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"Pippi Langstrumpf"-Show gastiert im TiF

Eine Aufführung vor Eltern und Gästen präsentierte die super Ergebnisse zweier Projekte, die in der Gorch-Fock-Schule bereits zum Halbjahresbeginn gestartet wurden. Bei der 3. Jahrgangsstufe stand „Arbeit mit Künstlern“ auf dem Stundenplan, die 4. Jahrgangsstufe hatte sich mit dem Thema „Literatur“ beschäftigt. „Pippi Langstrumpf ist eine Figur aus den Büchern von Astrid Lindgren“, konnten so drei junge Experten den Zuschauern erklären und wussten auch Pippis vollständigen Namen. „Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf.“

Und los, die erste Szene zeigte das stärkste Mädchen der Welt laut schnarchend im Bett. „Du wolltest uns doch in die Schule begleiten“, wurde sie von ihren Freunden Tommy und Annika geweckt. „Oh, wollte ich? Mal sehen, ob ich Ferien bekomme!“ Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler machten die Bühne in doppelt besetzten Rollen zum Klassenzimmer, andere Gruppen trommelten, sangen und tanzten. „Du hast das Leben gerockt“, hieß es bei den Rappern, akrobatische Turnübungen durften ebenso bestaunt werden wie die lebensgroßen Modelle von Kleiner Onkel und Herr Nilsson.

Experten wurden eingebunden

Neben den engagierten Lehrerinnen waren auch externe Experten in die Vorbereitung der Show eingebunden und hatten ihr in einwöchigen Workshops den letzten Feinschliff verpasst. Keine Frage, die Zusammenarbeit mit Singer und Songwriter Pad, Tänzerin Grazyna Jaroslawski, Theaterpädagogin Katrin Busch, Musiker Ronald Böckmann, Rapper Blooz und Alexandra Göddert von Instant Impro hat sich für die Gorch-Fock-Schule ausgezahlt. Von Nervosität keine Spur, hoch motiviert und sehr gekonnt übernahm die 3. Jahrgangsstufe mit Ausflügen in fantastische Welten den zweiten Teil des Programms.

Die junge Improtheater-Gruppe verblüffte hier mit abgeklärter Schlagfertigkeit, die klassischen Schauspielerinnen und Schauspieler besuchten die Zauberschule und testeten die Wirkung der gebrauten Tränke. Hexen tanzten in prächtigen Kostümen auf ihren Besen um den Kessel, der Chor lud zum Mitsingen ein. Die Trommelgruppe hielt weiter den Rhythmus und die Abteilung Kunst hatte als Dekoration überdimensionale Süßigkeiten beigesteuert. Donnernder Applaus, na klar, und den hatten sich mit dieser abwechslungsreichen Aufführung alle redlich verdient.