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Hochschule Bremerhaven

Naturwissenschaft und Technik hautnah erleben

„Studieren am Meer“ – das ist an der Hochschule Bremerhaven möglich. Mit ihren 22 größtenteils maritim geprägten Studiengängen orientiert sie sich am Bedarf des regionalen Arbeitsmarktes und ermöglicht ihren Studierenden, durch den hohen Praxisbezug und eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bereits während des Studiums wichtige Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen. Durch ihre überschaubare Größe mit rund 3200 Studierenden besteht ein reger Austausch mit den Lehrenden und Kommilitoninnen und Kommilitonen.

Mit der Kontaktstelle Schule-Hochschule bietet die Hochschule Bremerhaven einen idealen Anlaufpunkt für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und sonstige Interessierte. Das vielseitige Programmangebot ermöglicht allen Altersstufen, bereits weit vor Studienbeginn in Lehre, Wissenschaft und Forschung hineinzuschnuppern und Naturwissenschaften und Technik bei zahlreichen Aktionen und Projekten kennenzulernen und hautnah zu erleben.

Im hochschuleigenen Schullabor werden Lehrkräfte unterstützt, ihren Unterricht mit Kursen zu ausgesuchten Themen zu ergänzen. Die Kurstermine und -inhalte werden dabei individuell besprochen und richten sich nach dem Lehrplan. Darüber hinaus sind Studieninformationstage ab Jahrgangsstufe 10 möglich, bei denen die Schülerinnen und Schüler einen Tag an der Hochschule Bremerhaven verbringen und sich bei Vorlesungs- und Laborbesuchen wie Studierende fühlen können.

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Hochschule Bremerhaven

An der Karlstadt 8
27568 Bremerhaven
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Auf Anfrage.

Anschrift

Hochschule Bremerhaven
An der Karlstadt 8
27568 Bremerhaven

Kontakt

Nadine Metzler
Kontaktstelle Schule-Hochschule
 0471 - 48 23 499
 nmetzler@hs-bremerhaven.de

Webseite

www.hs-bremerhaven.de

Haus der kleinen Forscher
Seit dem Jahr 2007 beteiligt sich die Hochschule Bremerhaven aktiv beim lokalen Netzwerk des "Hauses der kleinen Forscher". Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Phänomenta Bremerhaven e.V., dem Alfred-Wegener-Institut - Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, dem Nationalparkhaus Dorum-Neufeld sowie dem städtischen Amt für Jugend, Familie und Frauen unterstützen Dipl.-Ing. Stefanie Uhe und Dipl.-Ing. Urthe Gebauer seitens der Hochschule das Bremerhavener-Trainerteam der Bildungsinitiative. Im Rahmen von Workshops zeigen sie Erzieherinnen und Erziehern, wie Kinder bereits im Vorschulalter für naturwissenschaftliche Phänomene begeistert werden können. Aktuelle Kursangebote, die im Schullabor der Hochschule Bremerhaven stattfinden, sind im Veranstaltungskalender zu finden.

Seit Beginn an hat sich die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" zum Ziel gesetzt, Begeisterung für naturwissenschaftliche Phänomene und technische Fragestellungen frühzeitig zu wecken und so langfristig zur Nachwuchssicherung der entsprechenden Berufsfelder beizutragen. Um diese Herausforderung als deutschlandweite Bildungsinitiative zu meistern, wird mit lokalen Netzwerkpartnern vor Ort eng zusammengearbeitet.

In Bremerhaven hat die PHÄNOMENTA Bremerhaven e. V. diese Partnerschaft übernommen und die Hochschule Bremerhaven unterstützt durch ihre aktive Arbeit die Ziele vor Ort. Weitere Informationen finden sich auf den Internetseiten der PHÄNOMENTA Bremerhaven e.V.

Informationen zu aktuellen Kursen im Schullabor gibt es beim Haus der kleinen Forscher oder im Veranstaltungskalender der Hochschule Bremerhaven.

Mobiler Forscherkoffer
Warum steigt warme Luft nach oben? Und was erzeugt die Blasen im Wasser? Oft sind es ganz alltägliche Fragen, denen Kinder gerne einmal genau auf den Grund gehen möchten.

Mit dem "Mobilen Forscherkoffer" der Hochschule Bremerhaven ist dies jetzt "vor Ort" experimentell möglich. Dank der Unterstützung durch die swb-Bildungsinitiative können Kindertagesstätten und Grundschulen das "Labor auf Rädern" ab sofort ausleihen und mit den Kindern spannende Naturphänomene ergründen.

Ein Forscherkoffer besteht aus zwei Koffern und ist eine Art transportables erweiterbares "Wanderlabor". Darin enthalten sind Materialien für bis zu 30 Versuche zu den Themen Wasser und Luft, wie beispielsweise Reagenzgläser und -ständer, Bechergläser, Pipetten, Schutzbrillen, Filzstifte, Lebensmittelfarbe, Chemikalien wie z.B. Natronlauge und Essigsäure und noch viel mehr. Mit dem Forscherzubehör und den notwendigen Anleitungen können Lehrerinnen und Lehrer bzw. Erzieherinnen und Erzieher ab sofort selbst mit den Kindern experimentieren.

Die mobilen Forscherkoffer können ab sofort von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen für mehrere Tage kostenfrei gemietet werden. Auch für Kinder-Forscher-Geburtstage ist das Mobile Forscherlabor hervorragend geeignet. Um Verbrauchsmaterialien der Labore zu ersetzen, wird bei privaten Anlässen wie Geburtstagen für das Ausleihen ein Unkostenbeitrag von 15 Euro erhoben.

Klimaparcours
Wer fährt mit dem Zug in den Urlaub?
Wer benutzt Treppe statt Fahrstuhl?
Wer macht das Wasser beim Einseifen unter der Dusche aus?
Und wer hat Steckdosenleisten mit einem Energiesparschalter in seinem Zimmer?

Fragen, die beim Klimaparcours Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken bei ganz alltäglichen Dingen anregen.

Kursinhalte: Einen Schultag lang (mindestens vier Zeitstunden) experimentieren die Schülerinnen und Schüler im Schullabor der Hochschule Bremerhaven an acht verschiedenen Stationen. Zentrales Thema ist hierbei der Klimawandel. 

Experiment 1: "Treibhauseffekt - wie die Erde ins Schwitzen gerät"
Experiment 2: "Kann man Wasser stapeln?"
Experiment 3: "Wie kann man Strom sparen?"
Experiment 4: "Wenn die Erde ins Schwitzen gerät"
Experiment 5: "Kann Luft Karussell fahren?"
Experiment 6: Bau einer Fingerheizung
Experiment 7: "Strom erzeugen durch Sonne"

Eine Dokumentationsvorlage finden die Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen Versuchsanleitung. Die Betreuerinnen und Betreuer sowie die studentischen Hilfskräfte aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich helfen bei allem, erklären und stellen Fragen, die die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken und hinterfragen anregen.

Kinder-Uni
Bei der Kinder-Uni können Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 6 in die Rolle von richtigen Studierenden schlüpfen und den Vorlesungen der Professorinnen und Professoren lauschen. Aktuelle wissenschaftliche Themen werden von den Hochschullehrerinnen und -lehrern kindgerecht aufbereitet und zusammen mit den kleinen Zuhörerinnen und Zuhörern erarbeitet. Auf diese Weise lernen die Kinder nicht nur interessante wissenschaftliche Phänomene, sondern auch die Atmosphäre auf den Hochschulbänken kennen.

Bei der Kinder-Uni an der Hochschule Bremerhaven sind Experimente und kleine Versuche zum selber machen möglich. „Es muss nicht immer eine Vorlesung im klassischen Sinne sein, die die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler erwartet“, so Urthe Gebauer, Organisatorin und Mitarbeiterin der Kontaktstelle Schule-Hochschule in der Stabsstelle Marketing und Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule Bremerhaven.

In unregelmäßigen Abständen, an wechselnden Wochentagen und Uhrzeiten, bietet die Hochschule Bremerhaven Acht- bis Zwölfjährigen ab sofort spannende Stunden im Hörsaal an. Dabei variieren die Themen und die Art der Wissensvermittlung bei jedem Referenten, was die Neugier und Vorfreude weiter steigern soll.

Sommerschule Wasser
Ob salzig, schmutzig oder als Lebensraum von Tieren und Pflanzen - bei der "Sommerschule Wasser" steht das nasse Element jeden Sommer im Mittelpunkt. Rund 400 Grundschülerinnen und -schüler fragen, lernen und forschen jedes Jahr nach den Sommerferien an außerschulischen Lernorten. Begleitet von ihren Lehrerinnen und Lehrern machen sich die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen auf in die wissenschaftlichen Einrichtungen der Seestadt und gehen der Sache im wahrsten Sinne des Wortes „auf den Grund“. Da werden nämlich Gegenstände versenkt und zum Schwimmen gebracht, Kleinstlebewesen unter dem Mikroskop untersucht und das Element Wasser in all seinen Facetten kennen gelernt.

Die Erkenntnisse, die sie hierbei gewinnen, behalten die schlauen Nachwuchsforscherinnen und -forscher natürlich nicht für sich. Am Ende der Sommerschule präsentieren die 18 Bremerhavener Grundschulklassen ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit - und zwar an einem zentralen Platz in der Innenstadt.

Mit der "Sommerschule Wasser" wurde in einem deutschlandweit einzigartigen Konzept das Element Wasser in der Seestadt Bremerhaven für Kinder erlebbar. Im Rahmen "Stadt der Wissenschaft" schlossen sich 2005 erstmals die wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen und boten Grundschülerinnen und -schülern aller vierten Klassen in Bremerhaven die Möglichkeit, an dem Projekt teilzunehmen. Seitdem läuft die Sommerschule jährlich und in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern entdecken die Nachwuchsforscherinnen und -forscher die vielen Facetten der Thematik von der Wiederaufbereitung von Schmutzwasser bis hin zu Wassertieren und deren Ernährung. 2013 wurde das Projekt im Rahmen des Wettbewerbs "Stadt der Wissenschaft - Finale" ausgezeichnet und so die Durchführung für die kommenden Jahre gesichert.

Kurs: Sprudelgase
Wenn Kinder die Sprudelgasblasen im Wasser beobachten, sprechen sie oft von Luftbläschen, die nach oben aufsteigen. Die Experimente in diesem Kurs verdeutlichen, dass Sprudelgas etwas anderes ist als Luft. Mit Sprudelgas lässt sich Feuer löschen, gefüllt in einen Luftballon verhält es sich beim Fliegen ganz anders als Luft und sinkt schneller zu Boden.

Kursinhalte: Einen Schultag lang (mindestens vier Zeitstunden) experimentieren die Schülerinnen und Schüler im Schullabor der Hochschule Bremerhaven an verschiedenen Stationen. Zentrales Thema ist hierbei das Kohlenstoffdioxid. 

Hier ein Auszug der Experimente:
Experiment 1: "Kohlenstoffdioxid sichtbar machen."
Experiment 2: "Sprudelgas selbst gemacht."
Experiment 3: "Sprudelgas bewegt."
Experiment 4: "Sprudelgas braucht Platz."

Eine Dokumentationsvorlage finden die Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen Versuchsanleitung. Die Betreuerinnen und Betreuer sowie die studentischen Hilfskräfte aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich helfen bei allem, erklären und stellen Fragen, die die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken und Hinterfragen anregen.

Kurs: Luft
Man sieht sie nicht und dennoch ist sie überall um uns herum: die Luft. Luft ist nicht Nichts! Sie hat ein Gewicht, bewegt und nimmt mal viel und mal wenig Platz ein.

Die Experimente in diesem Kurs beschäftigen sich mit den verschiedenen Eigenschaften von Luft und verdeutlichen, dass sie immer da ist, obwohl man sie nicht sehen kann.

Kursinhalte: Einen Schultag lang (mindestens vier Zeitstunden) experimentieren die Schülerinnen und Schüler im Schullabor der Hochschule Bremerhaven an verschiedenen Stationen. Zentrales Thema ist hierbei die Luft. 

Hier ein Auszug der Experimente:
Experiment 1: "Kalte und warme Luft."
Experiment 2: "Luft bewegt."
Experiment 3: "Luftabfüllstation."
Experiment 4: "Sind leere Flaschen tatsächlich leer?"

Eine Dokumentationsvorlage finden die Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen Versuchsanleitung. Die Betreuerinnen und Betreuer sowie die studentischen Hilfskräfte aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich helfen bei allem, erklären und stellen Fragen, die die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken und Hinterfragen anregen.

Kurs: Klänge und Geräusche
Augen zu und hingehört! Unsere Alltagswelt ist voller Klänge und Geräusche: Vogelgezwitscher, Wecker, vorbeifahrende Autos, Kirchenglocken, Wassersprudeln...

Bei diesem Kursangebot im Schullabor der Hochschule Bremerhaven entdecken und erforschen die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler Klänge und Geräusche. Bis zu sechs Experimente können rund um akustische Phänomene durchgeführt werden.

Kursinhalte: Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern stehen unter anderem folgende Fragestellungen im Mittelpunkt:

Was ist das Besondere an Geräuschen?
Wie entstehen sie?
Könnte es eine Welt ohne Geräusche geben?

Kinder sollen durch den Kurs in ihren Wahrnehmungsfähigkeiten gestärkt und gefördert werden. Dabei können die Kinder Begriffe für verschiedene Geräusche und Lautstärken bilden, unterschiedliche Materialien, mit denen Geräusche erzeugt werden, kennen lernen, Geräusche dämpfen oder verstärken und vieles mehr. Das Thema "Akustik" ist dabei ein physikalisches Naturphänomen, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler auseinandersetzen können. Die Auseinandersetzung mit dem Phänomen Schall und der Schallwahrnehmung durch das Ohr ist dabei vorrangig.

Kurs: Magnetismus
Ein Magnet zieht Dinge durch andere Materialien hindurch.
Ein Magnet zieht magnetische Dinge auch auf Entfernung an.
Ein Magnet zieht nur Dinge aus bestimmten Materialien an.
Zwei Magnete können sich auch abstoßen.

Kinder machen schon früh Alltagserfahrungen mit Magneten: Der Verschluss einer Tasche kann magnetisch sein genauso wie Figuren, die durch unsichtbare Kräfte am Kühlschrank haften. Diese Erlebnisse beziehen sich meist auf die Anziehungskraft von Magneten. Auch ihre abstoßende Wirkung kennen zu lernen, kann eine wichtige Lernerfahrung sein. Dieser Kurs möchte den Schülerinnen und Schülern bewusste Erkenntnisse über die Eigenschaften von Magneten ermöglichen. Im Zentrum stehen dabei immer: Neugier, die Freude am Fragen und die Suche nach eigenen Antworten.

Kursinhalte: Einen Schultag lang (mindestens vier Zeitstunden) experimentieren die Schülerinnen und Schüler im Schullabor der Hochschule Bremerhaven an verschiedenen Stationen. 

Hier ein Auszug aus den möglichen Experimentierstationen:
Experiment 1: "Magnete im Alltag."
Experiment 2: "Welche Materialien sind überhaupt magnetisch?"
Experiment 3: "Wie kann man herausfinden, ob etwas wirklich ein Magnet ist?"

Eine Dokumentationsvorlage finden die Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen Versuchsanleitung. Die Betreuerinnen und Betreuer sowie die studentischen Hilfskräfte aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich helfen bei allem, erklären und stellen Fragen, die die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken und Hinterfragen anregen.

Kurs: Mathematik
Die Welt ist voller Mathematik. Mit vielen praktischen Elementen lernen die Schülerinnen und Schüler, dass sie der oftmals mit vielen Vorurteilen belegten Wissenschaft an jedem Ort und zu jeder Zeit begegnen.

Kursinhalte: An drei bis vier Experimentiertischen werden spezielle Impulse der Schülerinnen und Schüler gefördert.

Spiegeln und Spiegel: Anordnung von Formen im Original und dem Spiegelbild, symmetrische Bilder
Seifenblasen - Seifenhäute: Volumen, Rauminhalt und Messungen
Schuhgrößen: Zahlen, Ziffern, Mengen

Durch den Kurs sollen die Kinder anhand von vielfältigen Situationen erkennen, wie "mathematikhaltig" der Alltag ist.

Kurs: Wasser
Wie viele Farben hat Rotkohlsaft?
Was passiert mit dem Meeresspiegel, wenn die Erde ins Schwitzen gerät?
Und: Kann man Wasser stapeln?

Jede dieser Fragen leitet einen Versuch zum Oberthema "Wasser" ein. Dass ohne Wasser nichts geht, weiß jeder, doch ist Detailwissen beim Umgang mit dieser kostbaren Ressource gerade für die kommenden Generationen ungemein wichtig. Bei dem Kurs gehen die Schülerinnen und Schüler als junge Forscherinnen und Forscher im Schullabor den eingangs gestellten Fragen und noch vielem mehr auf den Grund.

Kursinhalte: Im Schullabor können Experimente zu folgenden Themen beispielsweise erarbeitet werden:
Löslichkeit
Dichte
Wasser als Lösungsmittel oder
Säure und Basen.

Lehrerinnen und Lehrer der angesprochenen Jahrgangstufen finden im Schullabor alles vor: ausgearbeitete und erprobte Experimente, Material und fachkundige Unterstützung der Hochschulmitarbeiterinnen, die sowohl den jungen Forscherinnen und Forschern als auch den Lehrkräften mit Rat und Tat zur Seite stehen. Gerne können auch eigene Vorstellungen und Experimente, beispielsweise als direkte Anknüpfung an den Schulunterricht, mit eingebracht oder zusammen mit der Kontaktstelle Schule-Hochschule erarbeitet werden.

Kurs: Säure und Basen (ab 8. Klasse)
Säuren und Basen begegnen uns täglich. Aber, was sind eigentlich Säuren und Basen und können wir nachweisen, ob eine Flüssigkeit eher sauer oder eher basisch ist? Ist ein Nachweis auch mit einem natürlichen Indikator möglich? Durch verschiedene Experimentierstationen finden Schülerinnen und Schüler dies im Kurs "Säure und Basen" heraus.

Kursinhalte: Während der Laborübungen lernen die Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 8 verschiedene Reaktionsmechanismen von Säuren und Basen kennen. Dazu stellen sie zunächst eine Natronlaugemaßlösung her und ermitteln die Konzentration sowohl durch potentiometrische Titration als auch durch Titration mit einem pH-Indikator. Die Natronlauge wird dann benötigt, um den Essigsäuregehalt in einem Haushaltsessig und den Fruchtsäuregehalt in einem Fruchtsaft zu bestimmen.

Darüber hinaus werden folgende Fragestellungen in den Laborübungsinhalten gestellt:
Wodurch unterscheiden sich Säuren und Laugen?
Vergleich von Universalindikatoren und natürlichen Indikatoren.
Was sagt der pH-Wert aus?
Messung des pH-Wertes in verschieden konzentrierten starken und schwachen Säuren
Was passiert bei einer Neutralisation?
Aminosäurenachweis durch Ninhydrin-Reaktion
Herstellung eines Fruchtesters durch Verseifung
Herstellung einer Seife durch Verseifung

Kurs: Robotik mit Lego Mindstorms
Erfolgserlebnisse sind die Regel beim Schulprojekt „Robotik“. Denn hier bestimmen Schülerinnen und Schüler durch ihre Programmierung selbst, wie die kleinen Roboter sich bewegen sollen: Da heißt es dann „Eins, zwei, drei – und Stopp!“ - und tatsächlich bleibt der mit Kabeln gespickte Mini-Roboter nach genau drei Sekunden stehen, wie zuvor einprogrammiert.

Kursinhalte: Mit Hilfe von Lego Mindstorms NXT entwickeln die Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Roboter und entscheiden mit einer auf Bildern basierenden Programmierung, wie das neue Wesen sich bewegen und reagieren soll. Motoren und Sensoren dürfen bei diesem faszinierenden Einblick in die Welt der Technik und Informatik natürlich nicht fehlen. So erfahren die Nachwuchsinformatikerinnen und Nachwuchsinformatiker nicht nur, wie ein Roboter zusammengeschraubt wird, sondern auch, warum er Kurven fährt oder Hindernisse erkennt.

Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Hochschule stellt das Lego Mindstorms Baukastensystem und die dazugehörige Software "Roberta - Lernen mit Robotern" zur Verfügung.

Kurs: Kohlenstoffdioxid
Was hat das Gas Kohlenstoffdioxid mit dem Klimawandel zu tun? Und, wenn es denn so schädlich ist, warum finden wir dieses Gas dann auch in unserer Nahrung? Können wir Kohlenstoffdioxid auch sichtbar machen?
Über eine Vielzahl an Experimenten versuchen wir diese Fragen zu beantworten.

Kursinhalte: Einen Schultag lang (mindestens vier Zeitstunden) experimentieren die Schülerinnen und Schüler im Schullabor der Hochschule Bremerhaven an verschiedenen Stationen. Zentrales Thema ist hierbei der Kohlenstoffdioxid.

Hier ein Auszug der Experimente:
Experiment 1: "Kohlenstoffdioxid als Treibhausgas"
Experiment 2: "Kohlenstoffdioxid als Feuerlöscher"
Experiment 3: "Kohlenstoffdioxid in der Nahrung"

Eine Dokumentationsvorlage finden die Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen Versuchsanleitung. Die Betreuerinnen und Betreuer sowie die studentischen Hilfskräfte aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich helfen bei der Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, erklären und stellen Fragen, die die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken und Hinterfragen anregen.

Kurs: Proteinchemie
Seit dem Jahr 2013 wird erstmals ein breites Spektrum lebensmittelchemischer und organischer Experimente angeboten, die vom Labor für Lebensmittelchemie des Studiengangs Lebensmitteltechnologie/-wirtschaft unterstützt werden.

Kursinhalte: Spannende Laborarbeit während des Schulprojektes
Lebensmittelanalytik: Bestimmung von Lebensmittelinhaltsstoffen wie Eiweiß, Wasser, Fett, Asche, Kochsalz

Chromatographie: am Beispiel der Trennung und des Nachweises von Lebensmittelinhaltsstoffen wie z.B. Farbstoffen mittels Dünnschichtchromatographie

Chemie der Proteine: Nachweisreaktionen von Proteinen und Aminosäuren, Denaturierung von Proteinen, Pufferwirkung von Proteinen, Enzymchemie

Chemie der Kohlenhydrate: Nachweisreaktionen von reduzierenden Zuckern, Drehwertbestimmung von Zuckern

Chemie der Fette: Nachweis von Doppelbindungen in Fetten, Bestimmung der Peroxidzahl und Jodzahl, Verseifung

Kurs: Lebensmittelanalytik
Täglich nehmen wir sie zu uns - Lebensmittel. Doch was steckt in den unterschiedlichen Nahrungsmitteln eigentlich drin? Und wie können einzelne Bestandteile und Inhaltsstoffe eigentlich konkret nachgewiesen werden? In dem Kurs werden die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen chemischen Analysemethoden die wesentlichen Inhaltsstoffe eines Lebensmittels quantitativ bestimmen.

Kursinhalte: Ziel des Kurses ist es, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, aus den Messdaten Analyseergebnisse abzuleiten, um eine Aussage über die inhaltliche Zusammensetzung und die Qualität des untersuchten Lebensmittel zu treffen und eine Nährwertkennzeichnung zu erstellen. Qualitative Nachweisverfahren für einzelne Lebensmittelinhaltsstoffe ergänzen diese Laborübungen. Die praktischen Übungen begleitend werden die Analyseprinzipien und die zugrundeliegenden Reaktionsabläufe erläutert.

Im Detail umfasst der Kurs folgende Inhalte:

  • Eiweißbestimmung durch schwefelsauren Aufschluss und anschließende Wasserdampfdestillation und titrimetrische Bestimmung des Proteinstickstoffs (Kjeldahl-Verfahren)
  • Gesamtfettbestimmung (freie und gebundene Fette) durch oxidativen Aufschluss und anschließende Extraktion mit lipophilem Lösungsmittel (Weibull-Stoldt-Verfahren)
  • Kochsalzbestimmung durch Titration der gelösten Chloridionen über Rücktitration (Volhard-Verfahren) oder Direkttitration (Mohr-Verfahren).
  • Trockensubstanzbestimmung durch thermische Trocknung und Rückwägung
  • Kohlenhydratbestimmung nach Hydrolyse der Kohlenhydrate und anschließender oxidativen Umsetzung der reduzierenden Zucker mit Luffscher Lösung (Kupfer(II)-haltige, carbonatalkalische Lösung)
  • Nachweisreaktionen für Peptidbindungen, Aminosäuren, Saccharide, Doppelbindungen in Fetten; Verseifung, Iodzahlbestimmung, Peroxidzahlbestimmung, Drehwertbestimmung von Zuckern durch Polarimetrie