Die Zooschule bietet Module und Workshops für alle Altersstufen an. Kinder aus dem Kitabereich und Schüler/-innen von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II können sich zum Beispiel auf die Spur flinker Jäger, auf Tauchgang mit den Pinguinen oder auf eine Expedition in die Zukunft begeben. Erlebnisorientierter Unterricht mit hautnahen Tierbeobachtungen, anschaulichen Experimenten und spannenden Spielen ist ein unvergessliches Erlebnis. Auf spielerische Weise begreifen die Schüler/-innen auch aktuelle und komplexe Probleme wie Umweltzerstörung, Klimawandel oder Biodiversitätsverlust und werden dadurch nachhaltig für den Natur- und Artenschutz sensibilisiert.

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Zoo am Meer

H.-H.-Meier-Str. 7
27568 Bremerhaven
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Anschrift

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Kontakt

Dr. Antje Mewes
Leiterin Zooschule
 0471 - 30 84 141
 0471 - 30 84 135
 mewes@zoo-am-meer-bremerhaven.de

Webseite

www.zoo-am-meer-bremerhaven.de

Unterrichtsmodule für die Elementarstufe (Kita)

Vorbemerkung: Die Kinder arbeiten im Zoo im Ansatz eigenständig. Sie bekommen in der Regel arbeitsteilig Arbeitsblätter, die sie ausmalen, vervollständigen oder mit Zuordnungen ergänzen. Sie führen evtl. auch kleinere Versuche am Gehege oder in der Zooschule durch. An den Gehegen werden maximal 2 Tiere (in räumlicher Nähe zueinander!) als Schwerpunkt thematisiert, im Aquarium maximal 4 Tiere. Der Zooschulmitarbeiter ist für die Gestaltung und Durchführung des Unterrichtsmoduls zuständig. Die Erzieher nehmen am Unterricht teil und führen die Aufsicht. Dazu ist es wichtig, dass die Erzieher vorher mit den Kindern zusammen die Verhaltensregeln im Zoo besprechen.

Am Gehege können folgende Tiere thematisiert werden:

Vögel:
                                                                                                                                                              Eiderente, Kea, Schneeeule, Humboldtpinguin

Säugetiere:                                                                                                                                             
Eisbär, Polarfuchs, Puma, Schimpanse, Seebär, Seehund, Seelöwe, Waschbär

Fische:                                                                                                                                                      Hering, Katzenhai, Nagelrochen, Seepferdchen

Andere Tiere:                                                                                                                                                  Krabbe, Krake, Muschel, Seestern

Als Ergänzungsmaterial können nach vorheriger Absprache beim Telefondienst Ausmalbilder vom Schneehasen, Kaninchen und Meerschweinchen erhalten werden.

Unterrichtsmodule für die Primarstufe (Klassen 1-4)

Vorbemerkung: Die Schüler arbeiten im Zoo möglichst eigenständig (zumeist in kleinen Arbeitsgruppen), beobachten ausgewählte Tiere am Gehege und präsentieren ihre Ergebnisse. Sie führen evtl. auch kleinere Versuche in der Zooschule durch. Der Zooschulmitarbeiter ist für die Gestaltung und Durchführung des Unterrichtsmoduls zuständig. Der Lehrer nimmt am Unterricht teil und führt die Aufsicht. Dazu ist es wichtig, dass der Lehrer vorher in der Schule mit den Schülern zusammen die Verhaltensregeln im Zoo bespricht und ggfs. auch schon die Gruppen einteilt.

Besonderheiten, z. B. Module nur für bestimmte Klassen und speziell differenziertes Material für Kinder mit Handicap, werden in Klammern angegeben.

1. Abwasserreinigung im Zoo (incl. speziell differenziertem Material)
Wie wird eigentlich das Wasser der Robben-, Pinguin- und Eisbärbecken gereinigt und was für Schmutz muss überhaupt entfernt werden? Nach einem kurzen Gang zu den Wasserbecken besichtigen die Schüler die Wassertechnik hinter den Kulissen und bauen danach selbst eine kleine Anlage zur Wasserreinigung.

2. Die wilde Verwandtschaft
Wellensittich, Ente, Hund und Katze werden häufig als Haustiere gehalten. Im Zoo suchen die Kinder nach den wilden Verwandten und vergleichen diese mit den Haustieren. In der Zooschule werden weitere Materialien zu den wilden Verwandten gezeigt.

3. Expedition Zukunft (ab Klasse 4)
Am Beispiel der Humboldtpinguine, der Eisbären, der Schimpansen und der Krallenaffen erforschen die Schüler die besonderen Bedürfnisse von Tieren in der Wildbahn und erkennen, wieso diese Tiere jetzt und vor allem in der Zukunft gefährdet sind.

4. Flinke Jäger? (inklusive speziell differenziertem Material)
Seebären, Seehunde, Seelöwen und Eisbären werden an Land und im Wasser beobachtet und miteinander verglichen. Im Anschluss führen die Schüler einen Sinkversuch durch, der ihnen den Zusammenhang zwischen Körperform und Fortbewegung im Wasser aufzeigt.

5. Fressen und Gefressen werden (ab Klasse 3)
Die Schüler überlegen sich mögliche Nahrungsquellen für Schimpanse, Eisbär, Puma und Polarfuchs. Dann gehen sie zu den Gehegen und finden heraus, wie die Tiere ihre Nahrung „fangen“. In der Zooschule wird Material dazu gezeigt. Der Begriff der Nahrungskette wird besprochen. Evtl. geht man auch noch auf die Zahnpflege bei Tieren ein.

6. Humboldtpinguine – Flugkünstler unter Wasser (inklusive speziell differenziertem Material)
In 2er Teams erarbeiten die Schüler Besonderheiten der Humboldtpinguine und finden heraus, warum diese Vögel in ihrer Heimat gefährdet sind. In der Zooschule oder am Gehege werden dazu kleinere Versuche durchgeführt.

7. Langeweile gibt es nicht! (inklusive speziell differenziertem Material)
Die Schüler überlegen, warum sich Zootiere langweilen könnten, und suchen dann in verschiedenen Gehegen nach Beschäftigungsangeboten für die Tiere. In der Zooschule werden weitere Anschauungsobjekte gezeigt und auch ausprobiert. Die Bedeutung der Tierfütterung, des Tiertrainings und der Gehegegestaltung werden hervorgehoben.

8. Mathematik und Matheförderung im Zoo
Bei einem Zoorundgang lösen die Schüler arbeitsteilige kleine Rechenaufgaben an verschiedenen Gehegen. Verschiedene Rechengrößen werden erarbeitet und das Modul wird mit einem Angelspiel in der Zooschule beendet.

9. Schneeeulen – lautlose Jäger im hohen Norden
In kleinen Teams erarbeiten die Schüler Besonderheiten der Schneeeule. In der Zooschule wird dazu weiteres Anschauungsmaterial gezeigt und ausprobiert.

10. Seehunde – langsam an Land, aber schnell im Wasser! (inklusive speziell differenziertem Material)
a) In kleinen Teams erarbeiten die Schüler am Gehege Merkmale der Seehunde und beobachten deren Fortbewegung an Land und im Wasser. Danach führen sie in der Zooschule einen Versuch zur besonderen Körperform dieser Tiere durch.
b) Die Schüler ziehen Bildkarten von verschiedenen Fischarten und ermitteln im Aquarium, welche Fischarten in der Nordsee heimisch sind. Danach erarbeiten sie am Gehege Merkmale der Seehunde und ordnen die entsprechenden „Beutefische“ den Seehunden zu. 

11. Sibirische Eichhörnchen – flinke Kletterkünstler aus Russland
Die Schüler bekommen in 3er Team arbeitsteilige Rallyebögen zum Sibirischen Eichhörnchen und lösen diese am Gehege. Dabei muss natürlich viel beobachtet werden. Danach werden die Lösungen in der Zooschule exemplarisch besprochen und auch Vergleiche zu unserem heimischen Eichhörnchen gezogen. Ein Eichhörnchenspiel oder weitere Eichhörnchenrätsel runden dieses Modul ab.

12. Tauche ein ins Aquarium!
Die Schüler erforschen in 2er Teams die Besonderheiten verschiedener Becken im Aquarium und ordnen bestimmte Tiere den jeweiligen Becken zu. Zum Schluss führen sie ein Angelspiel mit kleinen Rechenaufgaben als Wettbewerb durch.

13. Tiere in der Kälte (inklusive speziell differenziertem Material)
Der Eisbär, der Polarfuchs, die Schneeeule und der Schneehase werden am Gehege beobachtet und miteinander verglichen. In der Zooschule wird dann ein Versuch zur Körperbedeckung durchgeführt.

14. Unsere Zootiere helfen beim Lernen lernen (ab Klasse 2; inklusive speziell differenziertem Material)
Viele Schüler wissen nicht genau, wie sie lernen sollen oder haben Merk- und Konzentrationsschwierigkeiten. Die Schüler probieren verschiedene Lerntechniken an verschiedenen Stationen aus und tauschen anschließend ihre Erfahrung aus.

15. Warum friert der Eisbär nicht? (incl. speziell differenziertem Material)
Zunächst werden am Gehege besondere Merkmale des Eisbären protokolliert. Danach werden je nach Altersstufe kleine Versuche durchgeführt, die die Anpassungen des Eisbären an den kalten Lebensraum begründen.

16. Was fresse ich gern? (Klasse 1 + 2; inklusive speziell differenziertem Material)
In 2er Teams finden die Schüler heraus, was verschiedene Tiere im Zoo gern fressen. In der   Zooschule wird dazu viel Anschauungsmaterial angeboten. Eventuell geht man noch auf Tierfütterungen und die Zahnpflege bei Tieren ein.

17. Zwergotter - klein, aber oho!
In 2er Teams erarbeiten die Schüler Besonderheiten der Zwergotter und finden heraus, warum der Zwergotter in seiner Heimat gefährdet ist. In der Zooschule werden kleinere Versuche durchgeführt und gegebenfalls Verwandte der Tiere vorgestellt.

Unterrichtsmodule für die Sekundarstufe I (Klassen 5-10)

Vorbemerkung: Die Schüler arbeiten im Zoo möglichst eigenständig (zumeist in 4 Arbeitsgruppen), beobachten ausgewählte Tiere am Gehege und präsentieren ihre Ergebnisse. Sie führen evtl. auch kleinere Versuche in der Zooschule durch. Der Zooschulmitarbeiter ist für die Gestaltung und Durchführung des Unterrichtsmoduls zuständig. Der Lehrer nimmt am Unterricht teil und führt die Aufsicht. Dazu ist es wichtig, dass der Lehrer vorher in der Schule mit den Schülern zusammen die Verhaltensregeln im Zoo bespricht und ggfs. auch schon die Gruppen einteilt.

Besonderheiten, z. B. Module nur für bestimmte Klassen und speziell differenziertes Material für Kinder mit Handicap, werden in Klammern angegeben.

1. Abwasserreinigung im Zoo (inklusive speziell differenziertem Material)
Wie wird eigentlich das Wasser der Robben-, Pinguin- und Eisbärbecken gereinigt und was für Schmutz muss überhaupt entfernt werden? Nach einem kurzen Gang zu den Wasserbecken besichtigen die Schüler die Wassertechnik hinter den Kulissen und bauen danach selbst eine kleine Anlage zur Wasserreinigung.

2. Arbeitsplatz Zoo (ab Klasse 8)
Im Zoo am Meer arbeiten viele Mitarbeiter in ganz verschiedenen Berufsfeldern. Die Schüler erfahren den Zoo als Arbeitsplatz und werden über Ausbildungsmöglichkeiten informiert. Dazu gehört natürlich auch ein kurzer Rundgang durch den Zoo.

3. Der Klimawandel und die Auswirkungen auf das Ökosystem Meer (ab Klasse 7)
An 4 Experimentierstationen erforschen die Schüler zunächst Auswirkungen des Klimawandels auf das Ökosystem Meer. Danach gehen sie zu ausgewählten Zootieren und notieren Auffälligkeiten im Aussehen und Verhalten der Tiere. In einer Abschlussrunde präsentieren die Experten dann ihre Ergebnisse und diskutieren sie mit den anderen Mitschülern.

4. Die Wirbelsäule – eine tolle Erfindung! (inklusive speziell differenziertem Material)
In 2er Teams werden Zootiere verschiedener Wirbeltierklassen am Gehege oder im Aquarium beobachtet und miteinander verglichen. In der Zooschule werden weitere Anschauungsmaterialien demonstriert und die Ergebnisse diskutiert.

5. Ei, Ei bei Wirbeltieren (ab Klasse 6)
Nach einem Vergleich der verschiedenen Fortpflanzungsformen bei Wirbeltieren anhand diverser Anschauungsmaterialien präparieren die Schüler ein Hühnerei und stellen die Besonderheiten heraus. Danach führen sie eine spezielle Zoorallye zu diesem Modul durch.

6. Eintauchen in die Vogelwelt!
In 3er Teams werden verschiedene Vogelarten am Gehege beobachtet und miteinander verglichen. Danach wird in der Zooschule der Sinkversuch zur Verdeutlichung des Zusammenhanges zwischen Vogelform und Fortbewegung durchgeführt.

7. Es geht auch ohne Knochen!
Wirbeltiere sind von den Schülern immer noch als die verbreiteste und wichtigste Tiergruppe angesehen. Dabei gibt es viel mehr „wirbellose“ Tiergruppen, die auch ihren Platz im Ökosystem erfüllen. Dazu untersuchen die Schüler zunächst Mehlwürmer und Mehlkäfer in der Zooschule und beobachten dann im Aquarium verschiedene Vertreter wirbelloser Tiergruppen.

8. Evolution im Zoo am Meer
Zunächst werden die Schüler in die Grundlagen der modernen Systematik eingeführt und systematisieren ein ausgewähltes Zootier. Danach beobachten die Schüler bestimmte Zootiere und versuchen durch Vergleich von Körperbau und Verhalten Verwandtschaftsbeziehungen zu ermitteln.

9. Expedition Zukunft
Am Beispiel der Humboldtpinguine, der Eisbären, der Schimpansen und der Krallenaffen erforschen die Schüler die besonderen Bedürfnisse von Tieren in der Wildbahn und erkennen, wieso diese Tiere jetzt und vor allem in der Zukunft gefährdet sind. Zusätzlich werden Möglichkeiten verdeutlicht, wie jeder Schüler auch selbst einen Klimabeitrag leisten kann.

10. Fische – mehr als ein Fischstäbchen!
Im Aquarium lernen die Schüler in 2er Teams jeweils einen Fisch genau kennen und skizzieren diesen ausführlich. Danach werden in der Zooschule die Fischkenntnisse entweder praktisch (Fischpräparation) und theoretisch vertieft.

11. Flink wie ein Fisch im Wasser?
Im Aquarium lernen die Schüler in 2er Teams jeweils einen Fisch genau kennen und skizzieren diesen ausführlich. Danach wird in der Zooschule der Sinkversuch zur Verdeutlichung des Zusammenhanges zwischen Fischform und Fortbewegung durchgeführt.

12. Flinke Jäger? (inklusive speziell differenziertem Material)
Seebären, Seehunde, Seelöwen und Eisbären werden an Land und im Wasser beobachtet und miteinander verglichen. Im Anschluss führen die Schüler einen  Sinkversuch  durch, der ihnen den Zusammenhang zwischen Körperform und Fortbewegung im Wasser aufzeigt.

13. Fremdsprachen und Sprachförderung im Zoo (inklusive speziell differenziertem Material)
Mit Hilfe der Blitzkartenmethode können Tiernamen auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Latein gelernt werden.
Schüler erstellen Steckbriefe in einer Fremdsprache und/oder führen eine Rallye durch.
Auch das Modul „Flinke Jäger?“ eignet sich für den bilingualen Unterricht oder kann im Rahmen eines Fremdsprachenaustauschs durchgeführt werden.

14. Jäger und Gejagte (ab Klasse 7)
Die Schüler erforschen Besonderheiten von Polarfuchs, Puma, Schneehase und Waschbär, beobachten dazu die Tiere am Gehege und führen Versuche in der Zooschule durch. Hierbei sollen Merkmale von Räubern und Beutetieren herausgearbeitet werden.

15. Langeweile gibt es nicht! (inklusive speziell differenziertem Material)
Die Schüler überlegen, warum sich Zootiere langweilen könnten, und suchen dann in verschiedenen Gehegen nach Beschäftigungsangeboten für die Tiere. In der Zooschule werden weitere Anschauungsobjekte gezeigt und auch ausprobiert. Die Bedeutung der Tierfütterung, des Tiertrainings und der Gehegegestaltung werden hervorgehoben.

16. Mathematik und Matheförderung im Zoo (inklusive speziell differenziertem Material)
In kleinen Teams lösen die Schüler arbeitsteilig kleine Rechenaufgaben an verschiedenen Gehegen. Danach erarbeiten sie spielerisch verschiedene Rechengrößen im Aquarium oder in der Zooschule.

17. Ohne Worte – die Sinne der Tiere (ab Klasse 7)
Fühlen, Riechen, Hören und Sehen sind auch bei Tieren die wichtigsten Sinne. 8 Zootiere werden hierzu beobachtet und verglichen. Stationen in der Zooschule vertiefen die Beobachtungen am Gehege.

18. Sinken, Schweben, Schwimmen
Zunächst beobachten die Schüler verschiedene Fischarten im Aquarium und stellen Vergleiche zwischen Form und Lebensweise an. Danach werden Versuche zum Sinken, Schweben und Schwimmen in der Zooschule durchgeführt und ausgewertet.

19. Tiere in der Kälte (inklusive speziell differenziertem Material)
Der Eisbär, der Polarfuchs, die Schneeeule und der Schneehase werden am Gehege beobachtet und ihre Anpassungen bezüglich der Temperatur miteinander verglichen. In der Zooschule wird dann ein Versuch zur Körperbedeckung durchgeführt.

20. Unsere Zootiere helfen beim Lernen lernen (inklusive speziell differenziertem Material)
Viele Schüler wissen nicht genau, wie sie lernen sollen oder haben Merk- und Konzentrationsschwierigkeiten. Die Schüler probieren verschiedene Lerntechniken an verschiedenen Stationen aus und tauschen anschließend ihre Erfahrung aus.

21. Zoonik – Bionik im Zoo (ab Klasse 7; inklusive speziell differenziertem Material)
Biologie und Technik verknüpfen ist die Aufgabe der Bionik. An 4 Stationen untersuchen die Schüler Beispiele für „technische“ Besonderheiten der Zootiere und führen Versuche am Gehege und in der Zooschule durch.

22. Zoos früher und heute
In Teams lösen die Schüler verschiedene Aufgaben zu den Merkmalen von Zoos früher und heute. Sie erfahren dabei, wie sich Zoos entwickelt haben und welche Ansprüche ein moderner Zoo heutzutage erfüllt.

Unterrichtsmodule für die Sekundarstufe II

Vorbemerkung: Die Schüler arbeiten im Zoo eigenständig (zumeist in 4 Arbeitsgruppen), beobachten ausgewählte Tiere am Gehege und präsentieren ihre Ergebnisse. Sie führen evtl. auch kleinere Versuche in der Zooschule durch. Der Zooschulmitarbeiter ist für die Gestaltung und Durchführung des Unterrichtsmoduls zuständig. Der Lehrer nimmt am Unterricht teil und führt die Aufsicht. Dazu ist es wichtig, dass der Lehrer vorher in der Schule mit den Schülern zusammen die Verhaltensregeln im Zoo bespricht und ggfs. auch schon die Gruppen einteilt.

1. Anpassung an den Ökofaktor Wasser
Wasserbezogene Tierarten bilden einen Schwerpunkt im Zoo am Meer. Die Schüler beobachten ausgewählte Tiere und vergleichen verschiedene Anpassungen an die aquatische Lebensweise. Im Anschluss werden in der Zooschule die Ergebnisse durch Anschauungsmaterialien und ggfs. auch experimentell vertieft.

2. Anpassung an den Ökofaktor Temperatur
Nordische Tierarten bilden einen Schwerpunkt im Zoo am Meer. Die Schüler beobachten ausgewählte Tiere und vergleichen Anpassungen an verschiedene Klimazonen. In der Zooschule werden die Ergebnisse durch ein Temperaturpraktikum vertieft. Anmerkung: Dieses Modul wird auch in Englisch angeboten.

3. Arbeitsplatz Zoo
Im Zoo am Meer arbeiten viele Mitarbeiter in ganz verschiedenen Berufsfeldern. Die Schüler erfahren den Zoo als Arbeitsplatz und werden über Ausbildungsmöglichkeiten informiert. Dazu gehört natürlich auch ein kurzer Rundgang durch den Zoo.

4. Jäger und Gejagte
Die Schüler erforschen Besonderheiten von Polarfuchs, Puma, Schneehase und Waschbär, beobachten dazu die Tiere am Gehege und führen Versuche in der Zooschule durch. Hierbei sollen Merkmale von Räubern und Beutetieren herausgearbeitet werden.

5. Natur in Zahlen – voll in die Vielfalt
Es werden zunächst die Grundlagen der biologischen Systematik besprochen und am Beispiel einiger Zootiere angewendet. Danach beobachten die Schüler die drei Robbenarten und erstellen eine Hypothese zur Evolution der Pinnipedia. Ein Vergleich verschiedener Schädel rundet dieses Modul ab.

6. Ohne Worte – die Sinne der Tiere
Fühlen, Riechen, Hören und Sehen sind auch bei Tieren die wichtigsten Sinne. 8 Zootiere werden hierzu beobachtet und verglichen. Stationen in der Zooschule vertiefen die Beobachtungen am Gehege.

7. Zoonik – Bionik im Zoo
Biologie und Technik verknüpfen ist die Aufgabe der Bionik. An 4 Stationen untersuchen die Schüler Beispiele für „technische“ Besonderheiten der Zootiere und führen Versuche am Gehege und in der Zooschule durch.

8. Zoos früher und heute
Zoos haben im Laufe der Zeit unterschiedliche gesellschaftliche Aufgaben erfüllt. Die Schüler verfolgen in diesem Modul die Wandlung der ursprünglichen Menagerie zum heutigen modernen Zoo und lernen die vier Ziele bzw. Hauptaufgaben kennen, denen sich zoologische Gärten heute verpflichtet fühlen. Die Schüler schauen sich danach 4 verschiedene Gehege an und vergleichen deren Ausstattung mit der natürlichen Lebensweise der entsprechenden Tiere.

Preise:

Der Zoo am Meer möchte allen Schülerinnen und Schülern den Besuch der Zooschule ermöglichen, daher sind sowohl die Arbeitsmaterialien als auch die zoopädagogische Betreuung kostenlos. Bei kurzfristigen Absagen von vereinbarten Terminen in der Zooschule (weniger als 24 Stunden vor dem Termin) oder Nichterscheinen wird eine Ausfallgebühr in Höhe von € 25,00 in Rechnung gestellt.

Bei der Buchung von Zooschul-Unterricht entspricht der Eintrittspreis dem Gruppenpreis, unabhängig von der Anzahl der Personen.

Kinder (4 – 14 Jahre) € 4,00 
Schüler/Studenten (ab 15 Jahre) € 5,00

Pro 10 Schüler/-innen erhält eine Begleitperson freien Eintritt, für jede weitere Begleitperson gilt der Gruppenpreis von € 7,00. Sollten Kinder dabei sein, die durch eine persönliche Assistenz betreut werden, erhält diese zusätzlich freien Eintritt.

Buchungshinweise:

Der Zooschulbesuch/Kontakt:
In der Zooschule kann nur nach vorheriger Terminvereinbarung eine Betreuung stattfinden. Spätestens 14 Tage (möglichst noch eher) vor Ihrem geplanten Zoobesuch sollten Sie einen festen Termin und das gewünschte Thema mit der Zooschule vereinbaren.

Telefonische Beratung und Terminvereinbarung:
Dienstags und Freitags von 13:30 - 16:00 Uhr unter der Telefonnummer  0471 3084147

Wir bieten regelmäßig Fortbildungen und Workshops für Erzieher und in Zusammenarbeit mit dem LFI Bremerhaven Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer und Referendare an (www.lfi-bremerhaven.de).

Rallyebögen:
Sie möchten mit ihren Schülerinnen und Schülern den Zoo auf eigene Faust erkunden? Auf unserer Website können Sie Rallyebögen für Ihre Schülerinnen und Schüler oder Ausmalbilder für die ganz Kleinen herunterladen.

Weitere Informationen:

Dauer:
Für den Besuch des Zoos empfehlen wir mindestens 2 Stunden Aufenthaltsdauer. Die Dauer des Zooschulunterrichtes beträgt in der Regel 1 Stunde für Kita und Grundschule und 1,5 Stunden für Sek I und Sek II.

Teilnehmerzahl:
Bei den Bildungsangeboten gibt es zurzeit keine Begrenzung der Teilnehmerzahl. Bei Führungen beträgt die Teilnehmerzahl max. 20 Personen/Führung.

Fremdsprachen:
Auf Anfrage kann der Zooschul-Unterricht in Englisch angeboten werden.

Unterrichtsfächer:
Biologie, Chemie, Naturwissenschaften, Sachunterricht, Zoologie