschulen:
Astrid-Lindgren-Schule
Lutherschule
Gorch-Fock-Schule
Amerikanische Schule

Oberschulen:
Schule am Ernst-Reuter-Platz
Oberschule Carl von Ossietzky