Zukunftswerkstatt ...

... was ist das eigentlich? Und wer macht da mit?

Die Vorgeschichte:

1991 wurde der Bremerhavener Kulturentwicklungsplan (KEP ´91) verabschiedet. Es handelte sich um einen umfassenden Maßnahmenplan für die kommenden 12 Jahre. Das ist 25 Jahre her – es wird Zeit für eine neue Standortbestimmung.

Der KEP ´91 diente als Grundlage für eine komplette Neuausrichtung der Kultur. Zahlreiche Maßnahmen sind realisiert worden (Kunstmuseum, Jugendtheater etc.), andere konnten nie realisiert werden – in der Regel aus Gründen der Finanzierbarkeit, wieder andere haben sich aufgrund neuer Gegebenheiten als nicht mehr sinnvoll erwiesen. Einige Pläne und Ideen sollten aus heutiger Sicht erneut auf den Prüfstand gestellt werden.

2027 wird die Stadt Bremerhaven 200 Jahre alt. Ein guter Anlass, sich darüber auseinanderzusetzen, in welcher Stadt wir in Zukunft leben wollen.

Es wird ein Prozess aus aufeinander aufbauenden Modulen vorgeschlagen, der über einen Zeitraum von maximal einem Jahr laufen soll. In der Regel werden derartige Kulturkonzepte von externen Firmen organisiert und gesteuert. Das Kulturamt Bremerhaven wird einen Großteil der Organisation selbst übernehmen. Allerdings ist es sinnvoll, einen externen Partner als „Blick von außen“, Moderator, wissenschaftlichen Begleiter und Impulsgeber fortlaufend zu Rate zu ziehen. Außerdem wird Bürgerbeteiligung vorgeschlagen.

Es gilt ein zwischen Kulturverwaltung, Politik und Kulturschaffenden abgestimmtes Konzept als Handlungsleitlinie für die kommenden Jahre zu erstellen.

„Alleinstellungsmerkmale der Städte lassen sich mit topografischen Besonderheiten, vor allem aber mit Hilfe von kulturellen sowie historischen Eigenschaften und Profilen mittel- und langfristig verwirklichen. Es gilt, Qualitäten der aktuellen und überlieferten Kunst und Kultur in der Stadt zu erkennen, zu entwickeln und zu nutzen.

Eine Politik für Kunst und Kultur in der Stadt darf sich insgesamt nicht nur auf die Bewahrung und Sicherung bevorstehender kultureller Infrastruktur beschränken. Notwendig ist vielmehr eine Neupositionierung von Räten und Verwaltung innerhalb der städtischen Gesamtentwicklung, denn: Kulturpolitik ist Stadtpolitik.“

Deutscher Städtetag, Positionspapier „Kulturpolitik als Stadtpolitik“ vom 22.09.2015.

Soviel zur Theorie.

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